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Fragen, Kritik und Antworten zur Eisenbahn (Technik, Vorschriften, Arbeitsalltag, etc. ......)

  • SvenH86
  • 8. August 2011 um 23:20
  • bleistift2
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    • 22. Oktober 2011 um 18:56
    • #141
    Zitat

    (Weder Grundwasser noch Schienen werden dabei übrigens unter Strom gesetzt du kannst ja beides problemlos anfassen)

    Das aber ja nur, weil ich nicht gleichzeitig die Stromleitung (den Pluspol) anfasse.

    Zitat

    Oberleitung hat ein Potenzial von 15.000V, die Schiene als Masse 0V, dieses Potenzial wird durch das Fahrzeug überbrückt.

    Ich hab' keine Ahnung, was du mit "potenzial" meinst, das hatten wir nich nicht ;). Der Vogel fasst ja nur den Pluspol an, deswegen kann kein Strom fließen.

    Zitat

    ich dachte bisher immer, der Strom würde durch die Schienen zurückfließen

    Dann müssten die Schienen ja ins Kraftwerk laufen, oder?
    Weil das Wechselstrom ist, vertauschen sichPlus- und Minuspol ja alle 1/x Sekunden, deshalb kann man eigentlich nicht von + und - sprechen, aber wir vereinfachen das einfach mal auf Gleichstrom, nehme ich an - das tut ja nichts zur Sache

    bleistift2

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  • digidampfman
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    • 22. Oktober 2011 um 20:13
    • #142

    Wegen der Frequenzen guckst du am besten hier. Da sollte alles erschöpfend erklärt sein.

    Bei Gleichstrom spricht man durchaus von Plus- und Minuspol. Bei Wechselstrom ändert sich die Polarität des Stromes mit der entsprechenden Frequenz. Es werden nicht die Pole getauscht. (Man stelle sich mal vor, Oberleitung und Schienen müssten 50x in der Sekunde getauscht werden ;) ). Daher spricht man hier von Phase und Nullleiter (auch Masse, Rückleiter oder Erde genannt). Und da die Erde, besonders wenn sie feucht ist, ein besonders guter Leiter und nebenbei auch noch kostenlos ist, haben sich unsere Altvorderen entschlossen diese auch so zu verwenden. Der Strom fließt durchaus über die Schienen zurück, denn diese sind sehr gut geerdet.

    8-) Love me Tenderlok

    Einmal editiert, zuletzt von digidampfman (22. Oktober 2011 um 20:30)

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  • SvenH86
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    • 23. Oktober 2011 um 22:23
    • #143

    Vom Grundwasser lese ich ehrlich gesagt zum ersten Mal. Tatsache sind jedenfalls die 15.000 Volt mit einer Frequenz von 16 2/3 Hz. Diese werden ja bekanntlich durch den Stromabnehmer abgenommen und von dort über den Hauptschalter zum Trafo geführt wird. Dort wiederum gibt es verschiedene Anzapfungen für die Hilfsbetriebe, Fahrmotoren u.s.w.. Das was wieder an Spannung zum Unterwerk zurückgeführt wird ist eigentlich nur ein Bruchteil der Eingangsspannung.
    Weitere Infos:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrom

    Bei Fragen zum realen Bahnbetrieb einfach mal in meinen Thread
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    Ich bin für alle Fragen und Kritik zur Bahn offen und stehe euch sehr gerne Rede und Antwort :thumbup:

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  • bleistift2
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    • 23. Oktober 2011 um 23:10
    • #144

    damit mienst du die Räder?

    bleistift2

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  • SvenH86
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    • 24. Oktober 2011 um 05:35
    • #145
    Zitat von bleistift2

    damit mienst du die Räder?

    Nein. Die Radsätze fungieren quasi als Erdungskontakte und geben die Restspannung über die Gleise an ein sogenanntes Unterwerk zurück. Der Stromkreis muss ka bekanntlich immer geschlossen sein :rolleyes:
    Weitere Infos hierzu unter diesem Link:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrom

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  • bigboy-1997
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    • 27. Oktober 2011 um 10:58
    • #146

    Ich hab mal eine Frage, darf man die Stromabnehmer wärend der Fahrt runterlassen ,so wie in diesem Video?
    Ab 1:20 passiert es dann.
    http://www.youtube.com/watch?v=CiTcAq2bBK4&NR=1

    Lochris und mein neuer Youtube Kanal:
    Locomotion Players <--Klick mich

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  • SvenH86
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    • 27. Oktober 2011 um 21:03
    • #147
    Zitat von bigboy-1997

    Ich hab mal eine Frage, darf man die Stromabnehmer wärend der Fahrt runterlassen ,so wie in diesem Video?

    Generell bei Schutzstrecken, wo 2 Einspeisungsbereiche aufeinander treffen. Diese werden dann durch El-Signale angezeigt.
    Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrleitungssignal bzw. gib bei Google einfach "Stromabnehmer senken" ein.

    Ansonsten ist es auch im Störungsfall möglich (sowas lässt einige elektronischen Bauteile reseten) und natürlich im Gefahrfall (z.B. Brand)

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  • malorcaboy
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    • 24. November 2011 um 12:18
    • #148

    Mal so ne Frage , um ein Zug zu wenden wie viel Minuten brauch man da ungefährt? Also Wenn er erst von Station A gekommen ist und in Station B wendet um wieder zu Station A zurückzufahren?

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  • Speedy
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    • 24. November 2011 um 14:03
    • #149

    Also wenn man jetzt mal Personenzüge in Betacht zieht:
    Ich hab noch nie gesehen, dass ein Zug wendet. Ich weiß nur, dass der Lokführer (oder wie immer der jetzt heißt) ans andere Ende des Zuges läuft und von dort aus wieder fährt.

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  • bigboy-1997
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    • 24. November 2011 um 14:20
    • #150

    Triebfahrzeugführer um ein Korintenkacker zu sein. ^^

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  • SvenH86
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    • 25. November 2011 um 05:08
    • #151

    Das betriebliche Wenden kann unterschiedlich dauern. Es hängt meistens von der Zuglänge ab. Durchschnittlich dauert es ca. 7min (bei unveränderter Zugzusammensetzung) und Abweichungen gibt der Fahrplan vor.

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    • 13. Dezember 2011 um 22:48
    • #152

    Mir ist aufgefallen, dass eine Durchsage, wenn sie von Tf kommt, irgendwie immer genuschelt/verzerrt ankommt. Die normalen Bandansagen kommen immer gut durch. Sind die Mikrophone in den Führerständen so schlecht, oder strengen sich viele einfach nicht wirklich an und nuscheln es vor sich hin? Es war jedenfalls ein RE mit Doppelstockwagen und 'ner 111er, vielleicht ist es in Triebzügen anders, da die Leitungen dort nicht von Lok zu Waggon verlaufen.

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    • 13. Dezember 2011 um 23:48
    • #153

    Ich vermute, dass es an der Motivation liegt. ;)
    In einem vom Fahrzeugmaterial gleichen RE, habe ich schonmal eine sehr freundliche, verständliche und motivierte Ansage vom TF gehört, also an der Technik kann es zumindest im allgemeinen nicht liegen. (Allerdings werden die Mikros, mit denen die Bandansagen aufgenommen wurden, bestimmt hochwertiger sein als die in der Lok).
    Bleibt die Frage, warum einige TF anscheinend keine besonders große Lust haben Durchsagen zu machen.

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  • SvenH86
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    • 14. Dezember 2011 um 01:24
    • #154

    Ja, das kenne ich und ja es liegt leider häufig auch an der Motivation. Es gibt noch viele ältere Kollegen, die das nicht ernst nehmen. Dabei es sogar Messungen in Zügen, wie die Leute informiert werden bei etwaigen Störungen. So etwas fließt dann auch ins Bestellerentgelt (z.B. Bonuszahlungen) mit ein.
    Bei lokbespannten Zügen mit Bn- oder By-Wagen kann es aber auch an den Fzg selber liegen (marode Kabel, defekte Lautsprecher, u.s.w.), da diese Wagen ja auch mitunter schon 40 und mehr Jahre alt sind und lediglich ein Re-Design erhalten haben.
    Für die meisten Ansagen im Zug ist sowieso der Zugbegleiter verantwortlich. Wenn er nicht schnell genug eine Durchsage machen kann, so spreche ich über's Mikro zu den Fg.
    Ich mache sehr gerne Durchsagen, laut und deutlich, damit Sie jeder verstehen kann. Und ich sage lieber etwas mehr als zu wenig. - Die Leute wollen informiert werden!

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  • Thalys
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    • 14. Dezember 2011 um 21:01
    • #155

    Das finde ich persönlich klasse... in den neuen 440er Zügen kommt eigentlich nur noch elektronisch "...achten Sie bitte auf die Ansagen bzw. Aushänge am Bahnsteig!" - generell spitze, wenn der Zug, in dem man ist, Verspätung hat und einen Anschlusszug braucht.
    Ich finde das sehr schade, dass es auch hier keine einheitliche "Qualität" bei den Ansagen gibt...

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  • Lochris
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    • 14. Dezember 2011 um 22:43
    • #156

    Mich nervt es eher, jeden Tag die selben Bandansagen zu hören. Vor allem bei uns in der Mittelrheinbahn (MRB), wo die Stimme, sagen wir mal, nicht so gelungen ist. Da ist es doch viel interessanter wenn der Tf selbst eine Ansage macht. Wobei man sagen muss, dass die MRB-Tfs auch öfter mal was sagen, als Ergänzung zur automatischen Ansage ;) . Generell ist es natürlich gut, dass die fahrgäste informiert werden, keine Frage. Und vor kurzem durften wir in der MRB eine neue Bandansage begutachten: "Sehr geehrte Fahrgäste, wir sind aus betrieblichen Gründen zum halten gekommen und setzen die fahrt baldmöglich fort". Für den normalen Fahrgast vielleicht interessant, der Eisenbahnfan weiß, dass ein Halt am roten Signal kurz vor einem Hauptbahnhof mit Blockabschnitten und freien Gleisen zu tun hat ;) .

    Meine Eisenbahnfotografie-Seite

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  • Thalys
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    • 14. Dezember 2011 um 22:53
    • #157

    Ich meinte mit gleichbleibender Qualität nicht den Bandansageneinheitsbrei, sondern viel mehr eine auf den Zug und die momentane Lage (Verspätung) zugeschnittene Ansage, die mich über alles informiert ;)

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  • Lochris
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    • 14. Dezember 2011 um 23:02
    • #158

    Sowas meinte ich ja auch ;) . Lustig vor allem, wenn man hört, wie genervt der Tf ist, dass er noch einen IC vorlassen muss ;) .

    Meine Eisenbahnfotografie-Seite

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  • Thalys
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    • 14. Dezember 2011 um 23:20
    • #159

    Das muss nun mal dazu gehören ;)

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  • SvenH86
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    • 15. Dezember 2011 um 11:05
    • #160

    Das regt mich genauso auf, wenn der Fernverkehr in Plattling Ri. Passau-Wien voranfährt oder ab Freising Ri. München, wenn die S-Bahn verspätet vorausfährt, dann darf ich im besten Falle auf 40km hinterherzuckeln, da sonst die S-Bahn nicht mehr auf die Stammstrecke kommt :cursing:

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