Hallo zusammen!
Ich möchte nochmal auf das BW in Stockheim eingehen. Da Stockheim eines der beiden Enden der Strecke darstellt, ist die Frequentierung des BW's wohl automatisch immer relativ groß. Dazu ist es zur Zeit das einzige BW in dem Dampfloks gedreht werden können. Die Frage ist, was man unter einem wenig frequentierten BW versteht? Soll es ein BW sein was bis auf wenige Gleise gar nicht mehr genutzt wird oder ein voll in Betrieb befindliches BW in dem es ruhig zu geht da die Zugdichte auf der Strecke und auf dem Bahnhof gering ist? Der erste Fall wäre für die Strecke nicht Hilfreich, da dann Bad Vilbel als Einziges BW übrig bleiben würde und Loks umständlich überführt werden müssten. Wenn Punkt zwei zutreffen sollte, dann müsste der Bewuchs wieder zurecht gestutzt werden, da das BW noch in Betrieb ist und so auch Wege und Gleise möglichst frei gehalten werden müssen. Da der Lokschuppen eh schon vergrößert wurde, (warum eigentlich?) wäre es nur logisch das BW auch als solches zu nutzen, die Frequentierung im Spiel ist doch eh vorhanden.
Wo wir gerade bei der Frequentierung im Spiel beim BW Stockheim sind. Wo war denn das Problem, das die Bekohlung und der Wasserkran an der Zufahrt zur Drehscheibe gelegen war? Wieso müssen die Loks denn jetzt unbedingt zum bekohlen und Wasser fassen unbedingt erst auf die Drehscheibeu und dann auf das jeweilige Gleis gedreht werden? Ein Ablauf der viel zu Zeitraubend ist.
Ziehen wir mal ein einfaches Beispiel heran. Bei einem ankommenden Personenzug aus Bad Vilbel soll die Lok umsetzen und nebenher in der Wendezeit die Vorräte ergänzen. In der jetzigen Situation muss die Lok also auf die Drehscheibe, gedreht werden um zu den Versorgungsgleisen zu gelangen, versorgt werden, dann wieder auf die Drehscheibe, aufs Ausfahrgleis gedreht werden und dann wieder an den Zug setzen. Bei einer Tenderlok ein viel zu großer Aufwand der viel zu viel Zeit verschlingt. Selbst Schlepptenderloks wie die 50er zum Beispiel die in beide Richtungen 80 fahren dürfen, müssen diese Zeitaufwendige Prozedur mitmachen. Ich darf hier wiederholt auf die Vorbildrecherche Hinweisen, BW's werden für optimale Arbeitsabläufe geplant, das sie irgendwelche gestalterischen Grundsätzen genügen müssen oder wer weiß wie komplex oder sonst wie aussehen müssen ist ein Mythos unter Eisenbahnfreunden oder Modellbahnern die nicht genug Platz für ein BW haben aber trotzdem nicht darauf verzichten wollen. Nicht umsonst waren die Behandlungsanlagen bisher an der Zufahrt zur Drehscheibe angeordnet worden.
Zum Thema Bahnübergänge möchte ich noch die folgende Anregung geben. Es sind an einem Bahnübergang Schranken von Mick verbaut worden, wäre es nicht möglich hier vielleicht aus den einzelnen Schranken einen funktionierenden Bahnübergang zu machen? Die Schranken sind bisher die besten die ich für deutsche Bahnübergänge gesehen habe, umso mehr ist es schade darum, das diese nur als festes Objekt verfügbar sind. Vielleicht ist in dieser Angelegenheit eine Zusammenarbeit zwischen Trainz-Multiplayer und Mick möglich.
Mfg
Tobias