Auf welchem Bahnhof?
Fragen, Kritik und Antworten zur Eisenbahn (Technik, Vorschriften, Arbeitsalltag, etc. ......)
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Düsseldorf HBF bspw. .
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Ich hab auch mal ne Frage:
Was bedeuten die Schilder, die in regelmäßigen Abständen an Strecken stehen? Da stehen meistens zwei zahlen drauf, z. B. eine 5 über einer 12. Sind das "Meilenpfosten"? Oder Geschwindigkeitsbegrenzungen? -
Düsseldorf HBF bspw. .
Und welche Buchstaben werden da angezeigt?
@ Lochris: Du meinst sicher die Hektometertafeln

Diese sind auf jeder Bahnstrecke zu finden. Sie dienen der Streckenkilometrierung. Auf Hauptstrecken müssen diese Tafeln alle 200m zu finden sein. Auf Nebenstrecken kann der Abstand variieren.
Die obere Zahl steht für den vollen Kilometer, die Untere für die 1.Stelle nach dem Komma. -
Uff, auswendig weiß ich das nicht.. aber in PTP genau das selbe Spiel... auf der Strecke München-Nürnberg wird hinter München irgendwann ein Signal mit einem "T" angezeigt.
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Da kannst Du nur die Station Eichstätt Bahnhof meinen. Diese liegt an der Altbaustrecke München - Ingolstadt - Treuchtlingen - Nürnberg.
Das Zs 2 kann dort 2 Buchstaben zeigen:
"T" - Treuchtlingen
"S" - Eichstätt Stadt -
Achso... hmm okay dann weiß ich bescheid, danke!Wie sieht's denn aus mit Musik hören, Essen/trinken, unterhalten während der Fahrt, ist das OFFIZIELL erlaubt?
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Natürlich nicht! Dafür sind die Pausen da.
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Loco-Fan: Meintest du wirklich den Tf oder eher die Fahrgäste?
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Den Tf. Hab ich schon mehr als oft genug gesehen ;).
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Wenn man über 2h unterwegs ist kann man ja mal n Schluck Wasser zu sich nehmen
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War eigentlich auf Musik hören, mit dem Handy Telefonieren und Essen bezogen. (Während der Fahrt)
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Essen nicht und Musik hören ist verboten.
Ausnahme: Bei dienstlichen Gesprächen darf telefoniert werden, wenn's den Tf ned zu sehr ablenkt. Man muss ja schließlich auch über Funk jederzeit erreichbar sein -
Eine Frage hätte ich noch an dich persönlich: Was war bisher deine höchste verspätung und warum?
Liebe Grüße,
Loco-fan.
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Als Zugbegleiter war meine RB mal mitten im morgendlichen Berufsverkehr zwischen Plattling und Straubing liegengeblieben, weil die Trafoölpumpe von der 111er defekt wurde.
Als Tf hatte Ich zuletzt am 14.07.2011 von Passau bis München eine Verspätung von +90min erreicht.
Am Abend des Vortages hatte es zwischen Landshut und Passau ein sehr schweres Gewitter gegeben.
Ich hatte 2:43 Dienstbeginn in Passau und hätte normalerweise 3 ET 440 (zwei 5- und einen 4-Teiler) für den 1.RE nach München (Abf. 4:42) vorbereiten müssen. Aufgrund des Unwetters waren aber statt 5 ETs, die in Passau über Nacht abgestellt sein sollten, lediglich 2 da. Die anderen sind gerade mal bis Landshut gekommen, dann war die Strecke gesperrt. Der 1.RE ist dann ausgefallen. Ich habe dann kurzfristig die Anweisung bekommen einen der 2 vorhandenen ETs vorzubereiten und um 5:25 im Plan des 2.RE nach München zu fahren. Die Strecke war aber ab Osterhofen noch gesperrt. Es hieß ich soll bis Osterhofen fahren und dann dauert etwa 10-15min bis die Strecke bis Plattling zumindest wieder eingleisig befahrbar ist. Aus diesen +10-15min sind aber +70min Verspätung geworden, weil die Strecke einfach zu stark beschädigt war (Bäume im Gleis und der Oberleitung etc.). Naja und bis München hatte ich dann noch ne Bahnübergangsstörung sowie ab Freising die S-Bahn voraus, die mich aufgehalten haben.Anmerkung:
Im Bahnhof Plattling treffen 4 Strecken aufeinander (Ri. Landshut-München, Ri. Straubing-Regensburg-Nürnberg, Ri. Zwiesel/Bayrischer Wald- Klatovy/CZ und Ri. Passau-Linz-Wien). Bis auf eine Strecke (Ri. Zwiesel) waren alle aufgrund des Unwetters unterbrochen! -
Folgende Situation ist mir letztens passiert:
Ich wollte mit der Mittelrheinbahn (Fahrzeuge vom Typ Siemens Desiro ML, DB BR460) von Koblenz nach Boppard fahren. Etwa 10 Minuten nach der planmäßigen Abfahrt in Koblenz machte der Tf eine Durchsage, dass wir einen IC vorbeilassen müssten und daher ca. 15 Minuten verspätet seien. Als wir dann losfahren durften, beschleunigte er sehr stark und legte ein hohes Tempo vor. An den beiden Zwichenhalten jeweils eine Punktlandung mit unkomfortabler Vollbremsung. In Boppard hatte er dann fast 10 Minuten wieder raus (auf knapp 20 Kilometern!).Nun fahre ich die Strecke jeden Tag zweimal, und normalerweise fährt die MRB dort deutlich langsamer, obwohl die generelle Begrenzung für die Strecke deutlich höher liegt (dort fahren ja zahlreiche ICs und sogar ICEs). Gibt es da eine Extra-Beschränkung für Triebzüge, die deutlich unter der Strecken-Höchstgeschwindigkeit liegt? Oder warum nutzen die MRBs die Begrenzung sonst nicht besser aus, was ja kürzere Fahrzeiten zur Folge hätte?
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Folgende Situation ist mir letztens passiert:Ich wollte mit der Mittelrheinbahn (Fahrzeuge vom Typ Siemens Desiro ML, DB BR460) von Koblenz nach Boppard fahren. Etwa 10 Minuten nach der planmäßigen Abfahrt in Koblenz machte der Tf eine Durchsage, dass wir einen IC vorbeilassen müssten und daher ca. 15 Minuten verspätet seien. Als wir dann losfahren durften, beschleunigte er sehr stark und legte ein hohes Tempo vor. An den beiden Zwichenhalten jeweils eine Punktlandung mit unkomfortabler Vollbremsung. In Boppard hatte er dann fast 10 Minuten wieder raus (auf knapp 20 Kilometern!).Nun fahre ich die Strecke jeden Tag zweimal, und normalerweise fährt die MRB dort deutlich langsamer, obwohl die generelle Begrenzung für die Strecke deutlich höher liegt (dort fahren ja zahlreiche ICs und sogar ICEs). Gibt es da eine Extra-Beschränkung für Triebzüge, die deutlich unter der Strecken-Höchstgeschwindigkeit liegt? Oder warum nutzen die MRBs die Begrenzung sonst nicht besser aus, was ja kürzere Fahrzeiten zur Folge hätte?
Das kann schon möglich sein, dass die Triebwagen eine andere Geschwindigkeit fahren müssen. Vielleicht wegen der anderen Bauart, technischen Beschränkungen, Zulassung u.s.w. Es kann auch örtlich (z.B. auf Bahnhöfen) geregelt sein. Das ist dann für uns in den sogenannten Örtlichen Richtlinien für das Zugpersonal und im Verzeichnis für Langsamfahrstellen einsehbar. Ab 15.09.2011 beginnt ja auch wieder der interne Herbstfahrplan bei der DB, d.h. dass z.B. die ET 423/424/425/426 an den Stellen, wo sie normalerweise 140/120 km/h fahren dürfen nur noch 100/80 km/h zugelassen sind, da es aufgrund von Laubfall und Schmierfilmbildung auf den Gleisen evtl. zu Bremswegverlängerungen kommen kann.
Die andere Variante wäre, dass einfach genügend Fahrzeitpuffer zwischen Bonn Hbf und Boppard Hbf im Fpl vorhanden ist, sodass der Tf seine Höchstgeschwindigkeit nicht ausfahren muss um die Fahrzeit zu halten. Da genügen vielleicht 110 statt 140 km/h Sowas spart auch wiederum Energie bzw. Kraftstoff (wirtschaftliche Fahrweise). Und im Verspätungsfall kann man wieder leichter die Zeit hereinfahren um diese zu minimieren
Sowas gehört schließlich mit zur Streckenkenntnis und er konnte sicher deshalb diese Verspätung um 10min verringern.Und wegen dem Komfort: Ich bremse lieber so an einen Halt hin, dass die Leute hinter mir im Fahrgastraum kaum etwas von den Zerrungen oder dem Halteruck spüren. Freilich ist das nicht immer möglich, aber Ich gebe stets mein Bestes!

Es gibt da bei uns 3 Prioritäten:
1. Sicherheit
2. Pünktlichkeit
3. Wirtschaftlichkeit -
Dann Halt nochmal hier :D:
Hallo Sven!
Ich hab mal eine Frage an dich, wie bedient man eigentlich die PZB90? Ich weiß, das man nach dem ersten Vorsignal wenn es Halt oder langsame weiterfahrt anzeigt den Magnet bestätigen muss, muss man seine Geschwindigkeit dann irgendwie verringern das man beim 2. Magneten schon auf der Geschwindigkeit ist, die ab dem Hauptsignal gilt?
Hoffe du verstehst das, was ich versuche zu beschreiben :D.Lg,
Loco-fan.
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Guten Morgen! Entschuldigt bitte, dass Ich jetzt erst antworte. Die Arbeit wird halt ned weniger
Habe heute mal wieder Schicht von 8:13-20:46Also zuerst einmal sind alle Tfz (inkl. Stwg) mit PZB-Fahrzeugmagnet ausgerüstet. Diese Fzg sind wiederum mit einem PZB-Rechner auf dem Führerstand ausgestattet. In diesen werden vor jeder Zugfahrt die entsprechenden Daten des Zuges (Höchstgeschwindigkeit, Zuglänge, Bremshundertstel, Bremsart und Tf-Nr.) eingegeben. Nach diesen Daten Daten zeichnet jede Geschwindigkeit, Zwangsbremsung, etc. auf.
Nehmen wir mal an Ich fahre einen lokbespannten Zug (BR 143 mit 5 y-Wagen). Ich fahren nun mit 120 km/h an einem Vr0/Vr2 vorbei, dann habe Ich 4 Sek. die PZB-Wachsamkeitstaste zu betätigen um die 1.000Hz-Beeinflussung zu quittieren. Sonst erhalte Ich da schon eine Zwangsbremsung. Sobald Ich die Wachsamkeitstaste betätigt habe, habe ich (in der oberen Zugart) 23 Sek. Zeit auf unter 85 km/h zu verringern, sonst erhalte ich wiederum eine Zwangsbremsung. Danach kann Ich meine Geschwindigkeit so weiter so verringern, das Ich die anzeigte Geschwindigkeit am Hp2 erreicht habe bzw. vor dem Hp0 zum Stehen komme.
Es gibt da noch eine Besonderheit: Vor vielen Signalen liegt auch noch ein 500Hz-Magnet, dieser verlängert die Geschwindigkeitsüberwachung auf bis zu 1.250m. Sobald Ich auf ein Hp0 zufahren oder bei Hp2 <=30 km/h zu fahren habe ist dieser 500Hz-Magnet scharf geschalten und Ich habe innerhalb der nächsten 150m meine Geschwindigkeit von von 65 auf unter 45 km/h zu verringern. Bin Ich über 65 oder nicht rechtzeitig unter 45 km/h, bekomme ich wieder eine Zwangsbremsung.
Es ist immer so, dass die Geschwindigkeit, die ab dem Signal gilt bis dahin erreicht sein muss. Aber wir Tf versuchen diese "Geschwindigkeitskurve" aus Zeit und Weg auszunutzen. So verzögert man den Betrieb nicht unnötig.
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Also wenn ich das so lese, wieviele Sicherheitszeug ihr da habt, dann frag ich mich doch, wieso es dann zu Zusammenstößen kommen kann. Oder gibt es sowas nur auf bestimmten Gleisen / Strecken?
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