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Fahrstraßenlogik

  • chaospirat
  • 5. Oktober 2010 um 13:05
  • chaospirat
    Anfänger
    Beiträge
    17
    • 5. Oktober 2010 um 13:05
    • #1

    Hallo,

    toll dass hier einige fleißig an der Weiterentwicklung von Loco arbeiten..... bin gespannt auf die Ergebnisse!

    :?: Vielleicht kann ja jemand diese Anregung aufgreifen: eine realistische Fahrstraßenlogik bei der Eisenbahn.

    Bisher ist es in Loco schon so realisiert, dass ein sich auf ein Signal zubewegender Zug eine Fahrstraße einstellt. Das bedeutet im wesentlichen:


    • der Fahrweg wird festgelegt (bis zum Folgesignal)
    • der Abschnitt wird als "besetzt" registriert
    • das Signal geht auf "Fahrt".


    Als Abschnitt definiert Loco dabei den gesamten Bereich, der von Signalen eingegrenzt wird, also nicht nur die Gleise, die der Zug benutzen wird. Das hat zur Folge, dass der gesamte Abschnitt für andere Züge gesperrt wird. Bild 1 zeigt, wie das in einer größeren Bahnhofsein- und Ausfahrt aussehen kann.

    Die neue Fahrstraßenlogik sollte wie in einem "echten" Stellwerk immer nur den Fahrweg "besetzen", der für den Zug vorgesehen ist. Ein Zug, der einen parallelen Fahrweg beansprucht, sollte somit gleichzeitig in den Abschnitt einfahren können. Im gleichen Beispiel ergeben sich wie in Bild 2 dargestellt dann bis zu 3 gleichzeitige Fahrwege.

    Zur Darstellung: Die großen Signale sind tatsächlich auch in der Realität anzusetzende Signalstandorte. Die kleinen Signale sind in der Realität nicht nötig. Sie dienen in diesem Beispiel nur einem definierten Fahrstraßenziel, um den zu zurückliegenden Fahrweg wieder freizugeben. Für die kleinen Signale würde ich in diesem Beispiel die Platzhaltersignale von Martin verwenden.

    Vielleich lässt sich ja auch als neue Objektart ein "Fahrstraßenauflösepunkt" definieren. Dieser müsste:


    • nach passieren den zurückliegenden Weg freigeben
    • ein rückwärts zurückfahren des Zuges in den freigegebenen Bereich verhindern (analog Einbahnstraßenfunktion)
    • nicht als eigenständiger Fahrstraßenzielpunkt wie ein Signal reagieren. Das bedeutet: Ein Zug aus dem Bahnhof kann sich keinen Fahrweg nur bis zum "Auflösepunkt" anfordern, sondern die Bahnhofsausfahrt geht erst auf grün, wenn auch die Einfahrt in den nächsten Streckenabschnitt bis zum nächsten "echten" Signal möglich ist. Vorteil: Die Züge stehen nicht mehr im Bahnhofsvorfeld und blockieren alles.

    Dateien

    Bild 1.jpg 33,51 kB – 570 Downloads Bild 2.jpg 37,42 kB – 568 Downloads
    • Zitieren
  • Auge
    Fortgeschrittener
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    495
    • 5. Oktober 2010 um 13:29
    • #2
    Zitat von chaospirat


    Bisher ist es in Loco schon so realisiert, dass ein sich auf ein Signal zubewegender Zug eine Fahrstraße einstellt. Das bedeutet im wesentlichen:

    • der Fahrweg wird festgelegt (bis zum Folgesignal)
    • der Abschnitt wird als "besetzt" registriert
    • das Signal geht auf "Fahrt".


    Als Abschnitt definiert Loco dabei den gesamten Bereich, der von Signalen eingegrenzt wird, also nicht nur die Gleise, die der Zug benutzen wird. Das hat zur Folge, dass der gesamte Abschnitt für andere Züge gesperrt wird. Bild 1 zeigt, wie das in einer größeren Bahnhofsein- und Ausfahrt aussehen kann.

    Die neue Fahrstraßenlogik sollte wie in einem "echten" Stellwerk immer nur den Fahrweg "besetzen", der für den Zug vorgesehen ist. Ein Zug, der einen parallelen Fahrweg beansprucht, sollte somit gleichzeitig in den Abschnitt einfahren können. Im gleichen Beispiel ergeben sich wie in Bild 2 dargestellt dann bis zu 3 gleichzeitige Fahrwege.

    Wie das (sogar ohne deine "kleinen Signale" [1]) funktioniert, kann man sich in OpenTTD und TTDPatch anschauen. Dort nennt sich das pfadbasierte Signalisierung. Es geht also definitiv, sowas zu realisieren.

    [1] Ein Zug reserviert eine Strecke bis zum nächsten Signal, an dem er einen neuen Pfad durch den nächsten Block reservieren muss. Er gibt aber auch automatisch die hinter ihm liegende Strecke für die Reservierung anderer Züge frei. Die Freigabe erfolgt somit früher als bei deinem Konzept, in dem die Freigabe nach dem Passieren des "kleinen Signals" erfolgt.

    Tschö, Auge

    • Zitieren
  • chaospirat
    Anfänger
    Beiträge
    17
    • 6. Oktober 2010 um 09:18
    • #3

    Das Thema war eigentlich als Idee für die Entwickler gedacht und darum dort einsortiert....... ob das unter "allgemeines noch jemanden erreicht? :?: :wacko: :?:

    • Zitieren
  • Speedy
    Meister
    Beiträge
    2.067
    Filebase Einträge
    21
    • 6. Oktober 2010 um 15:36
    • #4

    Hi,

    sofern sich jemand findet, der das realisieren kann, kanns auch gern wieder dort hin verschoben werden. ;)

    • Zitieren

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