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Katastrophe in Japan

  • Stepke
  • 12. März 2011 um 12:50
  • Karacho
    Gast
    • 12. März 2011 um 23:37
    • #21
    Zitat von Pfahli

    @Karacho: Das ist nicht unverantwortlich, sondern die einzige Möglichkeit das Notkühlsystem überhaupt laufen zu lassen! Es gibt ja kein Kraftwerk, dass sonst noch das Kühlsystem betreiben könnte, ohne die Batterie wäre der Supergau schon viel früher eingetreten!


    Naja, irgendeine dauerhaftere Lösung als ne Batterie die nach 10 Stunden leer is wird es sicher geben. Ein kleines Notstromaggregat und n kleiner Benzintank würden einige Tage halten und genug Zeit geben um weitere Maßnahmen einzuleiten

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  • Synthtronic
    Profi
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    7
    • 12. März 2011 um 23:42
    • #22
    Zitat von Karacho


    Naja, irgendeine dauerhaftere Lösung als ne Batterie die nach 10 Stunden leer is wird es sicher geben. Ein kleines Notstromaggregat und n kleiner Benzintank würden einige Tage halten und genug Zeit geben um weitere Maßnahmen einzuleiten


    Tolle Idee.... Ist es dir entgangen das das ganze Gelände vom Tsunami überspült wurde und dadurch sämtlich Sicherheitssysteme lhmgelegt wurden. Selbst Dieselgeneratoren sind doch deswegen ausgefallen. Ist doch nicht so das es dort keine Dieselgeneratoren auf dem Gelände gibt.

    Und zum anderen muss ich Karel53 recht geben, die Atomenergie wird viel zu billig gerechnet als sie es in Wirklichkeit ist.

    Aktuelle CiM Beta-Karte gibts es hier: Fishtown - Beta 1930 (0.6.1) 17.11.2012
    Aktuelle CiM2 Karte: Sarnia (ON) - Port Huron (MI) v1.00 (14.06.2015)

    http://www.Spielerheim.de

    4 Mal editiert, zuletzt von Synthtronic (12. März 2011 um 23:49)

    • Zitieren
  • Karacho
    Gast
    • 12. März 2011 um 23:52
    • #23

    Naja, wenn die noch mehr hatten ausser diese Batterie, diese Systeme jedoch ausfielen habe ich nichts gesagt :)

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  • karel53
    Fortgeschrittener
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    3
    • 13. März 2011 um 02:11
    • #24

    An diesem tragischen Beispiel sieht man überdeutlich den Unsinn mit den AKWs .... das A und O eines AKWs ist die Kühlung des Reaktors.

    Passiert nun etwas ganz schlimmes wie jetzt - Erdbeben, Explosion, Flugzeugeinsturz - kann die Kühlung nicht mehr gewährleistet werden – die Kernschmelze ist die Folge.


    Das Hauptrisiko dabei ist nicht die Kühlung, sondern die Tatsache, dass man das Ding nicht einfach abschalten kann.


    Kein Mensch würde sich ins Auto ohne Bremsen setzen, aber AKW anschmeißen ohne eine Notbremse zu haben = das nennt man sicher. ;(

    Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein.
    (Joan Collins)

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  • KrisSniper
    Schüler
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    79
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    5
    • 13. März 2011 um 02:22
    • #25

    Mit dem AKW, hab ich da so eine Befürchtung. Wenn jetzt wirklich die Brennstäbe schmelzen und sich in den Boden fressen und sich mit dem Meerwasser verbindet, würde das ja heißen das sich bei einer richtigen Strömung sich das ganze Meer verseuchen würde. Dann gab es immer weniger Trinkwasser und das Ökosystem würde zusammenbrechen. 8| Echt eine Schlimme Sache. Vor allem ärgert mich aber das das Kraftwerk sich nicht selbst mit Strom versorgen konnte. Es gibt bestimmt eine Möglichkeit das sich ,bei einem AKW, die Pumpen von selber versorgen. Die anderen Reaktoren waren ja noch intakt,oder nicht? Sowas finde ich unverantwortlich. Das ist meine Meinung

    "Das beste an Simulatoren ist das entdecken der Map. Die vielen Details sind ein muss für jede Map, damit es auch Spaß macht auf der Map zuspielen"
    KrisSniper im Auftrag von U.C.K 8)

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  • klischee
    Gast
    • 13. März 2011 um 02:32
    • #26
    Zitat von KrisSniper

    Wenn jetzt wirklich die Brennstäbe schmelzen und sich in den Boden fressen und sich mit dem Meerwasser verbindet, würde das ja heißen das sich bei einer richtigen Strömung sich das ganze Meer verseuchen würde. Dann gab es immer weniger Trinkwasser und das Ökosystem würde zusammenbrechen.


    Meerwasser ist kein Trinkwasser. Wenn sich die Brennstäbe in den Boden fressen, wird das Grundwasser kontaminiert - nicht das Meerwasser.
    Das Ökosystem würde dass übrigens wegstecken. Gibt viele Studien zu Tchernobyl die zeigen, dass die Pflanzen kaum einen Schaden genommen haben, selbst die nicht, die sehr nah am Reaktor stehen. Dem Ökosystem geht es sogar seit dem SuperGAU viel besser, weil der Mensch sich aus dem Gebiet zurückgezogen hat ^^ Schlimm ist das natürlich für Landwirtschaft und den Mensch.

    Zitat von KrisSniper

    Die anderen Reaktoren waren ja noch intakt,oder nicht? Sowas finde ich unverantwortlich. Das ist meine Meinung


    Soweit ich weiß wurden alle Reaktoren runtergefahren. Was das genau bedeutet weiß ich auch nicht, denn wenn die Reaktoren soviel Hitze weiter produzieren, kann man die doch auch für Strom weiter nutzen und somit die Kühlung am laufen halten, ist irgendwie meine Logik als Laie. Aber ich denk mal die werden schon wissen, was sie tun, in dem AKWs, immerhin riskiert jeder der dort Anwesenden sein eigenes Leben...

    Momentan darf man ja nur hoffen dass es nicht noch in den anderen Reaktorblöcken zu einer Schmelze kommt.

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  • Pfahli
    Gast
    • 13. März 2011 um 09:57
    • #27
    Zitat

    Was das genau bedeutet weiß ich auch nicht, denn wenn die Reaktoren soviel Hitze weiter produzieren, kann man die doch auch für Strom weiter nutzen und somit die Kühlung am laufen halten, ist irgendwie meine Logik als Laie.


    Der Strom wird über den entstehenden Wasserdampf des (sekundären) Kühlsystems hergestellt, ohne Kühlsystem kann man ironischerweise keinen Strom umwandeln. Könnte man noch Strom nutzen würde das heißen dass die Kühlsysteme noch funktionieren würden.

    Ich hab mal ne GFS über Kernkraftwerke gehalten, war auch viel über Tschernobyl, dass hat mich schon mitgerissen wenn man Bilder von der Geisterstadt sieht! Wenn ich die Bilder finde schick ich euch den Link. Dort vermutet man aber ein Experiment durch überanspruchung der Mitarbeiter. Wobei auch da die Meinungen auseinander gehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Pfahli (13. März 2011 um 10:00)

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  • Bennhardt
    Schüler
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    94
    Filebase Einträge
    1
    • 13. März 2011 um 10:26
    • #28

    Off-Off-Topic: :D
    Bilder von Tschernobyl gibt hier:
    Lost Places

    Dort einfach auf die Artikel klicken. Oben rechts kann man die Sprache umstellen.

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  • Stadtbahnfahrer
    Gast
    • 13. März 2011 um 10:30
    • #29

    Noch mal offtopic:

    Hier eine Doku über die Tragödie von Tschernobyl:
    YouTube - Doku - der letzten Minuten vor dem GAU in Tschernobyl Teil 1
    dann logischer Weise auf Teil 2, usw. gehen ;)

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  • norlas
    Gast
    • 13. März 2011 um 12:26
    • #30

    Das was in Japan passiert ist, ist wirklich traurig... man geht derweil von über 10.000 Todesopfern aus...

    Selbst das technologiersteste Land kann sich nicht gegen das Wasser wehren, da sieht man mal wieder wie wenig wir Menschen uns gegen die Natur wehren können.
    Das mit den Kraftwerken ist zwar eine schlimme Sache, aber ich denke mal das die Menschen selber schuld sind, wenn die in ein Land Atomkraftwerke bauen wo Erdbeben fast alltäglich sind und man sich dann wundert, dass es dort Komplikationen gibt.
    Ich selber finde das man sich ehr auf die Menschen konzentrieren sollte, als wir uns jetzt die Köpfe zerbrechen sollten was denn mit den Kraftwerken passiert, dafür gibt es ja Atomphysiker ^^...

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  • klischee
    Gast
    • 13. März 2011 um 12:41
    • #31
    Zitat von norlas

    Das mit den Kraftwerken ist zwar eine schlimme Sache, aber ich denke mal das die Menschen selber schuld sind, wenn die in ein Land Atomkraftwerke bauen wo Erdbeben fast alltäglich sind und man sich dann wundert, dass es dort Komplikationen gibt.


    So kann man das nicht sagen. Auch in Japan gibt es Gegner der Atomkraft, auch Parteien die sie ablehnen. Natürlich kann man sagen als Gesellschaft sind die Japaner selbst schuld, aber es trifft immer auch "Unschuldige", und man darf auch nicht vergessen dass die Politik und Industrie die Menschen massiv manipuliert, belügt und austrickst - ganz wie in Deutschland.

    Übrigens: Mit Biblis haben wir auch in Deutschland ein AKW in einem Erdbebengebiet, und dieses ist im Gegensatz zu den japanischen Kraftwerken nicht dagegen geschützt, wodurch schon viel schwächere Beben ausreichen würden es zu beschädigen.

    Zitat von norlas

    Ich selber finde das man sich ehr auf die Menschen konzentrieren sollte, als wir uns jetzt die Köpfe zerbrechen sollten was denn mit den Kraftwerken passiert, dafür gibt es ja Atomphysiker ^^...


    Es werden wohl kaum Rettungshunde im Atomkraftwerk rumrennen um eine Kernschmelze abzuwenden. ^^ Dass grade in den Nachrichten der Fokus auf den AKWs liegt heißt nicht dass die Tsunamiopfer nicht mehr von interesse sind. Aber die Folgen eines Super-GAUs grademal 200km von Tokio (13 millionen Einwohner ohne das dicht besiedlte Umland) sollte man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, versuchen das abzuwenden ist genauso "auf die Menschen konzentrieren" wie alles andere :)

    @Pfahli
    Danke für die Aufklärung ^^

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  • Pfahli
    Gast
    • 13. März 2011 um 16:24
    • #32

    Habe grade nen schönen Artikel gefunden:

    Zitat

    Fukushima – kein zweites Tschernobyl
    Parallelen zum Unfall von Three Mile Island in den USA


    Von Hanna Wick


    Beim Wort Kernschmelze drängt sich einem die Assoziation Tschernobyl
    geradezu auf. Entsprechend beängstigt reagiert die Bevölkerung Japans,
    wenn nun berichtet wird, dass bei den beiden Reaktoren Fukushima 1 und 3
    eine Kernschmelze stattgefunden habe. Doch die Situation in Japan ist –
    wenn auch äusserst bedrohlich – eine ganz andere als in Tschernobyl,
    und das aus mehreren Gründen: Erstens schalteten sich die beiden
    japanischen Reaktoren automatisch ab, als die Seismometer im AKW das
    Erdbeben verspürten. Damit wurde die Kettenreaktion im Reaktor
    unterbrochen. In Tschernobyl geriet der Reaktor dagegen bei vollem
    Betrieb in einen instabilen Zustand, der in eine unkontrollierte
    Kettenreaktion mündete.


    Dies war auf eine Besonderheit des Reaktortyps RBMK zurückzuführen.
    Dieser Typ – das ist der zweite grosse Unterschied – ist wesentlich
    instabiler als Siedewasserreaktoren wie jene in Fukushima. Der
    Hauptgrund dafür ist, dass in RBMK Grafit statt Wasser als Moderator
    eingesetzt wird. (Der Moderator verlangsamt die Neutronen so, dass im
    Reaktor eine Kettenreaktion aufrechterhalten werden kann.) Ausserdem
    waren die Steuerstäbe, mit denen der Reaktor im Notfall abgeschaltet
    werden soll, falsch ausgelegt. Wegen dieser Konstruktionsmängel stiegen
    in Tschernobyl Temperatur und Druck im Reaktorkern so stark an, dass er
    durch zwei heftige Explosionen komplett zerstört wurde.

    Während den Explosionen, vor allem aber durch den darauffolgenden
    Brand des Grafits und der Brennelemente wurden während 10 Tagen
    gewaltige Mengen an Radioaktivität in die Luft freigesetzt. Anders als
    in Fukushima gab es in Tschernobyl keine äussere Schutzhülle
    (Containment), welche die Strahlung hätte zurückhalten können. Der Wind
    verteilte gefährliche Radioisotope über ganz Europa. Es wurden
    mindestens 5 Prozent des radioaktiven Reaktorkerns in die Atmosphäre
    getragen.

    Vergleichen lässt sich der Unfall in Japan laut Experten eher mit
    jenem von Three Mile Island in den USA. Die Ursache war auch dort – wie
    in Japan – ein Problem mit der Reaktorkühlung. Auch dort hatte sich der
    Reaktor zuvor automatisch abgeschaltet, in der Folge jedoch Kühlmittel
    verloren. Durch die Nachzerfallswärme schmolz daraufhin ein Teil des
    Reaktorkerns. Es wurden aber keine signifikanten Mengen an Strahlung
    freigesetzt; das Containment aus Stahl hielt diese zurück.

    Auf der siebenstufigen INES-Skala, mit der weltweit Störfälle in AKW
    einstuft werden, war Three Mile Island deshalb nur ein «Unfall mit
    Gefährdung der Umgebung» (Stufe 5). Tschernobyl dagegen war ein
    «schwerwiegender Unfall» (Stufe 7). Bisher hat die Internationale
    Atomenergiebehörde die Vorfälle in Fukushima lediglich als Stufe 4
    («Unfall ohne signifikante Gefährdung der Umwelt») eingestuft –
    angesichts der ernsten Lage eine schwer verständliche Entscheidung.

    Alles anzeigen


    Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/hi…_1.9877469.html

    gigabenga: Kein Problem ^^

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  • Sebastianeh
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    • 14. März 2011 um 08:38
    • Offizieller Beitrag
    • #33

    Moin zusammen,

    nun ist der Block Nr.3 hochgegangen.

    Mfg Sebastian

    <p>I think my pig whistles.</p>

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  • lukiono
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    • 14. März 2011 um 08:43
    • #34

    Jup und die US Navy hat ihren Flugzeugträger USS Ronald abgezogen.
    Die USS Ronald war 160 Km entfernt von Fukushima und es wurde leicht erhöhte Radioaktivität gemessen.

    Derzeit haben Reaktor 2 und 3 des Fukushima 1 mit Überhitzungsproblemen zu kämpfen.
    Wie es dem Reaktor 1 geht, ist derzeit unklar.

    AKW Oanga ist ebenfalls noch sehr kritisch

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  • Speedy
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    • 14. März 2011 um 08:48
    • #35

    Bin gespannt, wie es wietergeht. Wenn die die Reaktoren nicht mehr kühlen können, sit Ende im Gelände. :( Wenn ich richtig gelesen haben, sind wohl an die 600.000 Japaner auf der Flucht. Und das alles auf einer solch "kleinen" Insel.

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  • lukiono
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    • 14. März 2011 um 08:50
    • #36

    Ich hoffe nicht, dass sie flüchten können. Nein, ich weiss dass sie ohne Probleme flüchten werden, da dies immer und immer wieder trainiert wurde.

    Ich mache mir Sorgen wegen einer Massenpanik. Denn dann wird es richtig übel

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  • klischee
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    • 14. März 2011 um 09:14
    • #37

    Warum sollte es eine Massenpanik geben? Sowas passiert nur wenn man keine Möglichkeit hat aus einer Gefahrenzone zu fliehen. Ich bezweifle dass alle Tokioter sinnlos in Panik auf die Straße rennen um sich dort gegenseitig totzutrampeln...

    Dieses Massenpanik-Ding erfinden Regierungen nur um rechtzufertigen dass sie so Intransparent sind. In Wirklichkeit geht es aber nur um Schadensbegrenzung, im hinterher weiter wie in diesem Fall an der Atomkraft festhalten zu können ("war ja alles nicht so schlimm", "wer von Kernschmelze spricht ist doch Verschwörungstheoretiker" usw), da stecken Interessen dahinter - und zwar nicht zum Wohle des Volkes, sondern der eigenen Geldbörse. Sieht man auch daran dass ein Regierungssprecher erst sagt es hätte eine teilweise Kernschmelze gegeben, und kurz darauf es wieder zurücknimmt (vermutlich ein Scheck von der Atomlobby bekommen).

    Ich frag mich wie lange es noch dauert bis sich die Situation entschärft oder endgültig eskaliert.

    4 Mal editiert, zuletzt von klischee (14. März 2011 um 09:37)

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  • Speedy
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    • 14. März 2011 um 09:21
    • #38
    Zitat von klischee

    Ich frag mich wie lange es noch dauert bis sich die Situation entschärft oder endgültig eskaliert.


    Also Monate bestimmt nicht. :) Wohl eher sowas wie "einige Tage" oder so.

    Also Massenpanik schließe ich mal auch aus. Tokio ist ja etwa 250 km weit entfernt. Die haben ja den Sperrkreis auf 20 km ausgeweitet. Mir tun bloss die Leute Leid, die ihr Hab und Gut verlieren bzw. verloren haben. Alles, wofür man mal, mehr oder weniger, hart gearbeitet hat, ist einfach weg.

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  • Sebastianeh
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    • 14. März 2011 um 10:21
    • Offizieller Beitrag
    • #39

    20km sind nichts, es wurde angeblich in 100km schon Strahlung gemessen.

    Alles hängt davon ab, wie schwer nun wirklich die Kerne beschädigt sind, bzw. die Schutzhüllen um den Kern.

    Übrigens, wenn der Wind in Richtung Landesinnere dreht, dann ist auch Tokio betroffen, von daher schließe ich eine Massenpanik nicht ganz aus.

    Mfg Sebastian

    <p>I think my pig whistles.</p>

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  • klischee
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    • 14. März 2011 um 10:44
    • #40

    Überleg doch mal, was der Zweck und Grund von Panik ist: Um vor einer Gefahr zu fliehen. Man kann nicht vor radioaktiver Strahlung davonrennen. Außerdem nimmt man die Strahlung ja nicht wahr, sieht sie nicht, riecht und hört sie nicht. Selbst wenn es zu einer Kontamination Tokios kommt, wird jeder ohne Probleme genug Zeit haben seine Sachen zu packen und die Stadt zu verlassen. Der Panikreflex wird durch so etwas surreales, nicht wahrnehmbares und obendrein nicht direkt tödliches wie Radioaktivität niemals ausgelöst.

    Panik entsteht wie gesagt nur durch Zugzwang, panisch wird man, wenn Fluchtwege versperrt sind, wenn eine Lage aussichtslos zu sein scheint. Mir ist keine einzige Massenpanik bekannt, die Menschen erfasst hätte, die sich frei bewegen können.

    Ich denke die Leute würden auf eine Kontamination wie auf schlechtes Wetter reagieren. Fenster zu, Glotze an, sich von irgendwelchen Pfeiffen erzählen lassen dass schon morgen die Sonne wieder scheint.

    Außerdem werden alle die zur unkontrollierten Panik neigen sicher jetzt schon geflohen sein ^^

    • Zitieren

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