1. Morgens zur Arbeit
2. Bis Mittag/Nachmittag arbeiten
3. Nachmittags/Abends nach Hause fahren
4. Abends/Nachts noch einkaufen, irgendwo was trinken/essen, feiern, Kleinigkeiten erledigen.
Das stimmt natürlich und das erklärt auch im Ansatz das insgesamt höhere Fahrgastaufkommen abends.
Aber: aus meiner Heimatstadt kenne ich es so, dass die Busse und Bahnen nie so voll sind wie morgens zwischen 6:30 und 8:30 Uhr, weil da nämlich sämtliche Werktätigen und sämtliche Schüler gleichzeitig unterwegs sind, während sich diese beiden Hauptnutzergruppen des ÖPNV Mittags breiter verteilen, d.h. die Schüler so ab 12:30 Uhr wieder die Busse bevölkern (aus meiner eigenen Schulzeit erinnere ich mich noch an den Bus, den ich zur Heimfahrt nutzte und in dessen Einzugsbereich fünf Schulen lagen - der war jeden Mittag zu 200% überfüllt), die Werktätigen aber erst ab 16:00 Uhr, so dass eine deutliche Entzerrung eintritt.
Was erst recht für den Freizeitverkehr abends gilt, der normalerweise viel weniger Leute auf die Straße bringt als der Berufsverkehr.
Wenn ich das richtig verstanden habe bzw. beobachte, schickt CIM2 ja morgens gegen 7 Uhr eine kleine Welle an Menschen los, und gegen 17 Uhr eine deutlich größere (geschätzt 300% des morgendlichen Aufkommens). Für ein realistisches Aufkommen müssten es aber morgens 100% sein, mittags 50% davon zurück (Schüler), nachmittags die restlichen 50% zurück (Arbeitnehmer). Dann kann das Spiel meinetwegen 25% davon noch mal auf die Vergnügungsreise schicken. So wäre das jedenfalls realistischer. Oder verlaufen die Nutzerströme in anderen Städten nach anderen Gesetzen?
Das beste wäre natürlich, CIM2 ließe uns das selbst einstellen - wenn ich sehe, wie viele meiner Meinung nach überflüssige Einstellmöglichkeiten ich z.B. bei der Preisgestaltung habe oder welches feingegliederte Fahrplanmanagement ich betreiben kann, müsste sich das doch auch implementieren lassen?