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Bundesamt plant konkrete Pkw-Maut

  • Feldhase
  • 15. April 2010 um 11:14
  • Feldhase
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    • 15. April 2010 um 11:14
    • #1
    Zitat

    Bundesamt plant konkrete Pkw-Maut

    Das Umweltbundesamt hat konkrete Pläne für eine flächendeckende und von der Fahrstrecke abhängige Pkw-Maut vorgestellt.
    Konkret sind Gebühren von drei bis vier Euro pro hundert Kilometer geplant.

    Maut ist die gerechteste Lösung

    Die drei bis vier Euro pro hundert Kilometer seien nötig, um allein die Wegekosten ohne Gesundheits- oder Umweltfolgen zu decken. Zum Ausgleich komme die Abschaffung der Kfz-Steuer in Betracht.

    Verkehr ökologisch steuern

    Die flächendeckende Maut nach Fahrleistung ist aus Sicht des Umweltbundesamts ideal, um den Verkehr ökologisch zu steuern.
    So will die Bundesregierung eine Kommission gründen, die eine Pkw-Maut prüfen soll.

    Alles anzeigen

    Hier gibt es ja bestimmt ein paar Autofahrer,was meint ihr dazu ?

    Gruss Feldhase

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  • Speedy
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    • 15. April 2010 um 12:33
    • #2

    Hi,

    ich hab das auch schon gelesen und das würde mich wahrscheinlich auch betreffen. Nur weiß ich nicht: Gilt das nur für Autobahnen oder auch für Bundes- und Landstraßen?

    Ich hab mal für "Nein" gestimmt, weil ich denke, dass Autofahrer eh schon genug bezahlen müssen, ohne dass der Staat mal wieder dazwischenfunkt. Mehr für dies, mehr für das. Man weiß doch garnicht mehr, was da alles hochgeschraubt wird. Aber der Verdienst bleibt immer gleich. ;( Das Auto wird bald ein Luxusgegenstand und kein Gebrauchsgegenstand mehr sein.

    EDIT:
    Feldhase
    Schönes Thema. ;):D

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  • Bahntroll
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    • 15. April 2010 um 13:07
    • #3

    Ich behaupte: Es zeigt sich mal wieder, daß die AutofahrerInnen in Deutschland weiterhin die Kuh zum Melken für die entstandenen Milliarden-Finanzlöcher des Staates sind. Wenn man bedenkt, daß auf dem Auto sowieso schon eine Steuerlast schwebt, die jenseits von gut und böse ist, man bedenke nur mal die Kraftstoff-, Ökö- und Mehrwertsteuer. Das Auto wird zu einem Luxusgut, daß sich dann nur noch besser bis sehr gut verdienende Leute leisten können, so wie es am Anfang des 19. jahrhunderts schon mal war.

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  • Feldhase
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    • 15. April 2010 um 14:44
    • #4

    Jetzt will man angeblich wieder nichts dergleichen vorhaben.

    Zitat

    Pkw-Maut nicht auf der Tagesordnung

    Demnach müssen Autofahrer in Deutschland vorerst keine Pkw-Maut befürchten. "Der Koalitionsvertrag gibt dazu keinen Auftrag", sagte Ramsauer am Donnerstag bei der Konferenz der Verkehrsminister von Bund und Ländern in Bremen. Auch seine Länderkollegen lehnten dies ab. "Eine Pkw-Maut halte ich nicht für einführbar", sagte der Vorsitzende der Konferenz, Thüringens Verkehrsminister Christian Carius (CDU).

    Doch so recht glaube ich denen nicht.Wenn auch nur die kleinste Spur da ist um Geld zu kassieren,wird das eines Tages doch kommen...!

    Zitat

    Zitat Speedy : Nur weiß ich nicht: Gilt das nur für Autobahnen oder auch für Bundes- und Landstraßen?

    @ Speedy

    Zitat

    Zitat : Pläne für eine flächendeckende und von der Fahrstrecke abhängige Pkw-Maut.

    So viel sagt das nicht aus.Aber ich geh mal davon aus,das es nur die Autobahnen betrifft.Aber wenn ich mir das für die LKWs anschaue,na dann Mahlzeit.Noch mehr verstopfte Strassen. ;(

    Gruss Feldhase

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  • Finsternis
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    • 15. April 2010 um 19:31
    • #5

    ganz klares ja,
    wo is das problem ??

    maut einführen,
    und pkw steuer um maut gebühr senken.

    deutscher autofahrer hat kein nachteil,
    aber ausländer zahlen ebenso wie wir bei denen.

    Finsternis

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  • Seelenquell aka SQ aka S.
    Gast
    • 15. April 2010 um 19:32
    • #6

    man muß sich das nur mal ein wenig ausrechnen.

    beispiel: meine frau
    jeden tag 140km fahren, 5 tage die woche. 4 euro pro 100km.
    140km x 5d = 700km = 7 x 4 teuro = 28 Euro pro Woche.
    28 Teuro x 52 Monate = 1.456 Euro.

    demgegenüber eine kfz-steuer von 216 teuro. eine mehrausgabe von derzeit 1.240 euro. wenn das so pauschal über die bühne gehen würde. vielleicht würden vielfahrer weniger zahlen. keine ahnung.
    ich fahr pro tag 16km. also ungefähr pro woche 80km. pro monat ca.12 euro. am jahresende sind das ca. 144 euro. demgegenüber die kfz-steuer von 108 euro. und das sind nur die fahren auf arbeit. man fährt ja auch mal in den urlaub oder zu verwandten.


    vorerst wird es wohl gestoppt. aber wenn die nächste krise da ist, kommt die idee wieder. wer weiß, vielleicht werden dann 8 oder 10 euro nötig sein? staatsdiener werden natürlich ausgenommen.

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  • Auge
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    • 16. April 2010 um 15:46
    • #7
    Zitat von Finsternis

    ganz klares ja,
    wo is das problem ??

    maut einführen,
    und pkw steuer um maut gebühr senken.

    deutscher autofahrer hat kein nachteil,
    aber ausländer zahlen ebenso wie wir bei denen.

    Wo das Problem ist? Es wird nicht so kommen. Wenn du glaubst, dass nach Einführung der PKW-Maut im Gegenzug die KFZ- oder gar die Kraftstoffsteuer gesenkt werden, glaubst du auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

    Tschö, Auge

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  • Finsternis
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    • 16. April 2010 um 19:49
    • #8
    Zitat von Seelenquell aka SQ aka S.

    man muß sich das nur mal ein wenig ausrechnen.

    beispiel: meine frau
    jeden tag 140km fahren, 5 tage die woche. 4 euro pro 100km.
    140km x 5d = 700km = 7 x 4 teuro = 28 Euro pro Woche.
    28 Teuro x 52 Monate = 1.456 Euro.

    demgegenüber eine kfz-steuer von 216 teuro. eine mehrausgabe von derzeit 1.240 euro. wenn das so pauschal über die bühne gehen würde. vielleicht würden vielfahrer weniger zahlen. keine ahnung.
    ich fahr pro tag 16km. also ungefähr pro woche 80km. pro monat ca.12 euro. am jahresende sind das ca. 144 euro. demgegenüber die kfz-steuer von 108 euro. und das sind nur die fahren auf arbeit. man fährt ja auch mal in den urlaub oder zu verwandten.


    vorerst wird es wohl gestoppt. aber wenn die nächste krise da ist, kommt die idee wieder. wer weiß, vielleicht werden dann 8 oder 10 euro nötig sein? staatsdiener werden natürlich ausgenommen.

    ähm, schon mal dran gedacht näher an den
    arbeitsplatz zu ziehen seele ??
    also ich würde mir den stress von täglich 140 km
    nicht geben,
    wenn ich da nur an den winter denke wird mir schwindelig.

    und seele ich gehe eigendlich vom otto normalverbraucher aus,
    und der muss nicht täglich auf die autobahn,
    wenn ich von mir ausgehe 5-7 x im jahr
    und dann vieleicht noch 2x zu urlabs zwecken,
    deine frau is da sicherlich ein härtefall
    und auch die xxxx ausendienstler einiger firmen,
    aber warum sollen wir überall zahlen und andere bei uns nicht ???

    Finsternis

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  • Speedy
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    • 16. April 2010 um 19:54
    • #9

    Hi,

    @ Finsternis
    Würdest du auch immer an den Ort deiner Arbeit ziehen? Ich nicht und Seelenquell bestimmt auch nicht. Zumal du ja nicht weißt, ob er vielleicht ein eigenes Haus hat.

    Und schon allein mit 40 km am Tag würd so mancher mehr bezahlen, als er an Kfz-Steuer zahlt. Letztendlich haben doch die Leute, die nicht aufs Auto angewiesen sind, den einzigen Vorteil.

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  • Seelenquell aka SQ aka S.
    Gast
    • 16. April 2010 um 20:20
    • #10

    unsere arbeitsstätten liegen 140km voneinander entfernt. ziehen wir zu ihrer arbeit, fahr ich 140, sonst fährt sie. ziehen wir in die mitte, fahren beide 70. nimmt sich also nich viel :D einfach so wegziehen is nich so ohne weiteres mit kind möglich.

    ich hab nix dagegen, statt kfz-steuer dann maut zu zahlen. aber nur, wenn man am ende nicht der dumme ist und mal wieder draufzahlt. und da sehe ich leider schwarz. im übrigen zahlen wir doch die kfz-steuer (unter anderem), um die straßen auf vordermann zu bringen und/oder neuzubauen. wieviel prozent gehen davon reell nochmal in den straßenbau? und wer jetzt denkt, das wäre mit einer maut anders, ist vorsichtig gesagt optimist.

    ps: das sollte wohl nicht nur die autobahn betreffen, sondern auch den stadt- und landverkehr.

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