Hallo zusammen!
Ich habe mich nun auch mal daran gewagt, eine Stadt für andere CIMler zu bauen. Es ist nicht meine erste; zuvor hatte ich eine XL-Karte mit dem Stadtnamen Friedrichstadt erstellt, in der sich allerdings ein fieser BUG eingeschlichen hat, der zum regelmäßigen Spielabsturz geführt hat. Jetzt gehe ich in die zweite Runde und habe mich entschieden, meine Heimatstadt Gießen nachzubauen. Viele sind der Meinung, Gießen sei eine sehr, nunja, unschöne Stadt. Dazu kann ich nur sagen: Stimmt
Aber es ist meine Stadt, ich wurde hier geboren und weis auch, dass Gießen eine Stadt mit einer hervorragenden Infrastruktur ist. Die Universitätsstadt in der Realität zählt ca. 75.000 Einwohner, verfügt neben der Uni über die Teschniche Hochschule Mittelhessen, 3 Kaufhäuser (Karstadt, Kaufhof und Wehmeyer) und 1 Einkaufszentren (Galerie Neustädter Tor), Stadthaus, Theater, Kongresshalle und Messehallen, eine ausgedehnte Fußgängerzohne (deutschlandweit verfügt die Gießener Innenstadt über die zweitstärste Kaufkraft im Verhältnis zur Stadtgröße nach Freiburg), 6 Museen (Mathematikum, Liebigmuseum, Oberhessisches Museum, Museum Wallenfäl'sches Haus [Stadtgeschichte], Gießkannenmuseum und Spielzeugmuseum), 3 Bahnhöfe, die alle im inneren Stadtgebiet sind, 3 Bäder, dem Botanischen Garten (der älteste Deutschlands!), altes und neues Schloss und dem Wahrzeichen der Stadt, dem Stadtkirchenturm. Außerdem umschließt die Stadt ein geschlossener Autobahnring, dem Gießener Ring, den ich im Spiel allerdings nicht vollständig nachbilden kann.
Siehe auch hier: Gießen – Wikipedia
Wie üblich, muss auch hier einiges improvisiert werden und Abstriche im Maßstab und in der Gebäudeauswahl gemacht werden. So befindet sich der Stadtkirchenturm im Spiel dauerhaft bei Sanierungsarbeiten und Wohnhochhäuser werden eben mal zu Bürotürmen, die allerdings nicht ganz so realitätsfern sind, wie man annehmen könnte. Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass mir bezüglich der Stadtaufteilung ein erheblicher Fehler unterlaufen ist, denn ich habe die Innenstadt unbewusst viel zu weit südlich angesiedelt, sodass für südliche Stadtteile quasie kein Platz mehr vorhanden ist. Selbst der Bahnhof musste etwas vorgerückt werden, was mehr als nur etwas gegen die Realität spricht. Kein Platz mehr für den sogenannten Oberhessischen Bahnhof; Schienen zu den Bahnhöfen Gießen Licher Straße und Gießen Erdkauter Weg münden nicht in den Bahnhof, sondern an den unteren Rand der Karte.
So hier sind denn mal ein paar Bilder, es ist zum größten Teil noch unfertig ![]()
Der Berliner Platz ist der Verkehrsknoten der Stadt. Keine Buslinie, die ihn nicht an der benachbarten Kreuzung passiert.
[gallery]2267[/gallery]
Etwas weiter westlich das Stadttheater, hier von der Hinterseite mit Beginn der Fußgängerzohne Neuenweg (unterer Bildrand) und dem Plateau an der Neuen Bäue (links). Ganz hinten ist der Botanische Garten erahnbar.
[gallery]2268[/gallery]
Joa, da ist er jetzt in seiner gesamten Pracht, allerdings noch verbesserungswürdig... Das alte Schloss ist eigentlich eine mittelalterliche Festung und ist nur eine äußerst grobe Annäherung (links oben)
[gallery]2269[/gallery]
Das Quartier City Center. Der Kaufhof wird in Kürze leider schließen, ein Nachmieter ist noch nicht gefunden... Davor der Katharinenplatz.
[gallery]2270[/gallery]
Das Selterstor wird im Volksmund nur Elefantenklo genannt, aufgrund seiner ursprünglichen kreisförmigen Einschnitte, die einen Blick auf die darunterliegende Kreuzung offenbart. Im Spiel konnte ich es leider nicht nachbilden, schade eigentlich.
[gallery]2271[/gallery]
Und der 2004 eröffnete Bahnhaltepunkt Oswaldsgarten, der gleich nach dem Hauptbahnhof der wichtigste Bahnhof in Gießen ist. Er bietet im Gegensatz zum Hauptbahnhof einen direkten Anschluss zur Innenstadt und wird von Regionalbahnen und dem Mittelhessenexpress angefahren. Vereinzelt halten zu Stoßzeiten auch Regionalexpresse.
[gallery]2272[/gallery]
Nun denn. Ich hoffe, ich konnte euer Interesse wecken und ich werde mich je nach Bauvorschritt um weitere Bilder bemühen, auch gerade um Reale Fotos zum Direktvergleich. War jetzt erstmal zu faul dafür
Bis denn!