Hallo zusammen!
Wie einige von Euch vielleicht schon mitbekommen haben und auch in meinem Thema „Trainz, das Sommerloch und wenn Tobi zuviel Zeit hat“ gelesen haben, arbeite ich zur Zeit wieder mal an einer meiner Strecken. Diese Strecke möchte ich Euch heute ein wenig vorstellen und in Zukunft wieder ein Bautagebuch führen, wie ich es schon bei der Niddertalbahn gemacht hatte.
Im Gegensatz zur Niddertalbahn, die ja allen von vornherein bekannt war, hat meine Strecke bisher ein Dasein im verborgenen gefristet, daher möchte ich Euch die Strecke im Laufe des Umbaus nach und nach vorstellen, damit jeder eine Idee davon bekommt, was uns nachher im Multiplayer auf der Strecke erwartet.
Zu Anfang ein paar Sätze zur Strecke im Allgemeinen. Die Strecke habe ich 2004 angefangen umzubauen, sie entstand aus der Strecke Rosworth Vale die bis TS12 zu den eingebauten Standartstrecken gehörte. Im laufe der Jahre hat sich die Strecke nach und nach verändert, einige Streckenstücke sind komplett weg gefallen, aus der Strecke wurden mehrere Stücke gemacht, die nachher wieder zusammengesetzt wurden und vor allem der östliche Teil der Strecke rückte mehr und mehr in den Mittelpunkt.
Am östlichen Ende in der Hafenstadt Dangast beginnen wir auch unsere Reise und den Umbau. Der Bahnhof Dangast hat sich seit 2004 mehreren Umbauten unterziehen müssen, dabei ist der Bahnhof von einer anfänglichen kleinen Durchgangsstation mit einem Anschlussgleis zu einem Kopfbahnhof mit Betriebswerk angewachsen. Um den Bahnhof herum ist sowohl die Stadt, als auch ein Hafen gewachsen, wobei der Hafen nach und nach einen Rangierbahnhof notwendig gemacht hat.
Die ältesten Screenshots, die ich gefunden habe stammen aus dem Jahr 2007. Zu dieser Zeit war der Bahnhof noch ein Mix aus Durchgangs- und Kopfbahnhof.
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Die beiden linken Gleise waren Durchgangsgleise und endeten kurz hinter dem Bahnhof in Portalen die 4 anderen Gleise waren Kopfgleise.
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Ein Blick in das damalige BW ausgerüstet mit einer 20m Drehscheibe, die sich nach erscheinen der BR44 von SLW als zu klein erwies. Links vorne und im Hintergrund zwei Rechteckhallen die bis heute alle Umbauten überdauert haben und die Abstellgleise für die Reisezüge. Rechts und im Hintergrund sieht man die Hafenanlagen dicht gedrängt auf engen Raum. Rechts die Verladestelle für Kohle, im Hintergrund in der Mitte die Tanks des Öl-Anlegers, im Hintergrund rechts der Anleger für Containerschiffe.
Noch im Jahr 2007 wurden die beiden Durchgangsgleise abgerissen und durch zwei Kopfgleise ersetzt, die direkt vor dem Empfangsgebäude endeten.
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Die Ausfahrt aus Dangast, rechts im Bild hinter der Mauer, die beiden Ladegleise für Post und Expressgut.
In dieser Form als reiner Kopfbahnhof hält sich der Bahnhof bis heute. Im Jahr 2009 wurde die Strecke dann elektrifiziert. Gleichzeitig wurde der Hafen deutlich größer. Ein Teil des Hafens wanderte auf die andere Seite der Flussmündung. Zum neu gebauten Teil gehört ein Ölhafen und ein Containerhafen. Der alte Hafen ist somit nur noch für die Holz und Stückgutverladung verantwortlich. Für den neuen Hafenteil musste auch ein dementsprechender Rangierbahnhof, mitsamt dazugehörigen BW-Anlagen gebaut werden. Zusammen mit den neuen Hafenteil wurde auch ein Stahlwerk errichtet, welches zusätzliche Arbeit für den neuen Rangierbahnhof mit sich brachte. Insgesamt verlagerte sich die Hauptlast des Verkehrs auf die andere Flussseite in den neuen Hafenteil.
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Ansicht des Rangierbahnhofs für den neuen Hafen. Links das neue BW, rechts im Hintergrund das Stahlwerk und dahinter der Containerhafen. Auf der linken Seite der alte Rangierbahnhof und die neue Kohleumschlagstelle von der Schiene aufs Schiff.
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Ansicht des alten Hafens. Links befand sich früher der Kohleumschlag, in der Mitte das Öllager. Auf der rechten Seite der Umschlagplatz für Baumstämme, ganz rechts außerhalb des Bildes befand sich früher der alte Containerumschlag. Im Hintergrund das BW und der Personenbahnhof, die Elektrifizierung ist bereits abgeschlossen.
Soweit erstmal ein kurzer Abriss der bisherigen Entwicklung des Bahnhofs Dangast. Der Umbau hat bereits begonnen, die ersten Abrissarbeiten wurden schon vollzogen. Der Bahnhof, der Hafen und der Ort selber werden Ihr Gesicht bei diesem Umbau zur Multiplayerkarte noch einmal erheblich verändern. Die Veränderungen werde ich hier nach und nach Dokumentieren und Euch auf dem laufendem halten.
Mit freundlichen Grüßen
Tobias