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Support -> A kkStb BR 629 (ÖBB BR 77)

  • Walter1940
  • 11. Juni 2009 um 00:16
  • Walter1940
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    • 11. Juni 2009 um 00:16
    • #1

    Die Dampflokomotivreihe SB 629 war eine Personenzug-Tenderlokomotivreihe der Südbahngesellschaft, die auch in größeren Zahlen von den kaiserlich-königlichen österreichischen Staatsbahnen (kkStB) als kkStB 629, von der BBÖ, von der SD und von der PKP beschafft wurden.

    Die Ursprünge der Reihe 629 liegen bei den 15 Lokomotiven der Südbahn (629.01–15), die zwischen 1913 und 1915 gebaut wurden. Sie war als Nachfolgerin der Reihe 229 gedacht und für Personenzüge und leichte Schnellzüge vorgesehen. Verschiedene Vorgaben wie Metergewicht und Leistungssteigerung führten zur Achsfolge 2'C1'. Diese auch als „Pacific“ bekannte Achsfolge war international weit verbreitet, kam in Österreich jedoch nur bei dieser Baureihe zur Anwendung. Sehr geschätzt wurde die Laufruhe der neuen Type. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 85 km/h festgesetzt, obwohl bei Probefahrten 110 km/h problemlos erreicht wurden.

    Die guten Ergebnisse bewogen die kkStB, ebenfalls Lokomotiven dieser Bauart zu bestellen. 25 Lokomotiven wurden mit der Bezeichnung 629.01–25 zwischen 1917 und 1918 geliefert. Nach dem Ersten Weltkrieg verblieben nur zehn Stück der kkStB-Baureihe, aber alle Südbahn-Lokomotiven in Österreich. Bei den BBÖ erhielten die Südbahnloks die Bezeichnung 629.101–115; die kkStB-Loks behielten ihre Nummern, doch waren wegen der Abgabe an die SD 15 Nummern unbesetzt.

    Auf Grund der guten Erfahrungen beschafften die BBÖ weitere 30 Stück, die als 629.26–50 zwischen 1920 und 1921 geliefert wurden. 1926 wurden noch einmal 25 Stück nachbestellt (629.56–80) und 1926/27 geliefert. Die letzten fünf Lokomotiven (629.500–504 mit Caprotti Ventilsteuerung) wurden 1927/28 geliefert; nach schlechten Erfahrungen wurden sie aber auf Lentz-Ventilsteuerung umgebaut. Damit waren 85 Lokomotiven im Bestand. Weiters wurde sie nach dem Ersten Weltkrieg auch in der Tschechoslowakei, die 15 Stück von der kkStB erhalten hatte, nachgebaut. Bei der SD waren etwa 1941 234 Stück als Reihe 354.1 vorhanden. Die PKP beschaffte 1921/22 zehn Stück bei Krauss in Linz, die sie als Reihe OKm11 einordnete.


    files:
    WA77010.dat - A kkStB BR 629 010 (OeBB BR 77)
    WA77250.dat - A kkStB BR 629 250 (OeBB BR 77)
    WA77282.dat - A kkStB BR 629 282 (OeBB BR 77)

    [webdisk]1363[/webdisk]

    https://www.walter1940.de/
    Tutorial - Von MSTS zu Locomotion
    Tutorial - Wally
    Tutorial - Der neue Weg von MSTS zu Locomotion
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    Einmal editiert, zuletzt von Speedy (4. Juni 2010 um 19:34)

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  • Martin Mundorf
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    17
    • 11. Juni 2009 um 00:37
    • #2

    Tolles Modell, Walter!
    :kopfnicken:

    [OFFTOPIC]
    Aber ich frage mich grad, ob die Bezeichnung "Pazifik" für Lokomotiven mit der Achsfolge 2C1 auch bei Tender-Lokomotiven gegolten hat, oder ob sie nur bei Schlepptender-Lokomotiven galt.
    Weiß das jemand?
    [/OFFTOPIC]

    TUTORIAL für Gleise und Signalstellung HIER

    Einmal editiert, zuletzt von MartinMundorf (11. Juni 2009 um 00:37)

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  • Walter1940
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    • 11. Juni 2009 um 03:45
    • #3

    Das ist nicht abhängig vom Tender oder nicht. Die Bezeichnng "Pacific" bezieht sich auf die Achsfolge der Lokomotive. Im englischen wird es viel klarer. dort heißen die dann "4-6-2 Tank" oder "4-6-2T".

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pacific_(Lokomotive)
    http://en.wikipedia.org/wiki/4-6-2

    https://www.walter1940.de/
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    • Zitieren
  • BerndKrebs
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    562
    • 11. Juni 2009 um 15:20
    • #4

    Danke Walter,und die Lok ist für die Landkarte Deutschland-Österreich genau richtig.
    Gruss
    Bernd

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  • Martin Mundorf
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    17
    • 11. Juni 2009 um 16:22
    • #5

    @ Bernd (und alle anderen)

    Die Lok ist auch auf dem Balkan und in den Tiroler Alpen gut aufgehoben ;)

    TUTORIAL für Gleise und Signalstellung HIER

    2 Mal editiert, zuletzt von MartinMundorf (11. Juni 2009 um 16:22)

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