Ab Mitte der 1950er Jahre zeichnete sich bei der Deutschen Bundesbahn ein Mangel an kleinen Rangierlokomotiven ab. Daher wurde eine Dieselrangierlok entwickelt, an deren Bau und Entwicklung fast alle namhaften Lokomotivfabriken beteiligt waren. Zunächst wurde die neue Lokomotive als Baureihe V 60, ab 1968 als Baureihe 260 bzw. Baureihe 261 – je nach Reibungsgewicht – bezeichnet.
Insgesamt wurden 942 Lokomotiven dieser Typen gebaut.
Die Baureihe 260/261 wurde 1987 als Kleinlok eingestuft und trägt seit dem die Bezeichnung BR 360/361. (Die Einstufung als Kleinlok spart Personalkosten, da die Bahn nun keine „Lokführer“ mehr einsetzen musste, sondern „Kleinlokbediener“, deren Ausbildung günstiger ist). Der Einbau von Funkfernsteuerungen erlaubt Einmann-Rangierfahrten per Fernsteuerung; die komplett ferngesteuerten Modelle heißen BR 364/365.
Seit 1997 werden die Motoren bei Aufarbeitungen ersetzt, diese Loks tragen die Bezeichnungen BR 362/363.
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