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Einfache und Doppeltraktion bei Loks

  • Gleisbauer
  • 26. August 2005 um 16:31
1. offizieller Beitrag
  • Gleisbauer
    Gast
    • 26. August 2005 um 16:31
    • #1

    Hallo,

    ich habe festgestellt, dass die Doppeltraktion nicht so richtig lohnenswert ist.

    Ich habe vor kurzem eine Strecke von einer Ölquelle zur Ölfabrik gebaut. Da die Ölquelle rund 1000 Tonnen / Monat produzierte, habe ich zwei in Doppeltraktion fahrende Züge mit je 8 Tankwaggons vorgesehen. Ich dachte, es würde reichen, zwei Loks einzusetzen, damit der Zug am Berg nicht viel langsamer wird. Leider stellte sich das als falsch heraus - innerhalb kürzester Zeit sank die Geschwindigkeit auf 8 km/h und weniger.

    Das Seltsame folgt sogleich. Nachdem ich aus den beiden 8-Waggon-mit-zwei-Loks-Zügen 4 Züge mit je 4 Tankwaggons und je einer Lok gemacht hatte, fuhr jeder Zug den Berg ohne Geschwindigkeitsverlust hoch.

    Im Prinzip macht es keinen Unterschied, man bezahlt so oder so den Unterhalt für vier Loks. Der einzige Nachteil ist, dass die Strecke von vier Zügen befahren wird, und es somit schon mal eher zu Staus kommen kann.

    Oder hat da jemand etwa andere Erfahrungen gemacht ? :zwinkern:


    Gruß
    Gleisbauer

    3 Mal editiert, zuletzt von Gleisbauer (26. August 2005 um 17:06)

    • Zitieren
  • Tomausbremen
    Gast
    • 26. August 2005 um 17:02
    • #2

    Also ich habe gute Erfahrungén mit nachschieben bei Erz- und Stahltransporten gemacht. Wo vorher mit 8km/h gekrochen wurden wurden in Fahrt dann noch um die 80km/h gehalten, beim Anfahren auf der Rampe immerhin noch 40 - 50km/h erzielt....

    • Zitieren
  • robinH
    Erleuchteter
    Beiträge
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    61
    • 26. August 2005 um 23:43
    • #3

    NAja ist doch klar, mehr Gewicht, mehr Leistung nötig. Weniger Anhänger auch weniger Leistung nötig um den Berg zu schaffen.

    Grüße an alle

    ---------------

    • Zitieren
  • Chevyrider
    Gast
    • 26. August 2005 um 23:46
    • #4

    Der langsame Geschwindigkeit kommt hauptsachlich durch die lange des Zuges.
    So lange einen Teil der zug auf einer Steigung fahrt wird er abgebremst.
    So komt es das einer lange Zug einen Nachteil hat.
    Es wird noch Schlimmer wen der zweiten Lok gans hinten dran hängt.
    Durch seinen hoheren Gewicht wird der Zug noch mehr abgebremst wen das hinter Teil sich noch immer auf der Steigung befindet.

    • Zitieren
  • Chevyrider
    Gast
    • 26. August 2005 um 23:48
    • #5
    Zitat

    Original von robinH
    NAja ist doch klar, mehr Gewicht, mehr Leistung nötig. Weniger Anhänger auch weniger Leistung nötig um den Berg zu schaffen.


    Im erster Fall hatte er doppeltraktion.
    Mit halber Zug nur eine Lok

    • Zitieren
  • Gleisbauer
    Gast
    • 27. August 2005 um 00:04
    • #6
    Zitat

    Original von robinH
    NAja ist doch klar, mehr Gewicht, mehr Leistung nötig. Weniger Anhänger auch weniger Leistung nötig um den Berg zu schaffen.


    Das habe ich auch gedacht (proportional).

    Ich habe bisher gedacht, dass folgendes gilt.

    • Ein Zug mit vier Waggons und einer Lok schafft einen Berg ohne Geschwindigkeitsverlust
    • Ein Zug mit acht Waggons und 2 Loks schafft einen Berg ebenfalls ohne Geschwindigkeitsverlust

    Nur habe ich feststellen müssen, dass das nicht stimmt. Ich habe es nicht ausprobiert, aber du brauchst vermutlich drei oder gar vier Loks, um einen Zug mit 8 Waggons den Berg raufzubekommen ohne ...verlust.


    Gruß
    Gleisbauer

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  • Feldhase
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    • 27. August 2005 um 00:12
    • #7

    Ich glaub,die Länge der Steigung sowie der vorherige Weg,also die ebene Strecke vor dem Anstieg spielt auch eine Rolle.

    Ich hatte bei mir einmal gleich vom Bahnhof weg eine Steigung,da war es egal,wie stark die Lok war,es ging nur mit 8 km/h die Steigung rauf...egal wieviel Power die Zugmaschiene hatte...

    MfG Feldhase

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  • Sebastianeh
    Administrator
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    • 27. August 2005 um 08:16
    • Offizieller Beitrag
    • #8

    Hallo,

    ich hatte es mal ausprobiert vor langer Zeit, weil ich glaub wir hatten das Thema schonmal irgendwo besprochen!
    Jedenfalls habe ich lauter Trams genommen, last mich lügen ca.10-20 aneinandergekuppelt und eine steigung gebaut nur trotz anfahrtstrecke haben die es nicht geschafft!
    Ich werde mir den Spaß heute abend mal erlauben und es nochmal auprobieren und dann mal ein Screen reinstellen!

    Mfg Sebastian

    <p>I think my pig whistles.</p>

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  • robinH
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    • 27. August 2005 um 21:45
    • #9

    Naja ich gehe mal davon aus, dass die Leistung der einzelnen Locks nicht addiert wird um einen Berg zu überqueren. Kann sein das das so in der EXE steht und nicht berechnet wird. Ich glaube in der Originalversion gibt es die Möglichkeit auch nicht. Die Doppellocks sind glaube ich erst durch entsprechende Fahrzeuge ermöglicht worden. Kann mich aber auch irren. Jedenfalls wäre es eine Erklärung dafür.

    Zur Ergänzug, vieleicht erkennt die Spieldatei die zweite Lock als Anhänger und somit ist noch mehr Leistung nötig um den Berg zu schaffen.

    Grüße an alle

    ---------------

    Einmal editiert, zuletzt von robinH (27. August 2005 um 21:45)

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  • mwa
    Gast
    • 29. August 2005 um 07:53
    • #10

    Also ich meine deutliche bessere Beschleunigungen zu erzielen, wenn ich zwei Loks *irgendwo* im (Kohle)Zug habe. Da muss wohl mal einer systematisch testen.

    • Zitieren
  • Chevyrider
    Gast
    • 29. August 2005 um 10:05
    • #11
    Zitat

    Original von mwa
    Also ich meine deutliche bessere Beschleunigungen zu erzielen, wenn ich zwei Loks *irgendwo* im (Kohle)Zug habe. Da muss wohl mal einer systematisch testen.


    Die besleunigungs Werten bei viel PS sind viel zu hoch.
    Ich versuche immer einen Zug soviel Starke zu geben, so das er noch mit eine mitlere Geschwindigkeit einen Steigung machen kann.
    Da benötigt man 10.000 kW und mehr für einen Zug von 1000 Tonne.
    Aber auf der Gerade Katapuliert der Zug wie einen Formel 1 Rennwagen. :traurig:

    • Zitieren
  • robinH
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    • 29. August 2005 um 11:28
    • #12

    Ja auf der Geraden, da macht sich das bemerkbar, aber bei Steigungen wird es wohl nicht mit berechnet.

    Grüße an alle

    ---------------

    • Zitieren
  • Chevyrider
    Gast
    • 29. August 2005 um 13:26
    • #13
    Zitat

    Original von robinH
    Ja auf der Geraden, da macht sich das bemerkbar, aber bei Steigungen wird es wohl nicht mit berechnet.


    Wie gesagt für einen recht schweren Zug braucht man unheimlich viel Kraft.
    Hatte es mal versucht mit 30.000 kW Leistung.
    Auch die höchste Gipfel waren kein Problem. :biggrins

    • Zitieren
  • robinH
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    • 29. August 2005 um 16:42
    • #14

    Heißt das, das es doch berechnet wird, je mehr Züge man als Leistungsträger nutzt, umso schneller kann man über einen Berg kommen.
    Ich denke, das das keine Wirkung hat. Jedenfalls wird das im oberen Tread gesagt. Ich selber hab es noch nicht probiert.

    Grüße an alle

    ---------------

    • Zitieren
  • -RF-
    Gast
    • 29. August 2005 um 19:54
    • #15

    Salve,

    also, ich habe das mal ausprobiert gehabt, ohne Protokoll, leider verkorckste Strecke, jedenfalls wurden immer 20 Personenwagen (Schweiz, Anfang) gezogen, Lokomotiven waren die Krokodile.
    Ergebnisse:

    Lok-Zug: Nicht so gut.
    Lok-Lok-Zug: Besser
    Lok-Zug-Lok: Sehr gut
    Lok-Lok-Zug-Lok: etwa selbes Niveau
    Lok-Lok-Zug-Lok-Lok: etwa selbes Niveau

    m.M.n ist also Lok-Zug-Lok so ziemlich das Beste. Ob sich die Doppeltraktion auf beiden Seiten mit noch mehr Wagen rechnet, habe ich nicht getestet.

    Vale RF

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  • robinH
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    • 30. August 2005 um 12:02
    • #16

    Jo, und Lok, Zug, Lok sieht ja auch besser aus. Kann es sein, das es so auch in der Realität genutzt wird.

    Wie meinst Du wirkt sich das ganze bei Lok, Zug, zug,zug,zug,zug, Lok aus?

    Grüße an alle

    ---------------

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  • Chevyrider
    Gast
    • 30. August 2005 um 12:17
    • #17

    Im Realiteit macht es nicht aus ob der Lok vorne oder am ende hängt.
    Nur bei sehr schwere Züge siehst man das in der Mitte noch enige Loks sind.
    Aber dies ist nur um die Kuplungen zu entlasten von Ziehkraften.
    Bei Lomo habe ich bemerkt das bei lange Steigungen der Lok am Ende einen Nachteil hat.
    Das extra Gewicht muss sich meist wieder auf der Gerade befinden bevor der Zug wieder beschleunigt.

    • Zitieren
  • robinH
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    • 14. Juli 2006 um 14:56
    • #18

    Bin nun auf das selbe gestoßen! Einen Gütertransporter mit 30 Wagons über die Canadien Rockies zu bekommen ist nicht möglich. Der kriecht nur noch. Hab mal mehrere Locks als Leistungssteigerung genutzt- doch bringt irgendwie nichts? Wieviel Loks sind denn da nötig.

    Denn durch jede Lok dazu wird der Zug ja wieder schwerer?

    Grüße an alle

    ---------------

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  • Thomas I
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    25
    • 15. Juli 2006 um 00:13
    • #19
    Zitat

    Original von Chevyrider
    Der langsame Geschwindigkeit kommt hauptsachlich durch die lange des Zuges.
    So lange einen Teil der zug auf einer Steigung fahrt wird er abgebremst.
    So komt es das einer lange Zug einen Nachteil hat.
    Es wird noch Schlimmer wen der zweiten Lok gans hinten dran hängt.
    Durch seinen hoheren Gewicht wird der Zug noch mehr abgebremst wen das hinter Teil sich noch immer auf der Steigung befindet.

    Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Ich habe Züge im Einsatz die wenn nur die vordere Lok am Zug ist (hier: ÖBB-1020) mit jämmerlichen 8km/h über die Steigungen kriechen, mit Schublok aber höhere Tempi halten/erreichen (mit ÖBB 1670: 54km/h, mit zweiter ÖBB-1020: 70km/h...).

    Ein merklicher Unterschied!

    • Zitieren
  • Chevyrider
    Gast
    • 15. Juli 2006 um 12:31
    • #20

    Am besten ist es um auf einer Strecke nur einen Stufe zu steigen, dan ein gerade Stück von etwa annerthalb Zuglänge, und dan wieder eine Stufe steigen.
    Die Zuege sind vielleicht einzeln etwas länger unterwegs, aber sie behalten Geschwindigkeit und die totale Fracht transportiert kan ja rund zehnfach steigen.

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