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Sexualstraftäter am Pranger

  • Feldhase
  • 21. Juli 2005 um 17:31
  • Feldhase
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    • 21. Juli 2005 um 17:31
    • #1

    Heute gehört...habt ihr eine Meinung dazu...?

    Washington - Das US-Justizministerium hat auf einer neuen Website die Namen von zehntausenden Sexualstraftätern öffentlich gemacht. Eltern und besorgte Bürger sollten sich so besser informieren können, teilte eine Ministeriumssprecherin am Mittwoch in Washington mit.

    Oft Anschrift und Foto veröffentlicht

    Die nationale Datei unter der Internetadresse http://www.nsopr.gov listet verurteilte Sexualstraftäter aus 22 Bundesstaaten auf und nennt neben dem Namen auch Anschrift und Details der Verurteilung. Meist wird auch ein Foto dazu geliefert. US-Justizminister Alberto Gonzales hatte die Einrichtung der Website im Mai angekündigt und alle Bundesstaaten zur Teilnahme aufgefordert.

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  • Elchi
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    • 21. Juli 2005 um 18:08
    • #2

    Zwar ist es erscheckt das die Amis sowas machen, finde ich aber auch eigentlich gut, weil Sexualtäter sind meiner Meinung nie Therapiepar, siehe der Fall an der Ostsee, der Mistkerl war gerade mal 1 Woche auf freien Fuß und wurde Entlassen mit den Verweis er ist "Therapiert" bzw. auf den besten Weg dahin...

    Naja unsere Deutsch Justiz kann man aber auch wirklich manchmal in die Tonne treten oder was meint ihr?

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  • Larry
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    • 21. Juli 2005 um 23:11
    • #3

    Ich find diese Datenbank nicht so eine tolle Idee. Was soll denn das bringen? Wird damit eine Straftat verhindert? Ich zweifle.

    Das Wort Pranger trifft durchaus zu. Mit so einer Liste werden solche Leute endgültig ins Abseits befördert. Viel Spass, wenn der Bürokollege erfährt, dass man mal eine solche Straftat begangen hat. Ausserdem verlockt diese Datenbank geradewegs zu Selbstjustiz. Es gibt bestimmt Gruppen, die mit den Sexualstraftätern "abrechnen" wollen. Für die ist eine solche Datenbank geradezu eine Einladung.
    Und macht einem die Datenbank nicht eher unsicherer? Man hat ein Gesicht gesehen, und sieht auf der Strasse jemand, der ähnlich aussieht. Was soll man dann unternehmen? Ihn zur Sicherheit gleich mal ausser Gefecht setzen?

    Die Rückfallquote ist in der Tat hoch, ich glaube bei etwa 20%. Trotzdem kann es nicht die Lösung sein, 100% öffentlich an den Pranger zu stellen..


    Gruss,
    Larry

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  • Feldhase
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    • 21. Juli 2005 um 23:34
    • #4

    Diese Adresse hier laß ich vor kurzem auf der Heckscheibe eines PKW's..als ich an irgendeiner Ampel warten mußte...

    Adresse

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  • Lobberle
    Gast
    • 22. Juli 2005 um 06:59
    • #5
    Zitat

    Diese Adresse hier laß ich vor kurzem auf der Heckscheibe eines PKW's..als ich an irgendeiner Ampel warten mußte...

    Armes Deutschland :kopfschuettel:

    • Zitieren
  • nightrider
    Gast
    • 22. Juli 2005 um 13:08
    • #6

    Ich schließe mich im großen und ganzen Larry's Meinung an.

    Sicherlich gibt es eine Rückfallquote, also ein gewisses Gefahrenpotential.
    Aber was ist mit den anderen ca. 80% der Personen.
    Die haben 0,0% Chance jemals wieder ein normales Leben führen zu können. Ich denke gerade durch diese Aktion besteht eine große Gefahr das diese Leute anderweitig kriminell werden da sie keine Möglichkeit haben sich auf ehrliche Art und Weise durchs Leben zu schlagen bedingt eben durch Veröffentlichung.
    Ich weiß nicht ob dieser Schuß nicht nach hinten los geht.

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  • Feldhase
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    • 22. Juli 2005 um 18:13
    • #7

    Ja,ich denk auch,das muß nicht sein.Es stimmt schon,das unsere Gesetzte nicht gerade das Wahre sind,aber sowas.Für Sachschäden bekommt man höhere Strafen,als für einen Mord oder eine Sexualstraftat,aber die Methode der Amerikaner grenzt schon an Hetzjagd.....naja,ist eben das Land der unbegrenzten Möglichkeiten...

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  • Dany
    Gast
    • 24. Juli 2005 um 16:33
    • #8

    Amis haben halt gern schwarz-weiss-Lösungen. Aber was hat eine Veröffentlichung auf so einer Liste für Folgen für Angehörige des Straftäters? Auf eventuelle Kinder? Diese verdienen doch einen Schutz, stattdessen werden sie mit an den Pranger gestellt, ob man das nun beabsichtigt oder nicht.

    Zudem riecht das so etwas nach Anstiftung zur Selbstjustiz... Kommt in etwa einer Bankrotterklärung des Justizsystems gleich, oder etwa nicht?

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  • Tomausbremen
    Gast
    • 28. Juli 2005 um 08:24
    • #9

    Entweder sind sie eine Gefahr - dann bitte Sicherheitsverwahrung - oder sie sind keine - dann braucht man auch keine Warn-Informationen auszuhängen...

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