Hi @ all,
es ist eine unglaubliche Schweinerei was sich derzeit auf dem "Energie-Markt" abspielt. Zwar wird der Strom immer günstiger gehandelt, jedoch aber darf der private Endverbrauch richtig tief in die Tasche greifen. Ich würde ja verstehen wenn ein Kostenanstieg in folge eines Energieumstiegs stattfinden würde. Jedoch ist dies nicht der Fall. Tatsache ist dass die nimmer satten Konzern E.on, EnBW, Vattelnfall, RWE ihren auf deutsch gesagt scheiß Hals nicht voll bekommen!
Was dieser Staat endlich wieder braucht ist eine größere Vielfalt von Anbietern, besser noch die Städte selbst würden ihre Energieversorgung in die eigenen Hände nehmen, so wie es auch damals der Fall war. Dies würde obendrein auch noch neue Arbeitsplätze in allen möglichen Bereichen schaffen. Ein weiterer Vorteil wäre auch dass "öffentliche Institutionen" nicht unbedingt einen Gewinn erwirtschaften müssen. Und wenn es doch passiert das ein Überschuss anfällt, dann wird alles auf den entsprechenden Verbrauch der Kunden aufgeteilt und zurückgezahlt. Das eigentliche Problem welches in diesem und in vielen anderen Ländern dieser Welt vorherrscht ist die Geldgier der Konzerne, und das ist eine Tatsache, denn wie bereits gesagt, der Strom wird als solcher immer günstiger gehandelt dennoch aber steigen die Preise an. Und wie kann dies anders erklärt werden als dass da jemand nicht genug bekommt.
Was die "Energie-Wende" betrifft. So bin ich der Ansicht dass in einem System so wie ich es einige Zeilen vorher beschrieb, der Staat selbst Projekte anstoßen und umsetzten sollte. Dies würde dann von den Steuereinnahmen getragen, oder eben von dem was die Stadtwerke über Soll eingenommen haben.
Es ist ganz richtig zu sagen dass es eine Energie-Wende nicht kostenlos geben wird. Dies aber bedeutet noch lange nicht dass Konzerne die den Markt faktisch dominieren den Endverbraucher ausschlachten und so auch noch den letzten Cent aus der Tasche ziehen.
Schöne Grüße