Vorbild für die fiktive Stadt „Donezk“ ist die reale Industriestadt Donezk im Osten der Ukraine. Jedoch wird die CIM-Stadt kein 1:1-Nachbau, sondern eine deutliche Abwandlung.
Angesiedelt ist die große Industriestadt Donezk ca. 1985 im sozialistischen Riesenreich, dessen wichtigste und größte Industriestadt sie ist. Neben Kohlebergwerken, Hochöfen und Raffinerien gibt es auch große Lebensmittelkombinate, Fabriken für Konsumgüter, Rüstung, Maschinen und Fahrzeuge.
Die Stadt wurde 1952 gegründet und besitzt daher keinen historischen Stadtkern. Sie besteht in den Außenbezirken aus mehreren getrennten, großen Ansammlungen von Industrie und Schwerindustrie, welche von einem unübersichtlichen Gewirr an Eisenbahngleisen durchzogen werden.
Das "Zentrum" der Stadt besteht aus breiten Alleen, mächtigen Verwaltungsgebäuden des Staatsapparates und mehreren hundert tristen Mietskasernen und großen Plattenbauten für die Bewohner. Dazwischen reihen sich Schulen, Schwimmbäder, Bibliotheken und andere Einrichtungen der sozialistischen Gemeinschaft.
Die einzelnen Stadtteile unterscheiden sich kaum voneinander, sind trist und auf die Befriedigung nur der elementarsten Wohnbedürfnisse zugeschnitten. Geschäfte sind kaum zu finden, da das Warenangebot sehr spärlich ist. Es mangelt oft sogar an Fußwegen und Straßenbeleuchtung innerhalb der Plattenbaugebiete.
Als sozialistisches Transportmittel verkehrt in Donezk die Straßenbahn, welche in einem dichten Netz die Alleen befährt und die Wohnbereiche mit den weit außerhalb gelegenen Industriekombinaten verbindet. Hierbei gleicht die Straßenbahn oft eher einer Überlandeisenbahn.
Aufgrund des extrem hohen Fahrgastaufkommens – ein eigener Pkw ist für 80% der Bevölkerung unbezahlbar und für die restlichen 20% der Bevölkerung wegen Versorgungsengpässen nur schwer zu erhalten – ist zur Entlastung der Straßenbahn der Bau eines Metronetzes geplant, welches in typisch sozialistischer Bauweise als Sekantennetz aus drei Linien gestaltet werden wird. Mit dem Bau der ersten Linie wurde bereits vor 14 Jahren begonnen, wegen Materialmangel wurde der Bau jedoch immer wieder unterbrochen.Obwohl sich in der Stadt auch die größte Fabrik für Straßenbahn-Fahrzeuge der gesamten sozialistischen Welt befindet, herrscht seit Jahrzehnten Wagenmangel bei der Straßenbahn und ein Großteil des Fuhrparks ist veraltet. Dies wird sich auch in absehbarer Zeit nicht verändern, da Produktionskapazitäten und Rohstoffe für den bereits angelaufenen Bau der neuen Metrowaggons in großem Maße gebunden sind.
Am Stadtrand sind derzeit weitere Plattenbauten für die Wohnbevölkerung am Entstehen, da Donezk aufgrund seines guten Arbeitsplatzangebotes („besser ein Brot in der Hand und 12 Stunden täglich im Bergwerk, als keine Arbeit und kein Brot auf dem Land“) weiter in starkem Maße Zuzug aus den ländlichen Gebieten bewältigen muss. Oft sind die Neubausiedlungen wegen Materialmangel ohne Anbindung an die Straßenbahn, und sollen somit gleich im neuen Metronetz berücksichtigt werden.
Screenshots folgen, ein Teil der Stadt ist bereits "grob" (also ohne Dekoration) fertiggestellt.