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Beiträge von Lyronix

  • trsberlin.de Javascript blockiert Download-Feld in der Filebase

    • Lyronix
    • 11. März 2009 um 21:18

    Beim Zugriff auf die Downloadseite machte ich heute ein interessante Entdeckung. Im Download-Feld befand sich die Meldung:

    "Du benutzte einen Werbeblocker (AdBlock Plus) und kannst daher nicht downloaden. Zum Downloaden bitte Adblocker deaktivieren. Please deactivate Adblocker to download the file."

    Da ich aber Adblock Plus nur verwende um generell besonders penetrante und nervende Werbedomains auszublenden wie z.B. adtraff.com, fastclick.net und vor allem das ganz besonders unverschämte adserver.example.com deren Popups sich nur noch mittels Konsolen-Kill-Kommando wieder schliessen lassen kann das ja wohl kaum sein, oder? Soll heißen AdBlock Plus ist auf dieser Seite zwar generell aktiv aber in keinster Weise scharfgeschaltet, explizites abschalten von AdBlock Plus für diese Seite ergab dann auch, wie erwartet, keine Änderung.

    Das überprüfen der durch NoScript blockierten seitenfremden Javascripts ergab dann daß die (für diese Site falsche) Fehlermeldung offensichtlich von einem von trsberlin.de stammenden JScript (http: // www . trsberlin . de / adframe . js) in die Seite eingespielt wird. Temporäres abschalten der entsprechenden Blockierung (und nur der) ergab dann wieder das alte Bild, auch bei eingeschaltetem AdBlock plus.

    Informationen, Interessantes, Meinungen dazu?

    Ja ne

  • Support -> Baureihe 41 der DB

    • Lyronix
    • 17. Januar 2009 um 13:33

    Dr. Tender, autsch! :lachen: Naja, ich hab's mit dem letzten Satz ja geradezu herausgefordert.

    Das mit dem "Lok mit 2/3 Betriebsstoffe" = Dienstgewicht solle normalerweise auch für Tender- und Dieselloks gelten, manchmals wird's bei denen so, manchmal vollbetankt (-bekohlt, -bewässert) angegeben, deshalb findet man immer wieder verschiedene Angaben zu den jeweiligen Gewichten.

    Wobei bei Dampftenderloks leider nie so klar ist, was denn da gemeint ist, dank der hin- und hergehenden Massen des Antriebs und der Steuerung kommt man da ohnehin nie auf Achslast x Achsanzahl = Gewicht(voll).
    Ich hatte auch schon überlegt ob es Sinn machen würden bei Tenderloks eine entsprechende Rechnung über die durchschnittliche Zuladung aufzumachen. Eine BR64 schleppt z.B. maximal 9 m³ Wasser und ~ 3 t Kohle mit sich herum, beim Dienstgewicht würde das 4 t und bei der durchschnittlichen Zuladung 7 t unterscheid ausmachen, das lohnt den Berechnungsaufwand nicht.

    Das bei weitem schwerste an Dampflok was jemals auf deutschen Gleisen herumfuhr war übrigens die BR06 eine nur in 2 (Test-)Exemplaren gebaute Schnellzugvariante der BR45, mit dem Kessel derselben (auch der selben Leistung) und der Achsfolge 2'D2', ein Mordstrumm mit einer Dienstmassse von satten 141,8 t. Zusammen mit einem vollen Schepptender, 2'3'T38 Stoker, der voll geschätzt ~82 t auf die Waage brachte (genaue Werte habe ich nicht) konnte sie ein Startgewicht von ~ 224 t auf die Schienen bringen.

    Ok, nichts im Vergleich zum Big Boy der mit Tender ein Dienstgewicht von 550 t hatte (Lok alleine 350 t), aber für eine deutsche Lok sind 224 t eine Menge Stahl, Kohle und Wasser.

    Die beiden 06er galten, genauso wie die 45er zunächst wegen des anfälligen Kessels als Fehlkonstruktionen und wurden 1951 verschrottet, während die 45er neu bekesselt wurden und in der Folge ihre eigentliche Leistungsfähigkeit entfalten konnten.

    Ja ne

  • Support -> Baureihe 41 der DB

    • Lyronix
    • 9. Januar 2009 um 10:10

    Zunächst einmal: Danke für die schöne Lok. Auch für die 01 möchte ich mich nachträglich bedanken, eine Riesenlücke wurde damit geschlossen.

    Ich passe viele Werte selber an und tweake sie auch ein wenig denn ich brauche eigentlich nicht 3 oder 4 Fahrzeuge die mehr oder weniger genau das gleiche tun und zur gleichen Zeit verfügbar sind.

    Nun ein paar Überlegungen zum Thema Schlepptender. Wie digidampfmann schon Angemerkt hat das Leer- bzw. Dienstgewicht von Schlepptenderloks wird immer ohne Schlepptender angegeben. Ich habe hier eine ziemlich genaue Liste mit Daten der noch von der DB verwendeten Schlepptender-Typen.

    Bauart............... Leer .... Voll ... Wasser ... Ko/Öl ... Achsl ... Lokbaureihe
    ......................... Mp ..... Mp ...... m³ ....... t/m³ .... Mp

    3 T 16,5 pr........ 22,0 .... 45,5 .... 16,5 ........ 7,0 ..... 15,2 .... 055
    2'2' T 21,5 pr..... 23,0 .... 51,5 .... 21,5 ........ 7,0 ..... 13,3 .... 038
    2'2' T 26............ 25,5 .... 59,5 .... 26,0 ........ 8,0 ..... 15,1 .... 050-053
    2'2' T 26 Kab..... 25,5 .... 58,1 .... 26,0 ........ 6,6 ..... 14,9 .... 050-053
    2'2' T 30............ 18,7 .... 58,7 .... 30,0 ...... 10,0 ..... 14,8 .... 038,050-053
    2'2' T 31............ 23,0 .... 62,0 .... 31,0 ........ 8,0 ..... 15,6 .... 023
    2'2' T 32............ 32,6 .... 74,6 .... 32,0 ...... 10,0 ..... 18,8 .... 001,003,044
    2'2' T 34............ 30,2 .... 74,2 .... 34,0 ...... 10,0 ..... 18,6 .... 001,003,044
    2'2' T 34 Öl........ 32,1 .... 77,6 .... 34,0 ...... 12,0 ..... 19,3 .... 042,043
    2'3' T 38............ 33,2 .... 81,2 .... 38,0 ...... 10,0 ..... 16,3 .... 011
    2'3' T 38 Öl........ 35,4 .... 84,9 .... 38,0 ...... 12,0 ..... 17,0 .... 012
    Das Dienstgewicht ergibt sich bei 2/3 Vorräten.

    Mit dieser als Basis sollte die Daumenpeilmethode eigentlich ganz brauchbare Werte ergeben.

    Meine Daumenpeilmethode und der Denkprozeß der dazu führte:

    1. Im allgemeinen wurden Tender deren Achslast vollbeladen weitgehend der Achslast der Lokomotive bei Dienstgewicht entsprach angehängt. Alles andere hätte auch nicht so rasend viel Sinn gemacht.

    2. Nimmt man

    Achsanzahl x 19 t x 0,4

    kommt man in den meisten Fällen ziemlich genau auf das Leergewicht des Tenders. Im allgemeinen wurde als "erlaubtes Höchstgewicht eines Tenders Pi x Auge", wie sich ein ehemaliger Dampflokführer mir gegenüber mal ausgedrückt hat (vor vielen, vielen Jahren, als ich noch war ein Jüngling mit lockigem... äh... weiter im Text), "Achsanzahl x 19 t" angenommen.

    3. Nun kommt man aber nicht mit Achsanzahl x 19 t x 0,6 auf die Zuladung, denn es gibt Tender mit deutlich niedrigerer Achlast als 19 t und sogar ein paar (sehr wenige, z.B. der 2'2' T 24 Öl, siehe oben) mit höherer.
    Man nimmt also

    Achsanzahl x Achslast des Tenders

    und zieht davon den Wert den man bei 2 ermittelt hat davon ab was die ungefähre Zuladung ergibt. Weiß man nicht, welcher Tender meist dranhing (oder man ist zu faul nachzuschlagen oder man hat keine entprechenden Werte) dann siehe unter Punkt 1, Achslast des Tenders ~ Achslast der Lok, also nimmt man alternativ

    Achsanzahl des Tenders x Achslast der Lok

    das kommt dann auch ganz gut hin. Hat man nur das Dienstgewicht der Lok dann teilt man es durch die Anzahl der Achsen und haut 10-15% drauf (weniger bei kleineren, mehr bei grösseren Loks), die Gewichte über alle Achsen waren nie ganz ausgeglichen, alleine schon wegen des sich vor und zurück bewegenden Antriebs- und Steuerungsgestänges.

    4. Bei Locomotion ändert sich der Zuladungswert der Betriebsstoffe ja niemals, also braucht man irgendeinen halbwegs brauchbaren Durchschnittswert.
    Rappelvoll (und entsprechend schwer) waren die Dinger praktisch nur nach dem Wasser und Kohle (bzw. Öl) Tanken, deshalb das Dienstgewicht des Tenders (zu 2/3 Voll mit Betriebstoffen). Unter dem Dienstgewicht (Lok+Tender) sollte eine frisch angehängte Lok die Reise gar nicht erst antreten. Nach dem Betanken dauerte es ja meist noch eine Weile bis die Lok an den Zug kam plus Wartezeit bis zur Abfahrt.
    Das Durchschnittsgewicht der Zuladung eines Tenders auf die ganze Reise hochgerechnet sollte also irgendwo zwischen 1/2 (halbe Vollzuladung) und 1/3 (halbes Dienstgewicht) der Vollzuladung liegen. Genau zwischen diesen beiden Werten kommt man auf 5/12 der Vollzuladung oder dezimal 0,416 was ich der Einfachheit halber auf 0,42 Runde.


    5. Nebenbemerkung: Warum eigentlich so ein hohes Leergewicht bei Tendern die ein deutlich geringeres Achsgewicht als 19 t hatten? Eine Nebenaufgabe des Schlepptenders war die Beruhigung des Laufs der Zugmaschine, deshalb wurden sie nicht einfach angehängt wie ein Wagen sondern Spielfrei an die Lok gekuppelt und daher musste auch ein leerer (oder fast leerer) Schlepptender noch ein gewisses Mindestgewicht aufweisen sonst wurde das ein ziemlich unkomfortables gehoppel (besonders bei Zweizylindermaschinen) und sogar gefährlich, denn unter ganz ungünstigen Umständen hätte die Lok auch aus den Schienen springen können.


    So sieht also am Ende der Daumen aus über den ich peile:

    Leergewicht Tender = Achsanzahl des Tenders x 19 x 0,4

    Durchschnittliche Zuladung= (Achsgewicht des Tenders oder der Lok x Achsanzahl des Tenders - Leergewicht des Tenders) x 0,42

    Gesamt = Leergewicht Tenders + Durchschnittliche Zuladung + Dienstgewicht der Lok

    Gesamt wäre dann der Eintrag bei Gewicht (Weight)

    Erschöpfend genug? Ja, ich denke schon. :biggrins

    Ein paar Beispiele zum abrunden, zu der 01 habe ich genaue Vergleichswerte, von der 41 weiss ich nur welcher Tendertyp im allgemeinen dranhing (2'2' T 34, Werte siehe oben), von der 24 kenne ich nur Dienstgewicht und weiss, was für Tender im allgemeinen dranhingen habe aber keine Werte zu denen.

    BR 01:
    Dienstgewicht der Lok: 108,9 t
    Tender: 2'2' T 32 oder 2'2' T 34, Radsatzfahrmasse: ~18,7

    Leergewicht Tender: 4 x 19 x 0,4 = 30,4 t
    (real 30,2 t beim T 34, für den T 32 passts nicht ganz so gut, der kommt real auf 32,6 t)

    Vollzuladung des Tenders wäre: 18,7 t x 4 - 30,4 t = 44,4 t
    (real 44 t für den T34, auch hier kommts beim T 32 mit 42 t wieder nicht ganz so gut hin)

    Durchschnittliche Zuladung: (18,7 x 4 - 30,4) x 0,42 = 18,648
    (real käme das beim T 34 auf 18,48 t, beim T32 auf 17,64 t)

    Gesamt: 30,4 t + 18,648 t +108,9 t = 157,648 t
    Real mit T 34: 30,2 t + 18,48 t + 108,9 t = 157,58 t
    Real mit T 32: 32,6 t + 17,64 t + 108,9 t = 159,14 t

    Wie man sieht, gleicht sich die Diskrepanz zu den realen Werten wieder so einigermassen aus, 158 t Gesamt wäre also ein ganz guter Wert zum eintragen.
    Voll mit 2'2' T 34 Tender brachte eine 01 tatsächlich satte 183 t (und ein paar zerquetschte) auf die Schienen. Eine 01.10 Öl (012) kam sogar auf 196,5 t.


    BR 41:
    Dienstgewicht der Lok: 101,5 t (ich nehme hier mal digis Wert)
    Tender: 2'2' T 34, Radsatzfahrmasse 18,6 t

    Leergewicht Tender: 4 x 19 x 0,4 = 30,4
    Durchschnittliche Zuladung: (18,6 x 4 - 30,4) x 0,42 = 18,48
    Gesamt: 30,4 t + 18,48 t +101,5 t = 150,38 t gerundet 150 t

    Maximal Gesamt Lok und Tender: 101,5 t + 74,2 t = 175,7 t

    Der Wert für den Tender den du auf das Dienstgewicht draufhaust, digidampfmann, deckt nicht einmal das Leergewicht des Tenders komplett ab.


    BR 24:
    Dienstgewicht: 57,4 t
    Tender: 3 T 16 oder 3 T 17

    Mehr habe ich nicht, nicht mal die Radsatzfahrmasse und die Werte zu den Tendern sind mir auch nicht bekannt. Hier könnte man nun prima auf auf den 3 T 16,5 pr aus der Liste oben zurückgreifen der gut zwischen T 16 und T 17 passt, Radsatzfahrmasse dort 15,2 t. Mal angenommen man hat auch diesen Wert nicht, kommt man mit Pi x Auge über das Dienstgewicht geteilt durch Achsen + 10% (kleine Lok, nur 4 Achsen) auf: 57,4 / 4 x 1,1 = 15,8 t.

    Leergewicht Tender: 3 x 19 x 0,4 = 22,8 t
    Durchschnittliche Zuladung: (15,8 x 3 - 22,8) x 0,42 = 10,332
    Gesamt: 22,8 t + 10,332 t + 57,4 t = 90,532 t gerundet 91 t

    Mit den Werten des 3 T 16,5 pr aus der Tabelle oben käme man auf:

    Leergewicht Tender: 22 t
    Durchschnittliche Zuladung: (45,5 - 22,0) x 0,42 = 9,87
    Gesamt: 22,0 t + 9,87 t + 57,4 t = 89,27 t gerundet 89 t
    Maximal Gesamt mit 3 T 16,5 pr: 57,4 t + 45,5 t = 102,9 t


    Wie man sieht gelangt man mit dieser Methode also auch mit nur ganz wenig Informationen, im extremfall reichen sogar Dienstgewicht und Anzahl der Achsen jeweils der Lok und des Tenders, zu einem ziemlich brauchbaren Wert.


    Und nachdem ich mir alles nochmal angesehen was ich da zusammengeschrieben habe, war das eigentlich in der Ausführlichket urprünglich keinesfalls gewollt und ich sollte wohl erwägen es als meine Doktorarbeit einzureichen. :hm

    Ja ne

  • Support -> Baureihe 24 der DB

    • Lyronix
    • 20. November 2008 um 11:22

    Wow, endlich wieder eine neue Digidampfmann-Lok. Dampfend heißen Dank. Hatte schon nen Turkey. :zwinkern:

    Die 24er kam mir bei meiner Vorschlags-Orgie auch noch in den Sinn. Dann hatte ich aber darauf verzichtet weil ich schon genug Loks vorgeschlagen hatte die m. E. in ähnlichen Zeiträumen und Leistungklassen unterwegs waren. Schön daß sie jetzt trotzdem auftaucht.

  • Link-Kultur nervt ...!

    • Lyronix
    • 5. November 2008 um 01:34

    Hat mich auch genervt daß ich, um die links besser kenntlich zu machen, jedesmal noch zusätzlich Unterstrichen eingeben musste. Ein Vorschlag: Das sollte doch kein großer Aufwand sein bei Hyperlink einfügen beim Script den Code für Unterstreichung beim Linknamen zusätzlich mit einfügen zu lassen. Wäre einfach und elegant.

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 26. Oktober 2008 um 10:28

    Ok, Sorry, ist ja richtig, ersetze "nicht gerade" durch "nicht mehr."

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 25. Oktober 2008 um 20:36

    Zugegeben, allererste Sahne sind die Fahrzeuge in besagtem Paket nicht gerade.

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 25. Oktober 2008 um 13:00

    Ich habe gerade gestern noch ein wenig in der Filbase rumgestochert und dabei den/die (?) Holzroller (war doch die DR 211, oder?) in diesem Paket gefunden. Außerdem ist noch die Ludmilla (DR 132) dabei.

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 16. Oktober 2008 um 09:17

    So, letzter Nachtrag, eigenes Posting damit sich's besser absetzt. Ich habe noch 3 Baureihen gefunden die alle in diesem Thread vorgeschlagenen Loks sowohl zur DRG als auch zur DB Zeit, Leistungsmäßig, etc. ergänzen würden.

    Wieder die ganzen Preußen. Naja, vor dem zusammenschluss zur DRB/DRG hatte Preußen ein Schienennetz größer als alle anderen Länderbahnen zusammen, daher brauchten und hatten sie auch entsprechend viele Lokomotiven bestimmter Baureihen gebaut.

    --------------------Bauvorschläge:

    Die P 10 (BR39) würde die Lücke zwischen der P8 und den Einheitsloks schliessen, sie war die letzte und stärkste preußische Personen-/Schnellzuglok. Leider erst ab 1922 gebaut passt sie dann doch nicht so gut, da die Einheitsloks, beginnend mit der 01, schon 1926 dazu kamen (kann man ja ein bissl am Herstellungsdatum drehen um sie zeitlich zwischen die P8 und die 01 zu bringen). Allerdings eine markante Lok da sie die einzige deutsche Personenzuglok mit D-Achsfolge war (1'D1') die es auch in den DB-Bestand schaffte.

    Die G 12 (BR58) als Nachfolger und Ergänzug der G 8 wäre auch so ein Lückenschliesser. Interessant vor allem deshalb weil sie auch als badische und württembergische G 12 und als sächsische XIII H von den meisten Länderbahnen beschafft und eingesetzt wurde und so praktisch zum Vorläufer der späteren Einheitsloks wurde (auch konstruktiv wies sie schon so einige Eigenschaften der späteren Einheitsloks auf). Über 1400 gebaute Exemplare.

    Mehr als nur ein Lückenschliesser: Die preußische T 9.3 (BR91.3-18) wurde ab 1900 über 2000 mal gebaut und fuhr auch bei anderen Bahnverwaltungen und vielen Privatbahnen. Gute Ergänzung zur T3 wenn man ab 1900 spielen will.

    --------------------Bauvorschläge Ende.

    Ansonsten sind mir bei meinen Streifzügen durch die Wikipedia noch ein paar andere schöne Loks aufgefallen. Diese aber nicht als Vorschlag zum Bauen missverstehen, sie passen entweder zeitlich nur wenig in Locomotion rein oder es handelt sich auch einfach nur um besonders schöne Einzelstücke wie z.B. die bayrische S 2/6. Alle mit Bild:

    Preußische S 3 (BR13.0)
    Eine typische preußische 2'B-Schnellzuglok des ausgehenden 19.Jahrhunderts, durch die gebogenen "Schutzbleche" über den 2 Antriebsachsen sieht sie besonders elegant aus. 1927 wurde die letzte der über 1000 gebauten ausgemustert.

    Preußische S 6 (BR13.10-12)
    Noch eine preußische Schnellzuglok. Nicht so elegant wie die S 3 sieht sie eher nach "Arbeitspferd" aus. Trotzdem ein beeindruckender repräsentant der 2'B-Schnellzugloks, die die Schnellzugstrecken beherrschten bis sie dort von den Pacific-Loks (2'C1') abgelöst wurden. 1932 ausgemustert.

    Bayrische S 2/5 (BR14.1)
    "Fast (2'B1')" eine Pacific, gebaut ab 1904 in nur 10 Exemplaren. 1927 ausgemustert. Die bayrischen und badischen Loks gehörten zu den schönsten die je gebaut wurden. Siehe:

    Bayrische S 2/6 (BR15)
    Das schon erwähnte Einzelstück. Noch eine "Fast (2'B2')"-Pacific. Steht seit 1925 im VM Nürnberg.

    Sächsische XX HV (BR19.0)
    Die andere deutsche Lok für Personenzüge mit D-Achsfolge (1'D1'). Allerdings eine Schnellzuglok (die P 10 war eine Personenzuglok) und alle Exemplare landeten nach dem Krieg bei der DR der DDR.

    Ja ne.

  • Support -> Baureihe 23 der DB

    • Lyronix
    • 15. Oktober 2008 um 07:31

    Der Unterschied wäre in dem Maßstab ohnehin nicht sichtbar. Sinn würde es nur bei den Rekoloks machen eine DR-Version zu erstellen, das könnte man gerade noch so unterscheiden. Deutliche unterscheidbar wären natürlich die Wagner-Windleitbleche der DRG von den Witte's der DB und DR.

    Aber es geht eigentlich auch so, die Anzahl einbindbarer Fahrzeuge ist ja leider begrenzt. Ich verwende bei E- und Dieselloks deshalb bei weitem nicht alle Farbvarianten.

  • Support -> Baureihe 23 der DB

    • Lyronix
    • 14. Oktober 2008 um 20:58

    Jep, die DR 23.10 basierte auf den selben Entwürfen aus den 40er Jahren wie die DB 23, wie auch die DR 65.10 auf denen der DB 65. Ist also kein Zufall dass jeweils beide Bauserien sich so ähnlich sehen und dazu noch (im Falle der 23.10 zunächst) unter den gleichen Seriennummern eingereiht wurden.

  • Die besten Jahre...

    • Lyronix
    • 14. Oktober 2008 um 16:16

    IMO die interessanteste Zeit beginnt für mich (wie schon gesagt) 1950.

    Die Neubau-Dampfloks kamen 1950 und jede Menge andere Dampfloks fuhren da noch rum. Dann die Einheitselektrolokomotiven ab 1956 E10/40, E41 und zum Abschluss derer die E50. Ab 1953/56 die V200 und bis 1968 die ganzen anderen Diesel der V100 und V160er Baureihen.

    Also insgesamt der Traktionsübergang von Dampf auf Diesel-/Elektro, endend dann mit Erscheinen meiner Lieblingsgüterzuglok der 151 im Jahr 1972. Power ohne Ende für die Zeit, fast 6000 kW Dauerleistung, selbst die heutigen schweren Güterzugloks sind mit 6400 kW nicht so entscheidend stärker. Ausserdem ist die 151 ein 6-Achser und "6-Achser rulz". (OK, hört sich trotzdem irgendwie doof an :hm )

    Ja, die 111 kam auch noch 1974 aber die war nur eine etwas "aufgehübschte" E10, wenn auch eine besonders gelungene. 1979 dann noch die 120, die aber vom heutigen Standpunkt aus gesehen eher eine art Vorläufer der heutigen Drehstromloks war, denn so richtig gelungen war sie eigentlich noch nicht.

    Äusserst trist waren die 80er und die frühen 90er, nix rasend interessantes, einziges Highlight vielleicht der ICE 1. Und dann waren da noch die 112/114 und die 143 aber die waren mehr ABM-Maßnahme als sonst was und entsprachen in ihrer Konstruktion weitgehend den Baureihen der 50er bis 70er Jahre mit ein wenig Elektronik oben drauf geschmissen.

    Erst ab 1996, beginnend mit der 101, der die ganzen richtig modernen neuen Loks der DB folgen ist es wieder richtig interessant geworden.

    Trotzdem spiele ich seit Digis' ganzen Loks gerne ab 1920-1936 weil man inzwischen richtig gute Auswahl hat und dann mit einem großen Streckennetz in eben jene spannende Übergangszeit der 50er und 60er Jahre geht.

  • Support -> Baureihe 23 der DB

    • Lyronix
    • 14. Oktober 2008 um 15:17

    Habelfaft !!! :cool
    Allerdings war sie nicht die letzte neu konstruierte Dampflok in Deutschland, sogar noch nicht mal die letzte gebaute Serie.

    Konstruiert wurde die BR 23 schon 1941 als Nachfolger der BR 38/P 8, wegen des Krieges wurden dann jedoch keine mehr gebaut. Die Konstruktion wurde dann noch mal überarbeitet (hauptsächlich äusserlich) und von 1950-1959 wurden 105 Stück davon in fortlaufender Nummerierung gebaut und so war dann auch logischerweise die 23 105 die letzte neu gebaute Dampflok der DB.

    Die letzte neu konstruierten und gebaute Dampflokserien waren die BR 66 (Konstruktion 1952/Bau 1955) und die BR 10 (Konstruktion 1952+?/Bau 1957), beide wurden allerdings nur in jeweils 2 Exemplaren gebaut, währenddessen fiel bei der DB die Entscheidung keine neuen Dampfloks mehr anzuschaffen.

    Die letzte neu gebaute Dampflok in Deutschland war die BR 50.40 der DR der DDR, die Konstruktion war allerdings schon ein bissl älter, sie war (wie die Baureihenbezeichnung schon impliziert) eine Weiterentwicklung der BR 50, Geliefert wurde die letzte Lok 1960.

    Nachtrag: Die Konstruktionen der beiden "übrigen" Neubaudampfloks der DB, der BR 65 und der BR 82, gehen, wie die der BR 23, auch auf die DRG-Zeit zurück. Zwar wurde alle 3 Konstruktionen noch mal überarbeitet bzw. komplettiert aber komplette Neukonstruktionen zur DB-Zeit waren nur die BR 66 und die BR 10.

  • Die besten Jahre...

    • Lyronix
    • 13. Oktober 2008 um 09:14

    Jetzt wo Digidampfman Dampfloks im Akkord fertigt sollte man mal abwarten bis er mit den Einheitsloks durch ist und die selbe Umfrage noch mal starten, denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lag es auch an der begrenzten Anzahl spielbarer Loks daß die frühen Jahre bisher so wenig Beachtung fanden.

    Ich selber habe bisher immer das Startdatum der Szenarios die ich spielte so auf ca. 1950+ gelegt weil es da mit den E-Loks so richtig losging, seit Digis' Loks da sind macht es richtig Spaß den Spielbeginn auf ca. 1920+ zu legen weil einem auch da jetzt schon richtig was geboten wird.

  • Support -> Baureihe 45 der DB

    • Lyronix
    • 9. Oktober 2008 um 06:16

    Wahnsinn !!! Genau das hatte ich im Hinterkopf als ich sie im 'Loks und Wagen der DB' Thread vorgeschlagen habe: Dieses Trumm vor Kohle-/Erzzügen.

    Ein Punkt noch zur Leistung. Wenn man Wikipedia glaubt dann gibt es nur eine Lok der Baureihe, die 45 003, die 3020 PS zur Verfügung stellte, alle anderen hatten "nur" 2800 PS. Aber das kann ja jeder für sich selber ändern wenn er es denn will.

    Allgemein zu den Leistungsangaben: Ich habe schon vor ca. 1/2 Jahr mal alles was ich so an externen Fahrzeugen habe überprüft (Leistung, Vmax, Gewicht, etc.) und überarbeitet und bin dann nach einigem Herumrechnen dahinter gekommen was an den Leistungen in Locomotion "nicht stimmt":
    Bei der Leistungsangabe handelt es sich nicht um DIN-PS sonderen um Englische HP (horse power):

    1 PS = 0,7355 kW = 0,986 HP
    1 HP = 0,7457 kW = 1,014 PS

    Die erwähnte 45 003 hat 2221 kW, das wären nach DIN eben jene eingetragenen 3020 PS. Locomotion errechnet sich dann aber 2252 kW daraus.
    Umgekehrt müsste man also, um 2221 kW zu bekommen bei Power 2978 HP einstellen.

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 7. Oktober 2008 um 10:17

    Nachtrach zum Nachtrach zum Nach... ach, lassen wir das :biggrins

    Ein' hab' ich noch. Auch nichts was man unbedingt haben müsste aber schön wäre:

    Einheitslok BR 45/ 045

    Quasi das Schlepptender-Gegenstück zur BR 95, nur 28 Stück davon gebaut, die stärkste Dampflok die in Deutschland zum Einsatz gekommen ist. Satte 25,64 m lang, eine 1'E1', also 5fach gekuppelte Güterzuglok mit 1600 mm Treibrädern (es gab Personenzugloks mit kleineren Treibrädern) und 2800 PS (2059 kW) indizierter Leistung. Diese Leistung wurde von einer Nicht-E-Lok erst wieder in den späten 70er Jahren mit den 218ern ich glaube der letzten Baureihe (401-499) auf die Schiene gebracht.
    Zwar keine Mallet aber angesichts der Leistungsfähigkeit könnte man durchaus vom 'deutschen Big Boy' sprechen zumal die nächststärkere Dampflok, die BR 44 mit Ölfeuerung (043) gut 700 PS weniger hatte.

    -----

    Ja, wat nu' mit der V 100? Hatte auch auf Walter gehofft. :fragezeichen:

  • Support -> Baureihe 78 der DB

    • Lyronix
    • 7. Oktober 2008 um 09:50

    Klasse! Kaum erwähne ich sie in dem anderen Thread schon isse' da. Danke.
    Nachtrach (schon wieder): Jop, :sensationell

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 1. Oktober 2008 um 23:29

    Ups, korrigiert.

    Nachtrach zum Nachtrach:

    Kriegslokomotive DRG BR 52 / DB 052

    Vermutlich die meistgebaute Dampflok weltweit überhaupt. Genaue Zahlen gibts nicht, geschätzt über 7000 Stück wie man im Wiki-Artikel sieht. Es sind immer noch welche, jetzt, 2008, z.B. im ehemaligen Ostblock, in Betrieb. Da sie aber die hässliche Schwester der BR50 ist will ich sie gar nicht haben. :zunge:

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 1. Oktober 2008 um 23:04

    Jep, das (Mangekyou)-Sharingan sieht alles :zwinkern: . Aber eigentlich bin ich kein großer Naruto-Fan (der deutsche Dub ist dazu noch grausam schlecht), das Sharingan-Design gefällt mir allerdings. Aber das nur Nebenbei.

    Wenn wir schon dabei sind, hätte ich noch den einen oder anderen Vorschlag, was Dampfloks angeht:

    Die preußische G8 (.1,.2,.3), eine Güterzug-Schlepptenderlok gab es mit Laufachse (1'D) später als BR56, davon wurden immerhin ~800 Exemplare gebaut und ohne Laufachse (D), später BR55/055, über 5000 Stück wurden von der letzteren gebaut.

    Die preußische T18/BR78.0-5/078 (2'C2'), ziemlich viele davon gebaut ab 1912 (>500). Wichtig vor allem deswegen weil selbst die DB später noch über 400 davon betrieb und das fast ganz bis zum Ende, erst 1975 wurden die letzten ausgemustert.

    Bei weitem nicht so häufig (nur 45 Stück) gab es die preußische T20/BR95/095 (1'E1'). Aber als stärkste von der DRG angeschaffte Tenderlok verdient sie einen besonderen Platz. Vor allem wegen ihres bulligen Aussehens wäre sie wohl ein echter hingucker. Erst 1978, ganz zum Schluss des Dampfbetriebs, wurde sie bei der DB ausgemustert, einige davon fuhren aber in Thüringen noch bis 1981.

    Die beiden ersteren sah man zu ihren Hochzeiten praktisch überall, nur die letztere ist wohl eher ein Liebhaberstück. Ja, alles Preußen, eigentlich gefallen mir die Württembergischen und Badischen Loks besser aber die schiere Menge der gebauten und eingesetzten 55/56 und 78 lässt sie wichtig werden.


    Nachtrach: Hier mal die Links zu den entsprechenden Wiki-Artikeln (mit Bildern):

    G8 / BR55.16-22
    G8.1 / BR55.25-56 / DB055
    T18 / BR78.0-5 / DB078
    T20 / BR95.0-1 / DB095

  • Loks und Wagen der DB

    • Lyronix
    • 1. Oktober 2008 um 04:42

    Danke :smile:

    Die 23 105 war übrigens über 20 Jahre lang die wohl meistbenutzte Dampf-Sonderfahrtenlok der DB seit sie 1984 aus dem Museum wieder zur DB kam und dort wieder betriebsfähig aufgearbeitet wurde. Leider wurde sie beim Großbrand im Nürnberger Lokschuppen 2005 schwer beschädigt. Derzeit steht sie im Süddeutschen Eisenbahnmuseum Heilbronn und soll dort bis 2016 wieder betriebsfähig aufgearbeitet werden.
    So sieht sie derzeit aus.

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