

Die Geschichte des Triebwagens BR 627 und 628/928
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Die Deutsche Bundesbahn machte sich in den siebziger Jahren Gedanken ber einen gnstigen Nachfolger fr die langsam in die Jahre kommenden Schienenbusse der BR 795 und 798.  

Es wurden sowohl ein- als auch zweiteile Einheiten erdacht. Die erste Vorserie entstand ab 1974. Hierbei handelte es sich um neun Einteiler mit der Baureihenbezeichnung 627.0 (MaK Kiel & LHB, Salzgitter) sowie zwlf zweiteilige Triebwagen der BR 628.0 (LHB, Salzgitter & Waggonfabrik Uerdingen).

1981 wurde ein wurde ein weiteres Baulos in Auftrag gegeben. Dieses Mal wurden fnf Einteiler und drei zweiteilige Einheiten gebaut (627.1 von MaK und 628.1 von DWAG).

Die Serienproduktion begann sechs Jahre spter. Ab 1987 wurden zunchst 150 zweiteilige Garnituren (VT 628.2) beschafft und als 628 201 bis 350 eingereiht. Gebaut wurden sie von der DWAG; LHB, Salzgitter und MBB in Donauwrth. Der letzte Triebzug wurde 1989 ausgeliefert. Die Form des Wagenkastens unterscheidet sich in einigen Details von den Vorserienfahrzeugen. Zudem waren die neuen VT mit normalen Zug- und Stoeinrichtungen versehen, wohingegen die ersten Triebwagen noch mit Scharfenbergkupplung ausgestattet waren. Diese Fahrzeuge wurden spter umgebaut und mit Puffern und Zughaken versehen.

Von 1992 bis 1995 wurden rund 300 weitere Fahrzeuge gebaut und als  628.4 bezeichnet. Die Triebwagen 628 401 bis 704 wurden von der DWAG, LHB und AEG hergestellt. 

Fr den Einsatz auf Strecken mit groen Steigungen wurden von AEG sechs Triebzge hergestellt, die aus zwei Motorwagen bestehen. Es handelt sich um 628 901 bis 906, jeweils gekuppelt mit 629 001 bis 006. Zwei weitere doppelt motorisierte Zge gingen 1995 von DWAG an die Frankfurt - Knigsteiner Eisenbahn (FKE), dort als VT 71 a/b und VT 72 a/b bezeichnet. Ein Jahr zuvor kam, ebenfalls von DWAG, der VT/VS 51 zur FKE.

Bereits 1993 erhielten die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB, Bremervrde) fnf Fahrzeuge, die der laufenden Produktion entnommen wurden. Dies sind die VT/VS 150 bis 153 (DWAG) und 154 (LHB).

Als letzte Privatbahn erhielt die Westerwaldbahn des Kreises Altenkirchen (WEBA) den 628/928 677 fr den Einsatz auf der Daadetalbahn Betzdorf - Daaden. 

628/928 679 und 680 gehren der Luxemburgischen Eisenbahngesellschaft CFL. Sie werden jedoch durch die DB gewartet.

Technisch verwandt mit der BR 628 sind die "Wadloper"-Triebwagen der Nederlandse Spoowegen (NS), welche in den Niederlanden zum Einsatz gekommen sind.

Auf Basis der BR 627 entstanden 1977/78 bei MBB fnf Turmtriebwagen mit der Baureihenbezeichnung 704 001 bis 005. 

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Technische Daten: 
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Achsanordnung DB 627: B'2' 
Achsanordnung DB 628: B'2' + 2'B' 
DB 627 und 628: zweiteilige Zge 
Dienstgewicht - DB 627: 36 t 
Dienstgewicht - DB 638: 64 t 
Leistung: 390 PS bzw 2 x 275 PS 
Hchstgeschwindigkeit: 120 km/h 
Baujahr: 1974 bis 1989