News aus der Kategorie „Aufbauspiele“

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  • Vor nun 14 Jahren begann die Tropico-Geschichte. Im Mai letzten Jahres erschien der 5. Teil der Game-Serie (Windows-Version), meiner Meinung nach das bisher beste Spiel.

    Die für mich beiden größten Erneureungen sind auf dem ersten Blick erkennbar und zwar die verbesserte Grafikengine und der Mehrspielermodus.
    Besonders auffallend bei der Darstellung sind die vielen Details, wie Wäscheleinen und Blumenbeete, die Wohnhäuser dekorieren sowie aufgetürmte Baumaterialen während des Baus von Gebäuden. Bei näherer Betrachtung können sogar gedeckte Tische mit Tellern, Besteck und Servietten bei Tavernen gesichtet werden. Auch die Abbildung des Meeres und deren fließenden Wellen in Küstennähe sind fast der Natur entsprechend echt aussehend. Dies und noch vieles mehr versüßt das Spiel.

    Des Weiteren herrscht fröhliche Farbenvielfalt auf den Inseln und an Gebäudefassaden. Saftige Palmen, ein strahlend blauer Himmel mit Schäfchenwolken, die im Wind wehenden Fahnen am Palast der Bananenrepublik, farbige Gebäudewände und Dächer der Landhäuser, Farmen sowie Hütten erzeugen das Bild eines Urlaubparadieses. Aber der erste Anschein trübt, denn es gilt, wie auch in den vorherigen Teilen, die Bevölkerung bestmöglich zufrieden zustellen und Aufstände von beispielsweise Revolutionären zu verhindern oder letztendlich mithilfe des Militärs zu bekämpfen, damit dem Aufstieg eurer Familiendynastie nichts im Wege steht. Im fünften Teil besteht die Möglichkeit das Militär mit verschiedenen Gebäuden zu vergrößern. Zum Vorgänger Tropico 4 ist die Auswahl etwas reichhaltiger, neu sind Wachtürme und Militärforts. Neu hinzugekommen ist die Gegebenheit, dass anfangs die Karte der Insel nicht, wie im 4. Tropico-Teil, komplett abgebildet wird. Dies kann anhand des Militärs bewerkstelligt werden, indem sie auf Erkundungstouren geschickt werden. Pro Exkursion sind dafür 1000 $ zu zahlen.


    Detailansicht StraßenverlaufKartenansicht unaufgedecktRebellenangriff


    Ebenso in den Baumenüs zur "Infrastruktur", "Rohstoffe", "Forschung und Ausbildung" sowie im "Wirtschaft und Auslandsbeziehungen"-Menü wurden die Gebäudearten leicht verändert, oftmals erweitert, manchmal entfielen dafür andere Bauoptionen. Beispielsweise wurde das Bauwerk "Bibliothek" hinzugefügt, allerdings existiert im selbigen Bau-Menü keine Grundschule, wie in Tropico 4. Allerdings stört dies nicht sonderlich, es sei denn, es ist ein Perfektionist am Werk, der auf einen lebensnahen Bildungsweg beharrt. ;) Die "Bibliothek" ist am Anfang des Spieles, also beginnend in der Kolonialzeit, sehr wichtig für die Forschung. Hier können nun Verbesserungen und Neuheiten entwickelt werden, die das Leben sowie Arbeiten für die Bevölkerung auf der Insel erleichtern und vorantreiben. Die Forschungsmöglichkeiten richten sich nach den vier Zeitaltern: Kolonialzeit, Weltkriege, Kalter Krieg und Neuzeit. Dadurch wird das Baumenü stetig erweitert. Die verschiedenen Zeitalter werden durch zeitgemäße Darstellungen realistisch. Anfangs werden Waren mit Handkarren, später mit Lkws transportiert. Mithilfe der Erforschung des Kompass, welche im 2. Zeitalter verfügbar ist, wird die Inselkarte aufgedeckt. Damit werden die Erkundungen durch das Militär überflüssig. Weiterhin können unter anderem mittels Forschung der Bau von neuen Gebäuden ermöglicht werden.

    Wie bereits oben erwähnt, ist die Grafik vor allem für Detailverliebte eine Augenweide. Ein Nachteil zum Tropico 4 ist, dass die Funktion des Setzens von verschiedenen Dekorationen, wie Bänke, Pflanzen und Parks stark reduziert worden. Nur die Auswahl zwischen kleinen und großen Gartenanlagen ist übrig geblieben. Was mir positiv auffiel, war, dass die Gebäude zwar unterschiedliche Größen in Hinblick auf die Grundflächen aufweisen, diese jedoch in verschiedenen Größen standardisiert sind, sodass ein guter kompakter "Städtebau" realisierbar ist.

    Ebenfalls praktisch finde ich, die Farmen (in Tropico 4: Ranch), die nun aus mehreren Gehegen bestehen. Folglich halten sich die Tiere in den Umzäunungen auf, was in Tropico 4 nicht der Fall ist. Wir erinnern uns, dass die Viehherde in der Nähe der Farm weidet, wodurch die Bodenqualität für das Halten dieser Viehart sich schnell verschlechtert. Ähnlich verhält es sich auch bei den Plantagen (in Tropico 4: Farm), da auf einem großen Feld die Nahrung angebaut wird.

    Zu Beginn einer Kampagne ist eine Spielerei hinzugefügt worden. Mit einigen wenigen Optionen kann ein Charakter im Aussehen (Kostüm, Haarfarbe, Frisur usw.) gestaltet werden. Durch die Auswahl einer "Vorliebe", wie Verwalter, Bankier, Hauswirt und weitere, für seinen Familienmitglied werden Effekte freigeschaltet. Diese Effekte wiederum haben gewisse Vorzüge und sind nützlich um beispielsweise Kosten zu sparen oder Einnahmen zu erhöhen. Im Kampagnenmodus werden auf zwei verschiedenen Inseln zwei voneinander unabhängige Städte durch die vier Zeitalter geführt. Selbstverständlich müssen bekannterweise freiwillige und vor allem die notwendigen Aufgaben (rotmarkierte Symbole mit gelben Ausrufezeichen) erfüllt werden, um erfolgreich aufzusteigen und als Herrscher zu überdauern.


    Stadtansicht im SonnenuntergangVerkehrsstau auf Boa-Boa"STOP" - Aber warum?


    Zum ersten Mal enthält die Tropico-Serie einen Multiplayer-Modus. Hier können bis zu vier Spieler entweder gemeinsam auf einer Karte Hand in Hand wirtschaften und handeln oder gegeneinander um die Inselherrschaft kämpfen. Es besteht die Möglichkeit einiger Einstellungen, wie die Kartenauswahl, Häufigkeit von Naturkatastrophen und das Startgeld. Als Ziele können drei verschiedene Siege eingerichtet werden. Entweder Sieg beim Erreichen einer bestimmten Geldsumme, Punkte oder der Bau eines bestimmten Gebäudes. Um Punkte zu sammeln, ist es notwendig die vorgegebenen Aufgaben als Erster zu lösen.

    Was darf bei der Wirtschaftssimulation Tropico nicht fehlen? Natürlich die einprägsame, charakteristische Musik. Auch in Tropico 5 gibt es davon genügend gewohnte Klänge, die für den Einen oder Anderen vielleicht nervig sind. Ich finde das mittlerweile als ein Muss, welches nicht fehlen darf. Die karibischen Klänge versetzen den oder die Spieler sofort in den Flair eines Inselparadies, der nur darauf wartet, geführt zu werden.

    Insgesamt betrachtet, sind im 5. Teil der Tropico-Serie viele Ansichten, Handhabungen und Eigenschaften dem Vorgänger sehr ähnlich, was für Tropico-Kenner von Vorteil ist, da schnell in das Spiel reingefunden wird. Aber auch für Tropico-Einsteiger bietet, wie gewohnt, auch dieser Teil eine leichte, einfache und logische Menüführung sowie Bedienung. Trotz der hohen Ähnlichkeit ist das Game alles andere als langweilig. Durch die Erneuerungen bleibt es vielseitig und verspricht aufregende, herausfordernde Stunden im Einzel- und Mehrspielermodus.

    Kurzinfos:

    Release:23. Mai 2014
    Entwickler:Haemimont Games
    Publisher:Kalypso Media Digital
    Plattformen:Windows, Mac und Linux
    WiSim-Welt Empfehlung:Das beste Tropico überhaupt mit guten Multiplayer-Modus



    PC-Systemanforderungen (mindestens/empfohlen):

    Betriebssystem:Windows, Mac oder Linux
    Prozessor:2 GHz Dual Core CPU
    RAM:4 GB
    Grafikkarte:GeForce 400 oder höher, AMD Radeon HD 4000 oder höher
    Speicherplatz:4 GB


    Betriebssystem:Windows, Mac oder Linux
    Prozessor:2.5 GHz Quad Core CPU
    RAM:8 GB RAM
    Grafikkarte:GeForce 500 oder höher, AMD Radeon HD 5000 oder höher
    Speicherplatz:4 GB


    Spiel kaufen:

  • Seit einigen Tagen nun, steht das neue Aufbauspiel von den Machern der erfolgreichen Cultures Serie auf Steam im Early Access zur Verfügung. Ich habe das Spiel einige Stunden ausführlich auf Herz und Nieren getestet und möchte - trotz des Early Access Status - versuchen ein kleines Fazit zu ziehen.

    Kurz zum Spiel:

    Ihr startet zu Beginn jeder Runde auf einer zufallsgenerierten Karte - je nach Fortschritt hat diese eine unterschiedliche Größe und einer handvoll Wikinger. Das Spiel bietet keine echte Kampagne, mit jedem Sieg erhaltet ihr verschiedene Errungenschaften freigeschaltet die für den weitere Spielverlauf von Nöten sind. Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich an.

    Mit eurem kleinen Volk müsst ihr versuchen ein kleines Dörfchen zu gründen und ein funktionierendes Wirtschaftssystem aufzubauen, Krieger auszubilden und ein oder mehrere auf der Karte verteilte Portale zu öffnen um Walhalla einen Schritt näher zu kommen (und in das nächste Level), denn das ist das Ziel euer Wikinger.

    Das unbedachte öffnen dieser Portale birgt aber zahlreiche Gefahren in Form von verschiedenen Gegnern die danach trachten, den eigenen Portalsstein zu zerstören. Durch Gaben in einer Opferstätte können die Portalgeister gerade am Anfang auf einfachsten Wege gnädig gestimmt werden um so auch Kampflos in die nächste Runde einzuziehen. Im späteren Spielverlauf wir dies durch zufällig verteilte Gegner auf der Map erschwert und so bleibt es selten ein friedliches, kampffreies Spiel.

    Zahlreiche Gebäudetypen stehen euch nach und nach bei dem Aufbau euer Siedlung zur Verfügung. So errichtet ihr zum Beginn einen Förster, Fischer oder Steinmetz um die wichtigsten Rohstoffe abbauen zu können. Jede neue Runde, bietet weitere Ressourcen und die entsprechenden Gebäudetypen und so braucht es viel Zeit, bis die Siedlung aufgebaut ist.

    Zu Beginn startet wir auf einer zufallsgenerierten Karte die mit jeder abgeschlossenen Runde, größer wird.Durch Erfolge werden weitere Funktionen und Möglichkeit aktiviert die in den nächsten Runden genutzt werden könnenUnsere Wikinger gehen eifrig ihren Berufen nach um Rohstoffe für die Opfergabe oder für den Bau neuer Gebäude zu sammeln


    Zur Grafik:

    Valhalla Hills nutzt die moderne Unreal Engine 4. Die Modelle sind liebevoll gestaltet und es macht wirklich viel Spaß, jedes Detail zu erkundigen oder einfach die Wikinger rumwuseln zu lassen und zu beobachten. Einer der großen Stärke aus dem Hause Funatics! Nur hin und wieder störten mich die sehr ruckeligen Bewegungen der Figuren.

    Spielemechanik:

    Das Spiel bietet einen sehr leichten Einstieg gerade durch den sanft steigenden Schwierigkeitsgrad - nur eingefleischte Genrefans dürfte das ganze viel zu einfach sein und oft hab ich mich selbst dabei erwischt, einige Runden in der höchsten Geschwindigkeitsstufe zu spielen. Sobald die Karten größer und die Gegner schwieriger werden, sollte auch dieser Spielertyp glücklich werden. Einige Berufsgruppen, wie z.B. der Kurier bedarf noch einige kleinere Überarbeitungen von seitens der Entwickler aber das sind gerade in einer Early Access verschmerzbare Dinge.

    Verschiedene Gegner machen uns das Leben auf der beschaulichen Insel schwer, wenn sie unseren eigenen Portalstein zerstören, haben wir verloren und müssen die Runde neu beginnen. Alle erspielten Erfolge bleiben erhalten.Nur wenn die Ehre das Maximum von 100.000 erreicht haben, kann unser Wikinger nach Walhalla aufsteigenEin weiterer Holzfäller sorgt dafür, das uns die Rohstoffe für den Häuserbau nicht so schnell ausgehen.


    Fazit:

    Valhalla Hills verbindet die Vorzüge von Cultures und der Siedler-Reihe liebevoll, bleibt dabei aber trotzdem einfach in der Handhabung und ist gerade für Neueinsteiger in diesem Genre bestens geeignet. Für ein Early Access Spiel macht es einen sehr ausgereiften Eindruck was nicht auf jedes Spiel zutrifft. Die Entwickler haben versprochen, nach und nach weitere Funktionen und Verbesserungen zu integrieren und ich hoffe, das auch für die eingefleischten Genrefans noch mehr kommt, denn nach wenigen Stunden sind alle wichtigen Errungenschaften freigeschaltet und das Spiel erinnert ab dem Moment an ein Smartphone-Spiel zum Freischalten von "Langzeit-Achievements" aber ohne Freischaltung neuer Funktionen.

    Trotz dieser kleinen Kritik, ist Valhalla Hills ein großartiges Spiel was ich uneingeschränkt empfehlen kann - schon alleine wegen der liebevollen Gestaltung und das viele Herzblut was die Entwickler rein stecken um es weiter zu verbessern.


    Der dynamischer Tag/Nacht-Wechsel ist immer eine wahre AugenweideHasen sind eine der Nahrungsmittel unserer WikingerZahlreiche Gebäudetypen werden nach und nach freigeschaltet und einige können erweitert werden


    Checkliste von tomdotio:



    Spiel kaufen:

  • Diesmal gibt es ein Vorstellung zu einem Spiel was es eigentlich schon länger gibt aber aufgrund des relativ frühen Entwicklungsstadiums und diverser Bugs wollte ich noch nichts darüber schreiben was ich jetzt endlich nachgeholt hab.

    Nach wie vor befindet sich Prison Architect im Alpha-Stadium, ist aber sehr weit fortgeschritten und gut spielbar. Prison Architect befasst sich eigentlich mit einem sehr heiklen Thema - die Planung, Errichtung und die Verwaltung eines Gefängniskomplexes - in der neusten Version auch mit dem Todestrakt.

    Das Spiel beginnt mit einer kurzen Einführungsrunde um die wichtigsten Funktionen kennen zu lernen - danach geht es gleich los und ihr könnt euch auf einer neuen, leeren Karte austoben. Die Grundeinstellungen für eine neue Karte könnt ihr im Hauptmenü wählen.

    Zu Beginn läuft ein kleiner Timer in der Aufgaben-Liste ab der euch mitteilt in wie vielen Stunden die ersten Gefangenen eintreffen - ihr könnt selbst die Anzahl bestimmen, solltet aber am Anfang die Grundeinstellungen beibehalten um sich so eine zeitliche Frist zu setzen. Wichtig ist auch, das ihr euer Budget im Auge behaltet - gegebenenfalls Subventionen in Anspruch nimmt, wenn es mal knapp in der Kasse wird.

    Jeder Gebäudetrakt benötigt ein Fundament, dazu stehen zwei Sorten zur Auswahl: Ziegel und Beton. Das Spiel gibt euch viele Tipps und eine Checkliste vom JVA-Leiters wie ihr euer erstes Gefängnis errichten solltet. Ihr errichtet zunächst ein Büro für den Gefängnisdirektor, danach Übergangszellen (für mehrere Gefangenen), eine Küche & Kantine und stellt die Versorgung mit Wasser und Strom sicher. Schritt für Schritt könnt ihr mit neuem Geld, weitere Gebäudeteile errichten und jedem Gefangenen eine eigene Zelle errichten - dies sorgt für eine höhere Zufriedenheit der Insassen. Häftlinge haben natürlich auch bestimmte Wünsche und Bedürfnisse und ihr solltet diese auch so weit es geht, berücksichtigen, ansonsten kann es schnell passieren, dass ein Aufstand ausbricht und sich Wärter und Gefangenen verletzten oder bewusstlos schlagen.

    Mit dem nötigen Budget, könnt ihr weitere Funktionen erforschen und später auch eine Krankenstation oder Arbeits- & Ausbildungstrakt errichten mit denen ihr zusätzlich Geld in eure Kasse spült. Sollte es tatsächlich mal hart auf hart kommen und eure Gefangenen spielen verrückt, könnt ihr das komplette Gefängnis abriegeln und Hilfe von außen anfordern - bei einer guten Planung kommt dies nicht immer vor und ihr könnt auf drastischere Mittel verzichten. Noch fehlt dem Spiel eine richtige Kampagne oder Storymodus, im Tutorial wird dies kurz angerissen aber das zeigt nur einen kleinen Ausblick auf das Spielepotenzial - hin und wieder wünschte ich mir auch bessere oder umfangreichere Erklärungen über bestimmte Funktionen, so werden die meisten Spieler noch auf die umfangreichen Wikis oder Anleitung zurückgreifen müssen um die wichtigsten Funktionen verstehen zu können.

    Sehr schick finde ich persönlich die einfache aber sehr schicke Grafik - es muss nicht unbedingt immer eine High-End 3D Engine sein - manchmal ist weniger, mehr. Leider ist die KI oft noch störanfällig und dumm, so mauern sich Arbeiter auch selbst mal ein wenn ein Gebäudewinkel ohne Tür entsteht oder rennen an der Arbeitsstelle vorbei - die Wachen verteilen sich nicht gleichmäßig im Gebäudetrakt und Handwerker, Arbeiter oder Gefangene müssen lange vor geschlossenen Toren warte - genau dort kommt es dann oft zu Raufereien mit vielen Verletzten.

    Das Spiel gibt es ab 27,99€ in der Standard-Version bei Steam (Early Access). Der Preis ist relativ hoch angesetzt aber hin und wieder gibt es Prison Architect auch im Angebot. Für alle Planungsfreaks und WiSim-Enthusiasten ist das Spiel aber schon ein absolutes "must have" und sorgt für viele Stunden Spaß.

    Prison Architect - Zwei Jahre später (Video von tomdotio):


    Checkliste von tomdotio (Video ist 2 Jahre alt):


  • Einführung:

    Aufbauspiele, davon gab es in den letzten Jahren nicht gerade viel. Um so mehr hat es mich gefreut, als ich von "Lethis – Path of Progress" gehört hatte. Dabei handelt es sich um ein Oldschool 2D Aufbauspiel im Steampunk look. Von der Spielmechanik erinnert mich das ganze an die alte Spielereihe Caesar und von der Optik an Filme wie "Chihiros reise ins Zauberland" oder "Mein Nachbar Totoro".

    Meine Meinung:

    Anfangen möchte ich mal mit dem Herzstück des Spiels. Die ganzen animierten 2D Grafiken sind nämlich sehr Liebevoll und detailgetreu gestaltet. Gerade am Anfang ist man bei jedem neuen Gebäude erst einmal beschäftigt alles zu entdecken. Zumindest ging es mir dabei so. Der Zoom geht mir persönlich leider nicht nah genug ran, aber riesen Seidenraupe oder Dampf betriebene Haushaltsroboter sorgen trotzdem für diesen bestimmten Steampunk flair. Dazu kommen 20 passende Musikstücke die das ganze feeling abrunden.
    Die Story gefällt mir persönlich nicht so gut. Soweit ich das nach 20 Stunden Spielzeit beurteilen kann, spielt man unterschiedliche Bauherren, die für einen Adeligen, Dörfer/Städte aus verschiedenen Gründen wieder Aufbauen müssen. Vielleicht habe ich auch noch nicht weit genug gespielt, um die ganze Geschichte zu verstehen. Nette Passagen gibt es in der Story aber trotzdem, wie zum Beispiel die Erklärung zur Entwicklung der Industrialisierung. Dies geschah nämlich mit der Erforschung von Dampf, den man in kleinen Kapseln speichern kann und somit wie eine art von Batterie funktioniert. Sehr ernst darf man daher das Spiel nicht nehmen, Steampunk eben.
    Das Spielprinzip ist wie gesagt ganz klassisch gehalten. Es gibt um die 25 Waren zu produzieren. Einige dieser Waren besitzen eine mehr oder weniger lange Produktions Kette,wie man es aus anderen Spielen kennt. Zum Beispiel Getreide wird in einer Mühle zu Mehl verarbeitet und das Mehl wird dann beim Bäcker zum Brot. Dabei sind dann die Wege ein wichtiger Punkt und die Verwaltung der Lagerhäuser.
    Zudem gibt es verschiedene Zivilisationsstufen der Arbeiterhäuser, mit jeder Zivilisationsstufe steigt natürlich das Verlangen nach neuen Waren, diese wirken sich aber nur auf die maximale Anzahl der Bewohner in den einzelnen Häuser aus und nicht etwa, wie bei Anno, auf den Techtree. Dieser Techtree ist nämlich bei jedem Spiel von Anfang gleich komplett baubar. Das heißt man muss nichts Erforschen um ein bestimmtes Gebäude bauen zu können. Allerdings sind nicht immer alle Gebäude in jeder Mission verfügbar, das wechselt sich immer wieder ab. So kann man beispielsweise in einer Mission nur mit Kürbis oder Fischen den Nahrungsbedarf decken und in anderen steht einem alles zu Verfügung.
    Am Anfang kann das einen schon den Hals kosten, in dem man zu schnell zuviel Baut und einem später das Gold ausgeht. Aber trotz den über 40 Gebäuden und über 20 Waren stellt sich dann irgendwann eine Routine ein. Bis jetzt macht es noch richtig Spaß, aber ich kann mir vorstellen, in den nächsten 20 Spielstunden wird es irgendwann langweilig werden. Denn man hat mit der Zeit jede Motte die um eine Laterne kreist und jeden Fuchs der hinter einem Baum verschwindet gesehen...

    Features:

    • Eine Kampagne mit 26 Missionen, in 3 Schwierigkeitsgraden
    • Einen Sandkasten-Modus, für endlosen Spielspaß
    • Über 24 Waren zu produzieren
    • Über 40 Gebäude zu errichten, sowie 4 einzigartige Monumente.
    • Über 15 verschiedene Charaktere, welche durch die Städte ziehen.
    • Karten mit bis zu 400x400 Kacheln
    • Ein fantastischer Soundtrack mit über 20 verschiedenen Titeln.



    Fazit:
    Das ganze ist also kein perfektes Spiel. Denn noch würde ich es jeden Aufbauspiele und/oder Steampunk Fan empfehlen. Alleine durch die vielen kleinen Details in der Optik ist das Spiel für mich ein kleines Kunstwerk. Das ganze gibts bei Steam für 18,99 Euro.

    Vorsicht:
    Das Spiel unterstützt KEINE Intel integrated Graphikkarten!


  • Der SimCity Konkurrent Cities:Skylines wird demnächst für die Xbox One erscheinen, gab Microsoft auf der Gamescom Pressekonferenz bekannt. Ein genauer Release-Termin wurde aber nicht genannt.

    Cities: Skylines ist der Überraschungshit des Jahres aus dem Hause Colossal Order (bekannt für Cities in Motion) und Paradox Interactive. Das Spiel macht einiges richtig, woran SimCity gescheitert ist und stellte Fans mehr als zufrieden. Die einfache Modbarkeit mit den beigefügten Tools, garantieren einen langen Spielspaß und erweitern das Game um vielerlei neue Funktionen.

    Wir sind sehr gespannt darauf wie sich das Spiel auf der Xbox One anfühlt und vorallem wie die Steuerung sein wird da ein Controller sich doch anders verhält als Maus und Tastatur.

    Paradox hat für die GC noch weitere Highlights für Cities: Skylines angekündigt, wir dürfen also sehr gespannt sein.

    Cities: Skylines kaufen: amazon.de/gp/product/B00TGZCP1…1&linkId=GTDT6CNG2JN2Z3IO
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