News aus der Kategorie „Strategiespiele“

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  • Heute gibt es mal ein Review zu einem doch sehr ungewöhnlichen aber überaus interessanten Spiel: Bounty Train. Entwickelt wurde das Spiel von Corbie Games Studio und publiziert von Daedalic Entertainment.

    Um was geht es in Bounty Train? Eigentlich ist dies ganz einfach zu erklären, eigentlich... Das Spiel ist im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten angesiedelt - mit viel Wilder Westen, Cowboys und Indianer - und ihr müsst eure Familie wiederfinden und die Vertreibung der Ureinwohner verhindern - soweit so gut. Euch gehört zu Beginn eine Dampflok mit 2 Wagen für Fracht und Passagiere. Mit diesem Zug müsst ihr euch den Weg durch die USA schlagen, mit all den Gefahren und historischen Ereignissen. Ihr kauft diverse Frachtgüter ein und bringt diese in die nächste Stadt - dabei müsst ihr auch Streckenlizenzen kaufen um weitere Ziele frei zu schalten. Unterwegs lauern zahlreiche Gefahren wie Indianer, Banditen oder Soldaten die euch das Leben schwer machen und euch an euer Vorhaben hindern wollen. Hier wird aus einer klassischen Wirtschaftssimulation eine Art Rollenspiel: Mit eurem Charakter müsst ihr den Zug verteidigen aber auch darauf achten, das ihr nicht selbst bei dem Gefecht drauf geht.

    In den Bahnhöfen der jeweiligen Städte, können Mann und Material geheilt beziehungsweise repariert und Frachtgüter, Aufträge, oder weiteres Personal angeheuert werden.

    Ihr erhalten neben eurer Hauptaufgabe noch Nebenmissionen die ihr erfüllen könnt um so auch weiteren Einfluss in den Handlungsverlauf nehmen zu können. Neben einfachen Missionen wie "Bringe Passagier von A nach B" gibt es auch schwierige, wie bestimme Artefakte für die Indianer zu finden oder Gangster zu erledigen.

    Spielemachnik:
    Bounty Train ist einerseits eine klassische Wirtschaftssimulation, andererseits auch ein Rollen- & Strategiespiel angelegt im 19. Jahrhundert. Diese Mischung ist sehr stimmig könnte manch Genrefan aber auch überfordern - allgemein hat das Spiel einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad der mit dem ersten Patch etwas entschärft wurde. Gerade am Anfang, werden viele Spieler neu anfangen müssen, da einen schnell das Geld ausgeht oder Gegner zu übermächtig sind. Im weiteren Spielverlauf wird es dann einfacher und wir können uns weitere Wagen und Besatzung dazu kaufen, oder unsere Lok gegen ein stärkeres Modell austauschen.

    Der Handel ist intuitiv gestaltet: Auf der Übersichtskarte erhalten wir einen Überblick, was welche Stadt an Waren benötigt. Diese können wir dann günstig Einkaufen und teuer verkaufen - oft sind gerade am Anfang die Einnahmen viel zu gering, da das Geld meist für Räuber oder Indianer drauf gehen - entweder als Bezahlung damit diese einen in Ruhe lassen, oder für die Instandsetzung unseres Zuges oder der Besatzung. Oft lohnt ein Blick ins Rathaus der jeweiligen Stadt. Dort verbergen sich lukrative Angebote für Warentransporte von A nach B - auch wenn man Waren im freien Handel erworben hat, kann man diese oft viel teurer durch Aufträge verkaufen als durch den normalen Marktplatz.

    Alles im Blick: Die Übersichtskarte zeigt Städte und Feinde entlang der Strecke. Durch ein Mausover über eine Stadt, wird der Warenbedarf angezeigtWarenhandel geschieht in den Städten. Hier könnt ihr auch Reparaturen durchführen oder neues Rollmaterial erwerben. In der City Hall stehen diverse Aufträge zur Verfügung.Wir kaufen uns neue Wagen für unseren Zugverband. Die Icons und Beschriftungen zeigen an, wie viel Ware oder Personen in die jeweiligen Wagen passen.


    Auf der Übersichtskarte erfahren wir auch, was für Gegner uns auf der Strecke erwarten und ob uns diese gnädig gestimmt sind oder nicht - bei gut-gestimmten Gegner können wir oft günstig Waren einkaufen - durch Tribute können wir die Stimmung beeinflussen, so können schnell aus Feinde auch Freunde werden!

    Unterhaltsam sind die strategischen Elemente, die oft nur mit durchdachter Planung zu meistern sind. Wenn eine Schar von Indianer neben uns her reiten und probiert auf unseren Zug zu steigen, müssen wir drauf achten, welchen unserer Kameraden wir in den Faustkampf schicken, denn jeder Charakter hat auch unterschiedliche Eigenschaften und Stärken. Ein guter Schütze muss nicht automatisch gut im Einzelkampf sein! Darauf müssen wir auch beim Anwerben achten, eine gute Mischung mit an Board zu haben kann den entscheidenden Vorteil bringen. Wenn ein Charakter stirbt, dann ist dies auch endgültig und im Hardcore-Modus ist sogar ein Game-Over nicht mehr durch Laden rückgängig zu machen.

    Grafik
    Die Grafik ist hübsch gestaltet und bietet viele nette Details. Die Fahrzeugmodelle und Städte sind sehr detailgetreu und abwechslungsreich - nur die Gefechtslandschaften sind oft etwas zu eintönig und wiederholen sich schnell. Dafür sind dir Kämpfe sehr effektreich und Explosionen, gerade wenn in unserem Frachtwagen eine Fass Alkohol explodiert, sehen einfach fantastisch aus!

    Bei vielen Aufträgen die wir nebenbei absolvieren, kommt es oft zu Rucklern und unsere Auftragsleiste wird unübersichtlich und träge beim scrollen aber alles verschmerzbar.

    Die Gefechte bieten viel Abwechslung und sind hübsch gestaltet mit schönen Effekten - oft aber auch zu schwer.Durch Tribute erhalten wir auch Zugang zu Indianern oder Banditen und können mit diesen Handeln oder neue Kameraden anheuern.Jeder Charakter hat andere Stärken oder schwächen und können neue Eigenschaften oder Verbesserungen erlangen.


    Sound
    Die Soundkulisse ist, gerade in Gefechten, abwechslungsreich und ansprechend - nur bei eher simplen Aufgaben in Bahnhöfen oder auf der Übersichtskarte fehlen einige interessante Effektsounds oder Musikstücke - es wiederholt sich sehr schnell alles.

    Fazit
    Bounty Train ist ein tolles Spiel! Auch wenn gerade am Anfang der Frust aufgrund des Schwierigkeitsgrad sehr hoch sein kann, bleibt die Lust am Spiel bestehen und man erkämpft sich langsam etwas Geld und Ruhm um weitere Investitionen zu tätigen - das Spiel bleibt aber eine Herausforderung und Neueinsteiger werden es wahrscheinlich schwer haben. Die Mischung aus Rollenspiel und Wirtschaftssimulation inklusive der strategischen Elemente ist aufregend und genial umgesetzt. Da Bounty Train noch im Early Access ist, möchte ich aber noch kein endgültiges Fazit abgeben, kann es aber jedem empfehlen der sich für solch eine Art von Spiel interessiert. Daher gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung für Freunde dieses Genres!

    Videoreview


    Fortsetzung des Reviews (Achtung SPOILER!!)


    Release:2015
    Entwickler:Corbie Games
    Publisher:Daedalic Entertainment
    Plattformen:Windows
    WiSim-Welt Empfehlung:Für eingefleischte Spieler und Genrefans bestens geeignet!



    PC-Systemanforderungen (mindestens/empfohlen):

    Betriebssystem:Windows
    Prozessor:2.5 GHz Dual Core CPU
    RAM:4 GB
    Grafikkarte:AMD Radeon HD 8350, GeForce 8600 GT
    Speicherplatz:1500 MB


    Betriebssystem:Windows
    Prozessor:2.8 GHz Multi Core CPU
    RAM:6 GB RAM
    Grafikkarte:AMD Radeon HD 6570, GeForce 9600 GT oder besser
    Speicherplatz:1500 MB
  • >>> Das Gewinnspiel findet ihr am Ende dieses Artikels

    Heute möchte ich euch ein kleines Spiel vorstellen, was mir sehr gefällt. Das Spiel heißt GhostControl Inc. und wurde vom kleinen Indie-Studio bumblebee. entwickelt und publiziert von Application Systems Heidelberg - finanziert wurde es über eine Kickstarter Kampagne.

    Um was geht es in GhostControl Inc?

    Wie der Name schon andeutet, leitet ihr eine Firma zur Geisterbekämpfung. Das Spiel orientiert sich dabei ganz stark an der Ghostbuster-Reihe und besitzt auch Anspielungen an andere Filme oder Serien. Zu Beginn besitzt ihr nur ein kleines Büro in der Stadt London mit zwei Räumen, die Geisterjäger-Grundausstattung sowie einen betagten VW Käfer. Ein kleines Tutorial macht euch das Spiel auf einfachste Weise erklären. Mit eurem Käfer fahrt ihr zum ersten Einsatzort, eine Laube irgendwo in der Stadt. Dort angekommen, müssen wir erst mal ins Häuschen kommen, dafür haben wir zwei Aktionspunkte denn das Spiel ist runden basierend. Wenn diese verbraucht sind, sind die Geister am Zug. Meist reichen die Aktionspunkte um sich einige Felder zu bewegen und mit der Waffe zu schießen oder die Falle auszulegen.

    Das sehr übersichtliche und schön gestaltete HauptmenüDie Charakterauswahl zum SpielebeginnUnser erstes Büro, noch klein und fein^^


    Dabei müssen wir schauen, das wir taktisch klug vorgehen, den der Geistergegner möchte euch Schaden zufügen und die Räumlichkeiten kurz und klein hauen - wenn er das schafft, ist die Mission verloren. Es gibt im Spielverlauf diverse Gegnertypen, vom einfachen Poltergeist bis hin zu gefährlichen Zombies, Schreiern und vielen anderen Kreaturen die euch das Leben schwer machen. Je nach Spielefortschritt werden diese immer Stärker und lassen sich nur mit neueren Waffenmodellen und Fallen fangen.

    Mit jeder Mission, die ihr gewinnt, erhaltet ihr Geld um in neue Dinge wie z.B. Ausrüstung oder in neue Angestellte zu investieren. Auch müssen unsere Mitarbeiter geheilt werden, was oft sehr teuer wird da sie sich nicht automatisch regenerieren und unser Wagen benötigt hin und wieder eine neue Tankfüllung. Alles in allem ist es auch auf der leichtesten Stufe sehr schwer, Geld zu verdienen oder es, gerade am Anfang, dauerhaft zu behalten und an zu häufen.

    Grafik:

    Die Optik ist in einem sehr schönen Pixelart-Retrolook gehalten was mir persönlich sehr gut gefällt. Die Performance ist dadurch natürlich optimal. Sämtliche Grafiken sind liebevoll gestaltet und überall sind nette Details versteckt.

    Die Stadt London, liebevoll gestaltet im PixelArt-Look.Wir kaufen uns einen größeren WagenDer Kampf mit den Geister, diesmal haben wir diesen Kollegen leider verfehlt

    Spielemechanik:

    Die rundenbasierten Einsätze erinnern sehr stark an Spieleklassikern wie Jagged Alliance oder Civilization. Jeder Schritt muss gut bedacht werden damit keine bösen Überraschungen entstehen. Leider sind die Kämpfe recht eintönig - da hätte ich mir ab und an mehr Überraschungen erhofft - auch ist der Verdienst nicht immer logisch nachvollziehbar und so kommt es vor, das ich für die Bekämpfung von 2 leichten Gegnern mehr Geld verdiene als für 2 Schwere. Leider ist da das Balancing zwischen Verdienst und Ausgaben nicht optimal und sehr fordernd.

    Ein schönes Feature ist die Ausrüstung- und Teamverwaltung - so können wir neue Ausrüstungsgegenstände kaufen oder Verbesserungen in unserem Labor erforschen. Über unseren Büroschreibtisch heuern wir neue Geisterjäger an die alle unterschiedliche Stärken und Funktionen haben.

    Auch in U-Bahnhöfen verstecken sich die Untoten.Wenn uns Wände oder Objekte die Sicht versperren, können wir diese jederzeit ausblenden.Wir haben uns inzwischen ein größeres Büro gegönnt - eine der Aufgaben im Spiel.

    Sound:

    Wie schon die Spielegrafik ist auch der Sound sehr retrolastig - nicht jedermanns Geschmack - die Sprachausgabe der Mitarbeiter sollte keiner zu ernst nehmen, oft kommen Aussagen wie "Volle Holle alles unter Kontrolle!", "Nehmt das, ihr Zwiebelköppe!". Schon sehr trashiger Humor aber irgendwie auch sehr passend zu diesem Spiel.

    Ein neuer Einsatz wartet auf uns...... aber unser Smartphone bietet noch weitere nützliche Funktionen.Das gesammelte Ektoplasma können wir sammeln und für die Forschung nutzen, oder zu Geld machen

    Fazit:

    Ghost Control Inc. ist ein wirklich schönes Spiel für zwischendurch mit sehr hübscher PixelArt-Grafik und interessanten Konzept. Ich habe mir schon immer gewünscht, eine eigene Firma zur Geisterbekämpfung aufbauen zu können, auch wenn es nur virtuell ist. Ein klein-bisschen mehr Tiefgang und weitere Funktionen wären schön gewesen aber das kann ich gut verschmerzen da es trotz alledem viel Spaß bereitet und mich lange vor den PC-Bildschirm bindet, außerdem mag ich herausfordernde Spiele.

    Für jeden Spieler der den Retrolook und das Spielgenre mag, der kann bedenkenlos zugreifen. Erhältlich ist das Spiel für Windows, Mac und Linux-Geräte.

    Spiel kaufen (13,99€):




    Release:6. Juni 2014
    Entwickler:bumblebee.
    Publisher:Application Systems Heidelberg
    Plattformen:Windows, Mac, Linux
    WiSim-Welt Empfehlung:Retro & Genre-Fans kommen voll auf ihre Kosten!



    PC-Systemanforderungen:

    Betriebssystem:Windows, Mac, Linux
    Prozessor:1,2 GHz
    RAM:4 GB
    Grafikkarte:256 MB VRAM
    Speicherplatz:350 MB


    Reingeschaut-Video vom User Ramagani:




    Gewinnspiel beendet

  • Seit einigen Tagen nun, steht das neue Aufbauspiel von den Machern der erfolgreichen Cultures Serie auf Steam im Early Access zur Verfügung. Ich habe das Spiel einige Stunden ausführlich auf Herz und Nieren getestet und möchte - trotz des Early Access Status - versuchen ein kleines Fazit zu ziehen.

    Kurz zum Spiel:

    Ihr startet zu Beginn jeder Runde auf einer zufallsgenerierten Karte - je nach Fortschritt hat diese eine unterschiedliche Größe und einer handvoll Wikinger. Das Spiel bietet keine echte Kampagne, mit jedem Sieg erhaltet ihr verschiedene Errungenschaften freigeschaltet die für den weitere Spielverlauf von Nöten sind. Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich an.

    Mit eurem kleinen Volk müsst ihr versuchen ein kleines Dörfchen zu gründen und ein funktionierendes Wirtschaftssystem aufzubauen, Krieger auszubilden und ein oder mehrere auf der Karte verteilte Portale zu öffnen um Walhalla einen Schritt näher zu kommen (und in das nächste Level), denn das ist das Ziel euer Wikinger.

    Das unbedachte öffnen dieser Portale birgt aber zahlreiche Gefahren in Form von verschiedenen Gegnern die danach trachten, den eigenen Portalsstein zu zerstören. Durch Gaben in einer Opferstätte können die Portalgeister gerade am Anfang auf einfachsten Wege gnädig gestimmt werden um so auch Kampflos in die nächste Runde einzuziehen. Im späteren Spielverlauf wir dies durch zufällig verteilte Gegner auf der Map erschwert und so bleibt es selten ein friedliches, kampffreies Spiel.

    Zahlreiche Gebäudetypen stehen euch nach und nach bei dem Aufbau euer Siedlung zur Verfügung. So errichtet ihr zum Beginn einen Förster, Fischer oder Steinmetz um die wichtigsten Rohstoffe abbauen zu können. Jede neue Runde, bietet weitere Ressourcen und die entsprechenden Gebäudetypen und so braucht es viel Zeit, bis die Siedlung aufgebaut ist.

    Zu Beginn startet wir auf einer zufallsgenerierten Karte die mit jeder abgeschlossenen Runde, größer wird.Durch Erfolge werden weitere Funktionen und Möglichkeit aktiviert die in den nächsten Runden genutzt werden könnenUnsere Wikinger gehen eifrig ihren Berufen nach um Rohstoffe für die Opfergabe oder für den Bau neuer Gebäude zu sammeln


    Zur Grafik:

    Valhalla Hills nutzt die moderne Unreal Engine 4. Die Modelle sind liebevoll gestaltet und es macht wirklich viel Spaß, jedes Detail zu erkundigen oder einfach die Wikinger rumwuseln zu lassen und zu beobachten. Einer der großen Stärke aus dem Hause Funatics! Nur hin und wieder störten mich die sehr ruckeligen Bewegungen der Figuren.

    Spielemechanik:

    Das Spiel bietet einen sehr leichten Einstieg gerade durch den sanft steigenden Schwierigkeitsgrad - nur eingefleischte Genrefans dürfte das ganze viel zu einfach sein und oft hab ich mich selbst dabei erwischt, einige Runden in der höchsten Geschwindigkeitsstufe zu spielen. Sobald die Karten größer und die Gegner schwieriger werden, sollte auch dieser Spielertyp glücklich werden. Einige Berufsgruppen, wie z.B. der Kurier bedarf noch einige kleinere Überarbeitungen von seitens der Entwickler aber das sind gerade in einer Early Access verschmerzbare Dinge.

    Verschiedene Gegner machen uns das Leben auf der beschaulichen Insel schwer, wenn sie unseren eigenen Portalstein zerstören, haben wir verloren und müssen die Runde neu beginnen. Alle erspielten Erfolge bleiben erhalten.Nur wenn die Ehre das Maximum von 100.000 erreicht haben, kann unser Wikinger nach Walhalla aufsteigenEin weiterer Holzfäller sorgt dafür, das uns die Rohstoffe für den Häuserbau nicht so schnell ausgehen.


    Fazit:

    Valhalla Hills verbindet die Vorzüge von Cultures und der Siedler-Reihe liebevoll, bleibt dabei aber trotzdem einfach in der Handhabung und ist gerade für Neueinsteiger in diesem Genre bestens geeignet. Für ein Early Access Spiel macht es einen sehr ausgereiften Eindruck was nicht auf jedes Spiel zutrifft. Die Entwickler haben versprochen, nach und nach weitere Funktionen und Verbesserungen zu integrieren und ich hoffe, das auch für die eingefleischten Genrefans noch mehr kommt, denn nach wenigen Stunden sind alle wichtigen Errungenschaften freigeschaltet und das Spiel erinnert ab dem Moment an ein Smartphone-Spiel zum Freischalten von "Langzeit-Achievements" aber ohne Freischaltung neuer Funktionen.

    Trotz dieser kleinen Kritik, ist Valhalla Hills ein großartiges Spiel was ich uneingeschränkt empfehlen kann - schon alleine wegen der liebevollen Gestaltung und das viele Herzblut was die Entwickler rein stecken um es weiter zu verbessern.


    Der dynamischer Tag/Nacht-Wechsel ist immer eine wahre AugenweideHasen sind eine der Nahrungsmittel unserer WikingerZahlreiche Gebäudetypen werden nach und nach freigeschaltet und einige können erweitert werden


    Checkliste von tomdotio:



    Spiel kaufen:

  • Der Einstieg

    Meeresrauschen im Hintergrund..., dazu Vögelgezwitscher. Eine leichte Briese zieht über mich hinweg und allmählig öffne ich meine Augen. Ich erwache an einen Strand. Ein kurzer Blick auf die Uhr,... 12 Uhr. Ich scheine mal wieder den halben Tag verschlafen zu haben, doch irgentwas ist anders. Diese gespänstige Ruhe, kein Lärm, keine Autos, nichtmal Kinderlachen lässt sich wahrnehmen und allmählig drängt sich mir doch die Frage auf:" Wo bin ich hier eigentlich, bzw wer bin ich"?

    Dieses Szenario dürften den meisten Spielern bekannt sein, denn es ist dieser typische Survivalgame Einstieg, den sich schon so einige Spiele von Rust, über Arc, bishin zu Dayz, zu nutzen gemacht haben. Meistens läuft das alles nach dem gleichen Schema ab. Man erwacht irgentwo, hat nur das allernötigste dabei und wird dann auf eine offene Welt losgelassen, um was zu tun? Genau zu überleben. Auch Minidayz macht sich diesen doch allzugewohnten Einstieg zu eigen um den Spieler in eine offene 2D Welt zu werfen.


    Der kleine Bruder

    Der Name Minidayz lässt die Vermutung aufkommen, das es sich bei diesen Spiel wiedermal um einen Klon des allseits bekannten Dayz handelt, doch dieses Spiel ist weit mehr. Es ist der kleine Bruder des großen Survival Spiels, mit einigen doch ganz interessanten Änderungen. Denn im Gegensatz zum großen Bruder lässt sich Minidayz im Browser spielen, ohne irgentwelche vorherigen Installationen. Um das zu ermöglichen wurde das ganze Spiel auf der Grundlage von HTML5 entwickelt und ermöglicht es so, jeden Spieler einen Einblick in die Welt von Dayz zu verschaffen. Das beste an der ganzen Sache ist, es ist vollkommen kostenlos, man benötigt nur einen Internetzugang. Das Spiel bietet dabei die Möglichkeit alleine(Singleplayer) oder Online mit bis zu 20 Personen auf offizielen Servern spielen zu können. Falls das nicht reichen sollte, kann man auch einen eigenen Server aufsetzen, um diesen dann nach eigenen Wünschen anpassen zu können.


    Der typische Einstieg

    Wie eingangs schon beschrieben erwacht man an einen Strand, mit nichts weiter in der Tasche als einer Bandage. Da man mit dieser sperrlichen Grundausrüstung nicht lange überleben kann, macht man sich schnell auf die Suche nach der ersten kleineren Ansiedlung, die meistens schon um die Ecke liegt. Dort tauchen dann auch schon Dayz typisch die ersten Zombies auf, die positiver Weise nicht so verbuggt sind, wie im großen Bruder. Nachdem man diese im Rückwertsgang mit bloßen fäusten erschlagen hat, macht man sich auch schon auf den Weg in die kleinen Häuser um dort, den doch allzu begerten Loot rauszuhohlen. Man findet über Äpfeln bis zum Jagtmessern eigentlich alles was das Survivalherz höher schlagen lässt und so hat man nach einigen Spielminuten einen großteil seiner Ausrüstung zusammen.


    Überleben in der Wildniss

    Nachdem man nun die ersten Siedlungen abgegrast und einige Untote endgültig besiegt hat, kehrt allmählig die Nacht ins Spiel ein. Doch wo anderen Spiele wie Dying Light, die Tageszeit nutzen um ein andere Spielgefühl zu erzeugen, bleibt es bei Minidayz alles beim alten. Die einzigsten Veränderung sind, dass die Sichtweite stark eingeschränkt wird, sodass nur noch ein kleiner Lichtkegel um die Spielfigur ist. Zudem sinkt Übernacht die Temperatur wodurch der Heatwert (Wärme) allmählig fällt, falls man keine warme Kleidung oder ein Lagerfeuer zurseite hat. Neben den schon erwähnten Heatwert, gibt es noch die obligatorischen Lebenspunkte und was nartürlich in keinen "klassischen" Survival Spiel fehlen darf, die Food- und Wateranzeige (Hunger und Durst) sodass der Spieler sich auch stets um die Versorgung seiner Spielfigur kümmern muss. Allgemein lässt sich aber feststellen dass das Überleben in Minidayz (Singleplayer) einfacher ist, als im großem Bruder, was ja nichts schlechtes heißen muss. Um aber trotzdem eine gewisse Herausforderung zu bieten, haben die Entwickler verschiede Schwierigkeitsgrade implantiert und auch Computergesteuerte Surviver, die uns gerne mal das leben schwer machen tauchen hier und dort auf.


    Abseits des "überlebens"

    Neben der Suche nach neuer Ausrüstung und erkundung der Welt, bietet Minidayz nicht viel mehr beschäftigungs Möglichkeiten, obwohl auch ein simples Craftingsystem verbaut ist, was aber auch nur für die rudimentärsten Sachen angelegt ist. Eine Sache die ich als etwas störend entfand war, das die Ausrüstung und Kleidung die man trägt sehr schnell Kaputt geht und man so gezwungen ist, falls man kein Klebeband bei sich hat, diese Ständig auszuwechseln. Die 2D Optik lässt sich im allgemeinen als Zweckdienlich bezeichnen und erschaft doch an einiges stellen ein stimmiges Abbild. Nartürlich sollte man jetzt keinen Grafikbrenner erwarten, aber dafür das es im Browser läuft, sieht es vernünftig aus. Was ich als sehr schade empfinde ist, dass das Spiel nicht gespeichert werden kann. So muss man mit jeden Neustart des Spieles, auch einen neuen Charakter anfangen und kann so nicht auf seinen vorherigen Fortschritt aufbauen.


    Fazit

    Minidayz ist ein perfektes Beispiel eines Mittagspausenspiels, da es selten mehr zeit als 30min verschlingt und man mit jeden neustart auch von vorne anfängt. Wer also mal kostenlos in die Welt von Dayz reinschauen will, ist mit Minidayz mehr als gut beraten.

    Der Link zum Spiel:
    Klick mich



    Preis:kostenlos
    Genre:Survivalgame
    Multiplayer:Online
    Preisleistung:Sehr gut
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