Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Der Einstieg

    Meeresrauschen im Hintergrund..., dazu Vögelgezwitscher. Eine leichte Briese zieht über mich hinweg und allmählig öffne ich meine Augen. Ich erwache an einen Strand. Ein kurzer Blick auf die Uhr,... 12 Uhr. Ich scheine mal wieder den halben Tag verschlafen zu haben, doch irgentwas ist anders. Diese gespänstige Ruhe, kein Lärm, keine Autos, nichtmal Kinderlachen lässt sich wahrnehmen und allmählig drängt sich mir doch die Frage auf:" Wo bin ich hier eigentlich, bzw wer bin ich"?

    Dieses Szenario dürften den meisten Spielern bekannt sein, denn es ist dieser typische Survivalgame Einstieg, den sich schon so einige Spiele von Rust, über Arc, bishin zu Dayz, zu nutzen gemacht haben. Meistens läuft das alles nach dem gleichen Schema ab. Man erwacht irgentwo, hat nur das allernötigste dabei und wird dann auf eine offene Welt losgelassen, um was zu tun? Genau zu überleben. Auch Minidayz macht sich diesen doch allzugewohnten Einstieg zu eigen um den Spieler in eine offene 2D Welt zu werfen.


    Der kleine Bruder

    Der Name Minidayz lässt die Vermutung aufkommen, das es sich bei diesen Spiel wiedermal um einen Klon des allseits bekannten Dayz handelt, doch dieses Spiel ist weit mehr. Es ist der kleine Bruder des großen Survival Spiels, mit einigen doch ganz interessanten Änderungen. Denn im Gegensatz zum großen Bruder lässt sich Minidayz im Browser spielen, ohne irgentwelche vorherigen Installationen. Um das zu ermöglichen wurde das ganze Spiel auf der Grundlage von HTML5 entwickelt und ermöglicht es so, jeden Spieler einen Einblick in die Welt von Dayz zu verschaffen. Das beste an der ganzen Sache ist, es ist vollkommen kostenlos, man benötigt nur einen Internetzugang. Das Spiel bietet dabei die Möglichkeit alleine(Singleplayer) oder Online mit bis zu 20 Personen auf offizielen Servern spielen zu können. Falls das nicht reichen sollte, kann man auch einen eigenen Server aufsetzen, um diesen dann nach eigenen Wünschen anpassen zu können.


    Der typische Einstieg

    Wie eingangs schon beschrieben erwacht man an einen Strand, mit nichts weiter in der Tasche als einer Bandage. Da man mit dieser sperrlichen Grundausrüstung nicht lange überleben kann, macht man sich schnell auf die Suche nach der ersten kleineren Ansiedlung, die meistens schon um die Ecke liegt. Dort tauchen dann auch schon Dayz typisch die ersten Zombies auf, die positiver Weise nicht so verbuggt sind, wie im großen Bruder. Nachdem man diese im Rückwertsgang mit bloßen fäusten erschlagen hat, macht man sich auch schon auf den Weg in die kleinen Häuser um dort, den doch allzu begerten Loot rauszuhohlen. Man findet über Äpfeln bis zum Jagtmessern eigentlich alles was das Survivalherz höher schlagen lässt und so hat man nach einigen Spielminuten einen großteil seiner Ausrüstung zusammen.


    Überleben in der Wildniss

    Nachdem man nun die ersten Siedlungen abgegrast und einige Untote endgültig besiegt hat, kehrt allmählig die Nacht ins Spiel ein. Doch wo anderen Spiele wie Dying Light, die Tageszeit nutzen um ein andere Spielgefühl zu erzeugen, bleibt es bei Minidayz alles beim alten. Die einzigsten Veränderung sind, dass die Sichtweite stark eingeschränkt wird, sodass nur noch ein kleiner Lichtkegel um die Spielfigur ist. Zudem sinkt Übernacht die Temperatur wodurch der Heatwert (Wärme) allmählig fällt, falls man keine warme Kleidung oder ein Lagerfeuer zurseite hat. Neben den schon erwähnten Heatwert, gibt es noch die obligatorischen Lebenspunkte und was nartürlich in keinen "klassischen" Survival Spiel fehlen darf, die Food- und Wateranzeige (Hunger und Durst) sodass der Spieler sich auch stets um die Versorgung seiner Spielfigur kümmern muss. Allgemein lässt sich aber feststellen dass das Überleben in Minidayz (Singleplayer) einfacher ist, als im großem Bruder, was ja nichts schlechtes heißen muss. Um aber trotzdem eine gewisse Herausforderung zu bieten, haben die Entwickler verschiede Schwierigkeitsgrade implantiert und auch Computergesteuerte Surviver, die uns gerne mal das leben schwer machen tauchen hier und dort auf.


    Abseits des "überlebens"

    Neben der Suche nach neuer Ausrüstung und erkundung der Welt, bietet Minidayz nicht viel mehr beschäftigungs Möglichkeiten, obwohl auch ein simples Craftingsystem verbaut ist, was aber auch nur für die rudimentärsten Sachen angelegt ist. Eine Sache die ich als etwas störend entfand war, das die Ausrüstung und Kleidung die man trägt sehr schnell Kaputt geht und man so gezwungen ist, falls man kein Klebeband bei sich hat, diese Ständig auszuwechseln. Die 2D Optik lässt sich im allgemeinen als Zweckdienlich bezeichnen und erschaft doch an einiges stellen ein stimmiges Abbild. Nartürlich sollte man jetzt keinen Grafikbrenner erwarten, aber dafür das es im Browser läuft, sieht es vernünftig aus. Was ich als sehr schade empfinde ist, dass das Spiel nicht gespeichert werden kann. So muss man mit jeden Neustart des Spieles, auch einen neuen Charakter anfangen und kann so nicht auf seinen vorherigen Fortschritt aufbauen.


    Fazit

    Minidayz ist ein perfektes Beispiel eines Mittagspausenspiels, da es selten mehr zeit als 30min verschlingt und man mit jeden neustart auch von vorne anfängt. Wer also mal kostenlos in die Welt von Dayz reinschauen will, ist mit Minidayz mehr als gut beraten.

    Der Link zum Spiel:
    Klick mich



    Preis:kostenlos
    Genre:Survivalgame
    Multiplayer:Online
    Preisleistung:Sehr gut

    Diese News wurde mit dem Grund „Formatierung“ bereits 1 mal editiert, zuletzt von „WTCGamer“ ()

Kommentare 1