Straßenbahn KT4D Paket für MSTS

  • Das ultimative Berliner KT4D Classic Set bestehen aus 8 Fahrzeugen. Nicht nur die beiden noch beim DVN erhaltenen Fahrzeuge, 219-481+219-482 sind enthalten, sondern auch 219-521+219-522 im Anlieferungszustand in Marzahn von 1987 (als Dankeschön an Sören), 219-366 Prototyp Schwenktüren, 219-005+219-006 mit Bandwerbung und der einmalige 4571 Arbeitswagen.

    Alle Fahrzeuge besitzen animierte Scheibenwischer (V-Taste), animierte Zielanzeige (Strg + 8 ), animierter Stromabnehmer (Strg+Num7 Wagen 1, Strg+Num9 Wagen 2), animierte Türen (P Taste) sowie voll funktionsfähigen Führerstand und realen Fahrgeräuschen und Fahreigenschaften. Die Fahrzeuge sind individuell kuppelbar. Laptop/Notebook/Netbook Besitzer ohne Nummernblock, nutzen bitte für die Funktionen die FN Taste auf der Tastatur und dann die entsprechend angegebene Nummerntaste.

    Voraussetzung zur Nutzung des KT4D Paket:

    - Microsoft Trainsimulator (logisch :D)

    - MSTS BinPatch (zwingend erforderlich, sonst Fehlverhalten des Fahrzeuges)

    In den Einstellungen müssen dynamische Schatten und Reflexionen deaktiviert werden!

    Hinweis:

    Es müssen für abgestellte Fahrzeuge EIGENE Consist erstellt werden (Bsp: BTW-Kt4D_BewFr+BTW-Kt4D_481AOK+BTW-Kt4D-Gelenk+BTW-Kt4D_481B)

    Wichtiger Hinweis!

    Alle älteren Versionen des KT4D MÜSSEN deinstalliert werden!!!

    Bitte beigelegten Lizenz beachten!

    An der Entwicklung des KT4D haben wir jahrelang dran gesessen um ihn zu perfektionieren. Dieses Fahrzeug stellen wir für euch kostenlos zur Verfügung. Wenn jemand unsere Arbeit würdigen möchte, würden wir uns über eine Spende freuen

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    Geschichtliches zum realen Vorbild des KT4:

    Zwischen 1975 und 1997 wurden insgesamt 1.767 Fahrzeuge von Tatra gebaut, wobei die ehemaligen Ostblockstaaten nur bis 1990 Wagen kauften. KT4 steht für kloubová tramvaj (Gelenkstraßenbahn) mit vier Achsen. Gemäß der ab Mitte der 70er Jahre gültigen Typen-Nomenklatur des Herstellers CKD lautet die vollständige Typenbezeichnung eigentlich KT4A2D, da es vom Obertyp KT4 jedoch keinerlei Bauartvarianten wie etwa beim späteren T6 gab, wurde die Spezifizierung „A2“ im Regelfall weggelassen. Die technische Ausstattung entsprach entweder der überarbeiteten Version des Typs T4 (Beschleuniger) oder der des Typs T6 (Thyristorsteuerung). Die beiden 1972 Prototypen wurden anfangs in Prag und ab 1974 in Potsdam erprobt, in Potsdam wurden sie 1975 bis 1989 im Liniendienst eingesetzt. Einer von ihnen ist heute noch bei den ViP (Verkehrsbetriebe in Potsdam) als historischer Triebwagen erhalten.

    KT4D in Deutschland

    Unter der Bezeichnung KT4D wurden Wagen nach Potsdam, Cottbus, Erfurt, Frankfurt (Oder), Gera, Görlitz, Gotha, Brandenburg an der Havel, Leipzig, Plauen und Zwickau sowie Berlin geliefert. Obwohl der KT4D konstruktiv für kurvenreiche und bergige Strecken gedacht war, erhielt Berlin die größten Stückzahlen. Hier bestand ein hoher Bedarf an neuen Fahrzeugen, da Berlin nicht am Beschaffungsprogramm für den Typ T4D/B4D teilgenommen hatte.

    Die KT4-Fahrzeuge können als Solowagen, Doppel- oder gar Dreifachtraktion eingesetzt werden. Dreifachtraktionen im Planbetrieb gibt es jedoch nur in Erfurt und gab es für wenige Monate (Herbst 1989 - Frühjahr 1990) in Cottbus. Bis auf Berlin, welche 99 Triebwagen mit Thyristorsteuerung (TV3) erhielten, hatten alle Wagen von Werk aus die herkömmliche Beschleunigersteuerung und ähneln damit rein technisch gesehen dem Typ T4D (abgesehen von der anderen Getriebeübersetzung und der nicht vorhandenen Möglichkeit zum Beiwagenbetrieb). Die Wagen für Plauen und Zwickau erhielten eine geänderte Getriebeübersetzung, um die dortigen extremen Steigungen bewältigen zu können; ihre Höchstgeschwindigkeit beträgt daher nur 55 km/h. Sonst beträgt diese 65 km/h gemäß Herstellerangaben, obwohl nachweislich auch höhere Geschwindigkeiten erreicht wurden. Beispielsweise wurden auf der Sternstrecke in Potsdam mit ihren eisenbahntypisch überhöhten Kurven Geschwindigkeiten von fast 80 km/h erzielt.

    Die Bahnen befinden sich heute noch in fast allen Städten, in die die Bahnen geliefert wurden, im aktiven Planeinsatz. Einzige Ausnahme ist Leipzig, wo man sämtliche Wagen bereits 1984 an Berlin abgab. Grund dafür war die zu geringen Kapazitäten von Doppeltraktionen im Vergleich zu T4D-Großzügen (Dreifachtraktion von KT4D konnten wegen zu gering dimensionierter Stromversorgung nicht erfolgen), weswegen man von weiteren Beschaffungen dieses Typs absah und für die lediglich acht vorhandenen keine gesonderte Wartungslinie aufrechterhalten wollte. Mittlerweile ist aber wieder einer dieser Triebwagen als historisches Fahrzeug nach Leipzig zurückgekehrt, dort allerdings nicht im Linieneinsatz. Bei allen Betrieben wurden die Bahnen nach der Wende jedoch mehr oder minder stark modernisiert, teilweise mit Niederfluranteil erweitert. Während sie vor allem bei kleineren Betrieben auch längerfristig zum Alltag gehören werden, sind sie bei den größeren Städten teilweise durch Niederflurfahrzeuge ersetzt worden und werden in den nächsten Jahren aus dem Dienst ausscheiden.

    Nach der politischen Wende in der DDR 1990 wurde ein Großteil der Fahrzeuge modernisiert, um einerseits die Attraktivität der Fahrzeuge zu verbessern und andererseits die nun geltenden Bestimmungen erfüllen zu können. Meist wurde die Modernisierung verbunden mit einem Umbau der Steuerung auf Thyristor- bzw. Choppersteuerung, teilweise sogar mit Bremsstromrückspeisung. Teilweise wurden die Wagen durch das Einfügen eines niederflurigen Mittelteils behindertenfreundlicher hergerichtet (KTNF6 oder KTNF8 ). Oftmals wurden die Fahrgasträume komplett verändert, aber auch technisch wurden viele KT4D auf den neuesten Stand gebracht (sowohl wagenbaulich als auch elektrisch). Viele der ausgemusterten Fahrzeuge, teilweise modernisiert, meist unmodernisiert, haben in Osteuropa eine zweite Heimat gefunden und werden dort sicherlich noch länger das Stadtbild prägen.

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