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  • Vor 2 Jahre, veröffentlichte EA den heiß ersehnten Nachfolger von "Die Sims". Wir schauen uns an, was sich seitdem geändert hat.
    Am 4. September 2014, kam der Nachfolger einer der beliebtesten Spieleserien auf dem Markt, die bis heute Millionen von Nutzern fesselt: Die Sims. Die Lebenssimulation von Maxis und dem Publisher EA entwickelten inzwischen den 4. Teil und ist damit bis heute einer der Umstrittensten der kompletten Serie. Bis heute wird "Die Sims 4" kritisch betrachtet. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung möchten wir uns anhand der Grundversion ohne Addons anschauen, ob sich ein Umstieg inzwischen lohnt - dies dient auch als Vorbereitung zum demnächst erscheinenden Addon "Großstadtleben", das dritte große Zusatzpaket.

    Zum Release erschien "Die Sims 4" in fünf verschiedenen Paketen mit unterschiedlichen Beigaben, was schon als erste große Kontroverse galt und gerade den alten Serienfans sauer aufgestoßen ist. Dies erinnerte an das überaus unbeliebte SimCity (2013), welches ein Jahr zuvor veröffentlicht wurde. Mit "Die Sims 4" wollte EA einige Fehler vermeiden, unter anderem die "ständig online" Funktion, die nicht permanent erforderlich ist.

    Im Vergleich zum Vorgänger wurde das Spiel um viele nützliche Erneuerungen ergänzt, aber auch viele gewohnte Dinge weggelassen - viele Medienportale sahen das überaus kritisch und bewerteten "Die Sims 4" entsprechend negativ. In der Szene ging das Gerücht um, dass die Anzahl der Mikroaddons zunehmen wird, um diese fehlenden Funktionen gegen Bargeld zu ergänzen. EA reagierte auf diese Kritik und ergänzte fehlende Features oder bereicherte die Community mit kostenlosen Erweiterungen.
    Beispielsweise bestand zum Release nicht Möglichkeit, Keller oder sogar Pools anzulegen, geschweige denn eine Spülmaschine für unsere Sims zu kaufen. Hier hat Maxis in den letzten Monaten nachgearbeitet und diese Funktionen ergänzt.

    Zu den großen Fortschritten zählen die Darstellung der Emotionen. Unsere Sims zeigen anhand ihrer Mimik, Gestik oder auch Gangart, wie sie sich fühlen oder was sie emotional bewegt. Beeinflusst wird dies durch ihre Umgebung, erlebte Ereignisse, der Austausch mit anderen Sims und auch die Interaktion mit Objekten ihres täglichen Lebens. Unsere Sims bekommen jederzeit eine Emotion, die sie nutzen können, um bestimmte Tätigkeiten durchzuführen oder ihre Fähigkeiten zu verbessern. Manche Gegenstände lassen sich erst freischalten, wenn unser Sim ein bestimmtes Level in seiner Karriere erreicht hat. Dies dient als Anreiz, seine Fähigkeiten aufzuwerten.

    Des Weiteren investierte Maxis viel Zeit in die Optimierung der KI, sodass unsere Sims eine deutlich bessere Wegfindung haben. Sie sind inzwischen multitaskingfähig und können bis zu drei Aktionen gleichzeitig ausführen.

    Weiterhin positiv sind die vielen kleinen Features, die erst bei näherem Hinsehen auffallen. Zum Beispiel können die Sims neue Gerichte, wie Fischtacos, Rührei mit Speck und Knoblauchspaghettis zubereiten und servieren. Viele neue Bücher mit neuen Genrearten, eine große Auswahl an Dekorationen, wie Bilder, Statuen und Pflanzen runden das Gesamtbild ab. Besonders nützlich sind außergewöhnliche Tränke, die u. a. einen Sim sofort reinigen ("sofortige Hygiene") oder ihren Spaßlevel ("sofortiger Spaß") wieder auffüllen. Dies spart viel Zeit im täglichen Ablauf. Mit dem sogenannten "Jugendtrank" können die Sims verjüngt werden.

    Im Vergleich zu den Vorgängern wurde die Oberfläche merklich vereinfacht und die Bedienbarkeit optimiert. Viele Schieberegler sind im "Create your Sim - Erstelle deinen Sim"-Modus weggefallen und der Spieler kann direkt mit der Maus Einfluss auf bestimmte Bereiche des Körpers nehmen.

    Während des Baummodus sind zahlreiche Verbesserungen erfolgt. Beispielsweise können fertige Räume gekauft werden, ohne das der Spieler gezwungen ist, diese erst mühsam zu erstellen. Das neue System erkennt Räume, die vergrößert oder verkleinert, gedreht und auch verschoben werden sollen.

    Neben all den Neuerungen gibt es, wie oben schon angedeutet, Features die sang und klanglos weggefallen sind bzw. nicht verbessert wurden.

    Nach wie vor hat sich aber nichts bei der Stadtdarstellung getan. Diese ist, aus unserer Sicht, eine absolute Katastrophe. Platt gedrückt, ohne Konturen, langweilige Straßenzeilen um einige der Punkte aufzulisten. Ständig hocken wir vor einem Ladebalken, wenn wir den Nachbarn oder andere Orte in der Stadt besuchen möchten. Maxis, warum wurde das verschlechtert, wenn es im Vorgänger doch so gut lief?!? Das bleibt für immer ein Rätsel, da EA das Studio inzwischen geschlossen hat.

    Unser virtueller Nachwuchs in "Die Sims 4" altert wahnsinnig schnell. Nach der Babywiege geht es für den kleinen Wonneproppen in die Schule. Übrigens können wir nach wie vor das Baby nicht auswählen um z.B. Bedürfnisse einzublenden. Optimisten sowie Realisten würden jetzt sagen, dass dies wirklichkeitsnah ist und eine kleine Herausforderung darstellt. Der Lebensabschnitt "Kleinkind" ist nicht vorhanden, ärgerlich. Die Eltern können unserem Kind grundlegende Fähigkeiten (z.B. das Laufen oder Sprechen) nicht mehr beibringen. Stattdessen sind sie sofort vorhanden und können automatisch angewendet werden.

    Über die weggefallene Funktion "Create a Style" schweigen wir mal....das sorgt um so mehr für Frust. Leider hat Maxis sich selbst einen Konkurrenten geschaffen, nämlich ihren eigenen Vorgänger "Die Sims 3".

    Weitere kostenlose Ergänzungen seit Release:
    • Geister (unsere verstobenen Sims spuken als Geister umher)
    • Keller und Oster-Special
    • Newcrest als neue Welt
    • Pools
    • Star Wars Kostüm-Set
    Unser Fazit:
    Nach wie vor ist "Die Sims 4" ein gutes Spiel. Es macht viel Spaß, seinen Sim so zu gestalten und zu formen wie man es gerne möchte. Die Grafik ist sehr ansehnlich und uns gefallen die vielen Neuerungen. Die fehlenden Funktionen sind jedoch weiterhin schwer zu verschmerzen - das ist wie die Verfilmung eines guten Buches. Es wurde einfach zu viel weggelassen.

    Können wir das Spiel weiterempfehlen?
    Schwer zu sagen, wir tendieren zu "jaein". Für Einsteiger die, die Vorgänger nicht kennen, ist "Die Sims 4" ein guter Einstieg - solange man sich beim Kauf auf die großen Addons beschränkt, um viele neue, sinnvolle Funktionen zu erhalten. Ein Umstieg von "Die Sims 3" zum Nachfolger lohnen tatsächlich erst, wenn der Publisher, Bundles schnüren würden, also Pakete mit Hauptspiel und Addons, die zu einem festen Preis erschwinglich wären.

    Sims 4 kaufen: amzn.to/2ecizx7
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Kommentare 2

  • Ja ich denke so ein Nachtest ist wirklich erforderlich gewesen. Ich war auch neugierig was sich geändert hat und mir war es wichtig, dies Info mit anderen zu teilen.
  • Danke für den Rückblick und der Zusammenfassung was sich getan hat, oder auch nicht getan hat. Ich selber habe es damals gekauft und muss sagen das ich es nicht lange gespielt habe, auch habe ich mich nicht mehr informiert was sich getan hat. Endlich…