News mit dem Tag „Test“

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  • 19 Uhr, die Dämmerung setzt ein. Auf einen Flugplatz in den USA nähert sich ein SWAT Team im Schatten der Flügel dem Privatflugzeug. Innen sitzten 9 Terroristen und 6 Geiseln. Wieso diese Geiselnahme stattfindet weiß niemand so genau, aber jegliche Kommunikation wurde von den Terroristen abgebrochen, sodass das Flugzeug zur Stürmung freigegeben wurde. Das SWAT Team steigt langsam die Einstiegstreppe hinauf. Man hat sich auf punktuelle Stürmung geeinigt um gesamter Kraft die Terroristen zu überwältigen. Bis jetzt ahnt niemand etwas im Flugzeug, sodass langsam aber sicher die Sprengsätze angebracht werden um die Tür aufzusprengen. Man weiß nicht genau wie es im Flugzeug aussieht oder wo sich die Terroristen platziert haben, aber mit rumstehen und warten wird sich diese Situation auch nicht klären. Die Sprengsätze sind scharf und der Timer wird auf 5 Sekunden gestellt. 5..4..3..2..1.. der Sprengsatz geht hoch und die Tür fällt mit einen gewaltigen Knall aus der Halterung. Ein SWAT Mitglied schmeißt eine Flashbang. Zwei weitere SWAT Mitglieder dringen mit hoher Geschwindigkeit ins Flugzeug ein. Die ersten beiden Terrorist stehen noch im Eingangsbereich und wissen nicht so recht wie ihnen geschieht als sie von zwei präzisen Salven aus der MP5 getroffen werden. Im Gang steht ein weiterer Feindkontakt der es noch schafft "Policeeeee" zu schreinen bevor auch er niedergeschossen wird. Von neun Terroristen sind schon drei tod, bleibt die Frage wo sind die restlichen und die Geiseln? Das SWAT Team teilt sich auf, um in kürzerer Zeit einen größeren Bereich des Flugzeuges abzudecken. Team Alpha geht in Richtung Cockpit und Bravo nähert sich dem Passagierbereich, als im Cockpit Schüsse fallen. Ein SWAT Mitglied wurde auf seine Weste getroffen, konnte aber im gleichen Atemzug den Terroristen töten und so das Cockpit sichern. Bleiben noch 5 Terroristen für das restliche Flugzeug. Das Bravoteam öffnet die Zugangstür zum Passagierbereich als es passiert. Drei Feinde stehen hinter der Tür und schießen das Bravo Team sofort nieder. Zwei Leute sterben durch einmal unvorsichtig sein. Was tut man da? Genau, Escape drücken und das ganze Level von vorne laden.


    Rainbow Six wo?

    Was gerade wie eine Szene aus einen Actionstreifen oder Rainbow Six klang, ist Alltag im Taktik-Strategiespiel Door Kickers, was es sich zur Aufgabe gemacht hat, Taktische Polizeiszenarien möglichst authentisch drüber zubringen. Um dies zu bewergstelligen erhält der Spieler die Kontrolle über eine SWAT Einheit in New York und muss ab da den Retter der Stadt spielen.


    Ich rette dich

    Nach diesem Motto erfüllt man entweder im freiem Spiel oder in den verschiedenen Kampagne die unterschiedlichsten Missionen. Die Aufgabenpalette reicht dabei von einfachen "Baller alles um" bis zu hochkomplex Bombenszenarien, wo man in einen bestimmten Zeitfenster mehrere Bomben entschärfen muss und am besten dabei noch einige Geiseln retten sollte. Um die Szenarien bestmöglich zu erfüllen, kann jeder Spielfigur eine andere Rolle im SWAT zugeteilt werden. So kann ein Teil des Teams als einfacher Assault agieren, wohingegen der Rest mit Balistischenschilden bewaffnet ist, um den Gegner bestmöglich zu bekämpfen. Zudem lässt sich jeder einzelne Soldat individuell ausrüsten und steigt mit jeden abgeschlossenen Einsatz im Level auf. Blöd nur wenn einer deiner Einsatzkräfte stirbt, dann ist er nämlich für den Rest der derzeitigen Kampagne gesperrt und wird auf Level 0 (Rookie) zurückgesetzt.


    Was leveln wir den nun?

    Als wäre das Level- und Ausrüstungsystem nicht schon genug für den Spieler, haben die Entwickler noch ein Ränkesystem für den Spieler an sich vergeben, wo man mit jeden Levelaufstieg Punkte ausgeben kann, um einen bestimmten Skill freizuschalten. So lernen die Elitepolizisten den Double Tap (zwei Schüsse hintereinander) um den Feind präziser Auszuschalten oder können mit der Schrottflinte Türen aufschießen. Jede Klasse ist zudem an dieses Levelsystem gebunden, sodass man nicht von Anfang an alles spielen kann. So werden die ersten Missionen noch mit dem Pointman erledigt, der nur mit einer Pistole bewaffnet ist und man erst im späteren Spielverlauf die Möglichkeit erhält die anderen Klassen auszuprobieren. Nach ungefähr 4 Stunden sollte man alle Klassen frei gespielt haben um auch jeden Auftrag auf seine Art und Weise lösen zu können.


    Unendliche Möglichkeiten

    Wo man am Anfang vielleicht nur auf die Brachiale Art und Weise vorankommen konnte, ändert sich dies über die Zeit, da man z.B die Stealthklasse frei spielt, die es ermöglicht schallgedämpfte Waffen zu nutzen und so auch Gegner unbemerkt ausschalten kann. Im allgemeinen lässt sich sagen das es eine riesige Auswahl an Möglichkeiten gibt, Situationen zu lösen. So können wir von Sprengsätzen, über Handgranaten bis hin zu Dietrichen alles nutzen, was das SWAT Herz höher schlagen lässt. So hätten wir die Geiselrettung im Flugzeug auch ganz anders angehen können. Statt die Stürmung über eine Tür,hätte ich mein Team zu beginn gleich in zwei Fireteams aufteilen sollen und so den Angriff über zwei Eingänge starten können, wodurch eine Konzentration des Feindes in einen Teil des Flugzeugen verhindert werden können.



    Taktik mit Pausefunktion

    Der Taktischeanspruch in Door Kickers ist relativ hoch angesetzt sodass man in einigen Leveln schon etwas mehr Zeit investieren muss, um die Mission zufriedenstellend zu erfüllen. Gott sei dank haben haben die Entwickler der ganze Sache eine Pausefunktion hinzugefügt, sodass man jederzeit das Spiel anhalten kann um seine nächsten Schritte zu planen. Um die größt möglichste Übersicht zu gewährleisten, lässt sich das ganze Spiel nur aus der ISO-Perspektive spielen, wie man es von traditionellen Strategiespielen kennt.


    Welche Inszenierung?

    Wer jetzt erwartet das Door Kickers mit der brachialen Action von Call of Duty gleichzusetzen ist, hat sich leider getäuscht, den das Spiel verzichtet auf eine große Story oder auch auf "einfache" Scripterreignisse wie zusammenstürzende Hochhäuser. Doch weiß das Spiel auch mit seiner trockenen Präsentationsart zu gefallen, da einen, auch wenn man es kaum glauben mag, die SWAT Mitglieder ans Herz wachsen. Nicht weil sie so eine tolle Hintergrundgeschichte haben, sonder weil sie durch jeden erledigten Einsatz Erfahrung hinzugewinnen und so am Ende vollausgebildete Profis sind, sodass ein Verlust dieser Soldaten dann doch irgentwo wehtut und man das Level wieder von vorne startet, um ja keinen Mann oder auch Frau zu verlieren.


    Ich Modde dich

    Eine große Besonderheit an Door Kickers ist das einfache erstellen von Mods. So kann man schon nach fünf Minuten Einarbeitungszeit eigene Waffen oder Ausrüstungsgegestände ins Spiel einbauen. Zudem wird zum Spiel gleich ein Mapeditor hinzu geliefert, der es ermöglicht schnell eigene Missionen zu bauen, wenn nicht sogar ganze Kampangen. Durch die Integration des Steam Workshops, lassen sich seine eigenen Kreationen auch schnell mit anderen Spielern teilen oder selber welche herunterladen.


    Fazit

    Killhouse Games hat mit Door Kickers eines der besten Taktikspiele der letzten Jahre herausgebracht, was man nur jeden Spieler empfehlen kann, der irgendwo ein Interesse für Polizeieinheiten oder Taktikstrategie hat. Ich selber habe auch schon einiges an Zeit im Spiel versenkt und bereue nichts, den die riesige Auswahl an Lösungswegen und Mods, bringen mich immer wieder dazu das Spiel anzuschmeißen.

    Jetzt mit Video:





    Genre:Taktik-Strategie
    Entwickler:Killhouse Games
    Preis:18.99€ (Steam)
    Wo kaufen:Steam & auf der Offiziellen Webseite (DMR frei)
    Preisleistung:Ausgezeichnet


  • Der Einstieg

    Meeresrauschen im Hintergrund..., dazu Vögelgezwitscher. Eine leichte Briese zieht über mich hinweg und allmählig öffne ich meine Augen. Ich erwache an einen Strand. Ein kurzer Blick auf die Uhr,... 12 Uhr. Ich scheine mal wieder den halben Tag verschlafen zu haben, doch irgentwas ist anders. Diese gespänstige Ruhe, kein Lärm, keine Autos, nichtmal Kinderlachen lässt sich wahrnehmen und allmählig drängt sich mir doch die Frage auf:" Wo bin ich hier eigentlich, bzw wer bin ich"?

    Dieses Szenario dürften den meisten Spielern bekannt sein, denn es ist dieser typische Survivalgame Einstieg, den sich schon so einige Spiele von Rust, über Arc, bishin zu Dayz, zu nutzen gemacht haben. Meistens läuft das alles nach dem gleichen Schema ab. Man erwacht irgentwo, hat nur das allernötigste dabei und wird dann auf eine offene Welt losgelassen, um was zu tun? Genau zu überleben. Auch Minidayz macht sich diesen doch allzugewohnten Einstieg zu eigen um den Spieler in eine offene 2D Welt zu werfen.


    Der kleine Bruder

    Der Name Minidayz lässt die Vermutung aufkommen, das es sich bei diesen Spiel wiedermal um einen Klon des allseits bekannten Dayz handelt, doch dieses Spiel ist weit mehr. Es ist der kleine Bruder des großen Survival Spiels, mit einigen doch ganz interessanten Änderungen. Denn im Gegensatz zum großen Bruder lässt sich Minidayz im Browser spielen, ohne irgentwelche vorherigen Installationen. Um das zu ermöglichen wurde das ganze Spiel auf der Grundlage von HTML5 entwickelt und ermöglicht es so, jeden Spieler einen Einblick in die Welt von Dayz zu verschaffen. Das beste an der ganzen Sache ist, es ist vollkommen kostenlos, man benötigt nur einen Internetzugang. Das Spiel bietet dabei die Möglichkeit alleine(Singleplayer) oder Online mit bis zu 20 Personen auf offizielen Servern spielen zu können. Falls das nicht reichen sollte, kann man auch einen eigenen Server aufsetzen, um diesen dann nach eigenen Wünschen anpassen zu können.


    Der typische Einstieg

    Wie eingangs schon beschrieben erwacht man an einen Strand, mit nichts weiter in der Tasche als einer Bandage. Da man mit dieser sperrlichen Grundausrüstung nicht lange überleben kann, macht man sich schnell auf die Suche nach der ersten kleineren Ansiedlung, die meistens schon um die Ecke liegt. Dort tauchen dann auch schon Dayz typisch die ersten Zombies auf, die positiver Weise nicht so verbuggt sind, wie im großen Bruder. Nachdem man diese im Rückwertsgang mit bloßen fäusten erschlagen hat, macht man sich auch schon auf den Weg in die kleinen Häuser um dort, den doch allzu begerten Loot rauszuhohlen. Man findet über Äpfeln bis zum Jagtmessern eigentlich alles was das Survivalherz höher schlagen lässt und so hat man nach einigen Spielminuten einen großteil seiner Ausrüstung zusammen.


    Überleben in der Wildniss

    Nachdem man nun die ersten Siedlungen abgegrast und einige Untote endgültig besiegt hat, kehrt allmählig die Nacht ins Spiel ein. Doch wo anderen Spiele wie Dying Light, die Tageszeit nutzen um ein andere Spielgefühl zu erzeugen, bleibt es bei Minidayz alles beim alten. Die einzigsten Veränderung sind, dass die Sichtweite stark eingeschränkt wird, sodass nur noch ein kleiner Lichtkegel um die Spielfigur ist. Zudem sinkt Übernacht die Temperatur wodurch der Heatwert (Wärme) allmählig fällt, falls man keine warme Kleidung oder ein Lagerfeuer zurseite hat. Neben den schon erwähnten Heatwert, gibt es noch die obligatorischen Lebenspunkte und was nartürlich in keinen "klassischen" Survival Spiel fehlen darf, die Food- und Wateranzeige (Hunger und Durst) sodass der Spieler sich auch stets um die Versorgung seiner Spielfigur kümmern muss. Allgemein lässt sich aber feststellen dass das Überleben in Minidayz (Singleplayer) einfacher ist, als im großem Bruder, was ja nichts schlechtes heißen muss. Um aber trotzdem eine gewisse Herausforderung zu bieten, haben die Entwickler verschiede Schwierigkeitsgrade implantiert und auch Computergesteuerte Surviver, die uns gerne mal das leben schwer machen tauchen hier und dort auf.


    Abseits des "überlebens"

    Neben der Suche nach neuer Ausrüstung und erkundung der Welt, bietet Minidayz nicht viel mehr beschäftigungs Möglichkeiten, obwohl auch ein simples Craftingsystem verbaut ist, was aber auch nur für die rudimentärsten Sachen angelegt ist. Eine Sache die ich als etwas störend entfand war, das die Ausrüstung und Kleidung die man trägt sehr schnell Kaputt geht und man so gezwungen ist, falls man kein Klebeband bei sich hat, diese Ständig auszuwechseln. Die 2D Optik lässt sich im allgemeinen als Zweckdienlich bezeichnen und erschaft doch an einiges stellen ein stimmiges Abbild. Nartürlich sollte man jetzt keinen Grafikbrenner erwarten, aber dafür das es im Browser läuft, sieht es vernünftig aus. Was ich als sehr schade empfinde ist, dass das Spiel nicht gespeichert werden kann. So muss man mit jeden Neustart des Spieles, auch einen neuen Charakter anfangen und kann so nicht auf seinen vorherigen Fortschritt aufbauen.


    Fazit

    Minidayz ist ein perfektes Beispiel eines Mittagspausenspiels, da es selten mehr zeit als 30min verschlingt und man mit jeden neustart auch von vorne anfängt. Wer also mal kostenlos in die Welt von Dayz reinschauen will, ist mit Minidayz mehr als gut beraten.

    Der Link zum Spiel:
    Klick mich



    Preis:kostenlos
    Genre:Survivalgame
    Multiplayer:Online
    Preisleistung:Sehr gut