News mit dem Tag „Testbericht“

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  • Seit einigen Tagen nun, steht das neue Aufbauspiel von den Machern der erfolgreichen Cultures Serie auf Steam im Early Access zur Verfügung. Ich habe das Spiel einige Stunden ausführlich auf Herz und Nieren getestet und möchte - trotz des Early Access Status - versuchen ein kleines Fazit zu ziehen.

    Kurz zum Spiel:

    Ihr startet zu Beginn jeder Runde auf einer zufallsgenerierten Karte - je nach Fortschritt hat diese eine unterschiedliche Größe und einer handvoll Wikinger. Das Spiel bietet keine echte Kampagne, mit jedem Sieg erhaltet ihr verschiedene Errungenschaften freigeschaltet die für den weitere Spielverlauf von Nöten sind. Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich an.

    Mit eurem kleinen Volk müsst ihr versuchen ein kleines Dörfchen zu gründen und ein funktionierendes Wirtschaftssystem aufzubauen, Krieger auszubilden und ein oder mehrere auf der Karte verteilte Portale zu öffnen um Walhalla einen Schritt näher zu kommen (und in das nächste Level), denn das ist das Ziel euer Wikinger.

    Das unbedachte öffnen dieser Portale birgt aber zahlreiche Gefahren in Form von verschiedenen Gegnern die danach trachten, den eigenen Portalsstein zu zerstören. Durch Gaben in einer Opferstätte können die Portalgeister gerade am Anfang auf einfachsten Wege gnädig gestimmt werden um so auch Kampflos in die nächste Runde einzuziehen. Im späteren Spielverlauf wir dies durch zufällig verteilte Gegner auf der Map erschwert und so bleibt es selten ein friedliches, kampffreies Spiel.

    Zahlreiche Gebäudetypen stehen euch nach und nach bei dem Aufbau euer Siedlung zur Verfügung. So errichtet ihr zum Beginn einen Förster, Fischer oder Steinmetz um die wichtigsten Rohstoffe abbauen zu können. Jede neue Runde, bietet weitere Ressourcen und die entsprechenden Gebäudetypen und so braucht es viel Zeit, bis die Siedlung aufgebaut ist.

    Zu Beginn startet wir auf einer zufallsgenerierten Karte die mit jeder abgeschlossenen Runde, größer wird.Durch Erfolge werden weitere Funktionen und Möglichkeit aktiviert die in den nächsten Runden genutzt werden könnenUnsere Wikinger gehen eifrig ihren Berufen nach um Rohstoffe für die Opfergabe oder für den Bau neuer Gebäude zu sammeln


    Zur Grafik:

    Valhalla Hills nutzt die moderne Unreal Engine 4. Die Modelle sind liebevoll gestaltet und es macht wirklich viel Spaß, jedes Detail zu erkundigen oder einfach die Wikinger rumwuseln zu lassen und zu beobachten. Einer der großen Stärke aus dem Hause Funatics! Nur hin und wieder störten mich die sehr ruckeligen Bewegungen der Figuren.

    Spielemechanik:

    Das Spiel bietet einen sehr leichten Einstieg gerade durch den sanft steigenden Schwierigkeitsgrad - nur eingefleischte Genrefans dürfte das ganze viel zu einfach sein und oft hab ich mich selbst dabei erwischt, einige Runden in der höchsten Geschwindigkeitsstufe zu spielen. Sobald die Karten größer und die Gegner schwieriger werden, sollte auch dieser Spielertyp glücklich werden. Einige Berufsgruppen, wie z.B. der Kurier bedarf noch einige kleinere Überarbeitungen von seitens der Entwickler aber das sind gerade in einer Early Access verschmerzbare Dinge.

    Verschiedene Gegner machen uns das Leben auf der beschaulichen Insel schwer, wenn sie unseren eigenen Portalstein zerstören, haben wir verloren und müssen die Runde neu beginnen. Alle erspielten Erfolge bleiben erhalten.Nur wenn die Ehre das Maximum von 100.000 erreicht haben, kann unser Wikinger nach Walhalla aufsteigenEin weiterer Holzfäller sorgt dafür, das uns die Rohstoffe für den Häuserbau nicht so schnell ausgehen.


    Fazit:

    Valhalla Hills verbindet die Vorzüge von Cultures und der Siedler-Reihe liebevoll, bleibt dabei aber trotzdem einfach in der Handhabung und ist gerade für Neueinsteiger in diesem Genre bestens geeignet. Für ein Early Access Spiel macht es einen sehr ausgereiften Eindruck was nicht auf jedes Spiel zutrifft. Die Entwickler haben versprochen, nach und nach weitere Funktionen und Verbesserungen zu integrieren und ich hoffe, das auch für die eingefleischten Genrefans noch mehr kommt, denn nach wenigen Stunden sind alle wichtigen Errungenschaften freigeschaltet und das Spiel erinnert ab dem Moment an ein Smartphone-Spiel zum Freischalten von "Langzeit-Achievements" aber ohne Freischaltung neuer Funktionen.

    Trotz dieser kleinen Kritik, ist Valhalla Hills ein großartiges Spiel was ich uneingeschränkt empfehlen kann - schon alleine wegen der liebevollen Gestaltung und das viele Herzblut was die Entwickler rein stecken um es weiter zu verbessern.


    Der dynamischer Tag/Nacht-Wechsel ist immer eine wahre AugenweideHasen sind eine der Nahrungsmittel unserer WikingerZahlreiche Gebäudetypen werden nach und nach freigeschaltet und einige können erweitert werden


    Checkliste von tomdotio:



    Spiel kaufen:

  • Der Einstieg

    Meeresrauschen im Hintergrund..., dazu Vögelgezwitscher. Eine leichte Briese zieht über mich hinweg und allmählig öffne ich meine Augen. Ich erwache an einen Strand. Ein kurzer Blick auf die Uhr,... 12 Uhr. Ich scheine mal wieder den halben Tag verschlafen zu haben, doch irgentwas ist anders. Diese gespänstige Ruhe, kein Lärm, keine Autos, nichtmal Kinderlachen lässt sich wahrnehmen und allmählig drängt sich mir doch die Frage auf:" Wo bin ich hier eigentlich, bzw wer bin ich"?

    Dieses Szenario dürften den meisten Spielern bekannt sein, denn es ist dieser typische Survivalgame Einstieg, den sich schon so einige Spiele von Rust, über Arc, bishin zu Dayz, zu nutzen gemacht haben. Meistens läuft das alles nach dem gleichen Schema ab. Man erwacht irgentwo, hat nur das allernötigste dabei und wird dann auf eine offene Welt losgelassen, um was zu tun? Genau zu überleben. Auch Minidayz macht sich diesen doch allzugewohnten Einstieg zu eigen um den Spieler in eine offene 2D Welt zu werfen.


    Der kleine Bruder

    Der Name Minidayz lässt die Vermutung aufkommen, das es sich bei diesen Spiel wiedermal um einen Klon des allseits bekannten Dayz handelt, doch dieses Spiel ist weit mehr. Es ist der kleine Bruder des großen Survival Spiels, mit einigen doch ganz interessanten Änderungen. Denn im Gegensatz zum großen Bruder lässt sich Minidayz im Browser spielen, ohne irgentwelche vorherigen Installationen. Um das zu ermöglichen wurde das ganze Spiel auf der Grundlage von HTML5 entwickelt und ermöglicht es so, jeden Spieler einen Einblick in die Welt von Dayz zu verschaffen. Das beste an der ganzen Sache ist, es ist vollkommen kostenlos, man benötigt nur einen Internetzugang. Das Spiel bietet dabei die Möglichkeit alleine(Singleplayer) oder Online mit bis zu 20 Personen auf offizielen Servern spielen zu können. Falls das nicht reichen sollte, kann man auch einen eigenen Server aufsetzen, um diesen dann nach eigenen Wünschen anpassen zu können.


    Der typische Einstieg

    Wie eingangs schon beschrieben erwacht man an einen Strand, mit nichts weiter in der Tasche als einer Bandage. Da man mit dieser sperrlichen Grundausrüstung nicht lange überleben kann, macht man sich schnell auf die Suche nach der ersten kleineren Ansiedlung, die meistens schon um die Ecke liegt. Dort tauchen dann auch schon Dayz typisch die ersten Zombies auf, die positiver Weise nicht so verbuggt sind, wie im großen Bruder. Nachdem man diese im Rückwertsgang mit bloßen fäusten erschlagen hat, macht man sich auch schon auf den Weg in die kleinen Häuser um dort, den doch allzu begerten Loot rauszuhohlen. Man findet über Äpfeln bis zum Jagtmessern eigentlich alles was das Survivalherz höher schlagen lässt und so hat man nach einigen Spielminuten einen großteil seiner Ausrüstung zusammen.


    Überleben in der Wildniss

    Nachdem man nun die ersten Siedlungen abgegrast und einige Untote endgültig besiegt hat, kehrt allmählig die Nacht ins Spiel ein. Doch wo anderen Spiele wie Dying Light, die Tageszeit nutzen um ein andere Spielgefühl zu erzeugen, bleibt es bei Minidayz alles beim alten. Die einzigsten Veränderung sind, dass die Sichtweite stark eingeschränkt wird, sodass nur noch ein kleiner Lichtkegel um die Spielfigur ist. Zudem sinkt Übernacht die Temperatur wodurch der Heatwert (Wärme) allmählig fällt, falls man keine warme Kleidung oder ein Lagerfeuer zurseite hat. Neben den schon erwähnten Heatwert, gibt es noch die obligatorischen Lebenspunkte und was nartürlich in keinen "klassischen" Survival Spiel fehlen darf, die Food- und Wateranzeige (Hunger und Durst) sodass der Spieler sich auch stets um die Versorgung seiner Spielfigur kümmern muss. Allgemein lässt sich aber feststellen dass das Überleben in Minidayz (Singleplayer) einfacher ist, als im großem Bruder, was ja nichts schlechtes heißen muss. Um aber trotzdem eine gewisse Herausforderung zu bieten, haben die Entwickler verschiede Schwierigkeitsgrade implantiert und auch Computergesteuerte Surviver, die uns gerne mal das leben schwer machen tauchen hier und dort auf.


    Abseits des "überlebens"

    Neben der Suche nach neuer Ausrüstung und erkundung der Welt, bietet Minidayz nicht viel mehr beschäftigungs Möglichkeiten, obwohl auch ein simples Craftingsystem verbaut ist, was aber auch nur für die rudimentärsten Sachen angelegt ist. Eine Sache die ich als etwas störend entfand war, das die Ausrüstung und Kleidung die man trägt sehr schnell Kaputt geht und man so gezwungen ist, falls man kein Klebeband bei sich hat, diese Ständig auszuwechseln. Die 2D Optik lässt sich im allgemeinen als Zweckdienlich bezeichnen und erschaft doch an einiges stellen ein stimmiges Abbild. Nartürlich sollte man jetzt keinen Grafikbrenner erwarten, aber dafür das es im Browser läuft, sieht es vernünftig aus. Was ich als sehr schade empfinde ist, dass das Spiel nicht gespeichert werden kann. So muss man mit jeden Neustart des Spieles, auch einen neuen Charakter anfangen und kann so nicht auf seinen vorherigen Fortschritt aufbauen.


    Fazit

    Minidayz ist ein perfektes Beispiel eines Mittagspausenspiels, da es selten mehr zeit als 30min verschlingt und man mit jeden neustart auch von vorne anfängt. Wer also mal kostenlos in die Welt von Dayz reinschauen will, ist mit Minidayz mehr als gut beraten.

    Der Link zum Spiel:
    Klick mich



    Preis:kostenlos
    Genre:Survivalgame
    Multiplayer:Online
    Preisleistung:Sehr gut